Kapitalanlage (Immobilien)

Eine Immobilie als Kapitalanlage bedeutet, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, um sie zu vermieten und durch Mieteinnahmen, Steuervorteile und Wertsteigerung Vermögen aufzubauen. Sie gilt als eine der beliebtesten Anlageformen in Deutschland.

Die drei Renditequellen

  • Mieteinnahmen: Regelmäßiger Cashflow aus der Vermietung
  • Wertsteigerung: Langfristiger Anstieg des Immobilienwerts
  • Steuervorteile: AfA, Zinsabzug, Werbungskosten senken die Steuerlast

Kapitalanlage (Immobilien)

Typische Kapitalanlage-Objekte

  • Eigentumswohnung: Beliebtestes Einstiegsobjekt, ab ca. 100.000–150.000 €
  • Mehrfamilienhaus: Höherer Kapitaleinsatz, aber Risikostreuung über mehrere Mieter
  • Studentenappartements: Hohe Rendite, häufiger Mieterwechsel
  • Gewerbeimmobilien: Höhere Rendite, aber konjunkturabhängig

Sprechen Sie mit Nachbarn und Bewohnern vor Ort. Niemand kennt die Vor- und Nachteile eines Viertels besser als die Menschen, die dort leben. So erfahren Sie Details, die in keinem Exposé stehen.

Wichtigste Kennzahlen

Bruttorendite, Nettorendite, Kaufpreisfaktor, Cashflow und Eigenkapitalrendite – alle fünf sollten vor einem Investment berechnet werden.

Beispiel: Kaufnebenkosten

Bei einem Kaufpreis von 250.000 € in NRW (6,5 % GrESt) fallen an: Grunderwerbsteuer 16.250 €, Notar ca. 3.750 €, Grundbuch ca. 1.250 €, Makler (hälftig) ca. 8.925 €. Insgesamt: 30.175 € – fast 12 % des Kaufpreises. Diese Summe müssen Sie aus Eigenkapital bezahlen.

Ob sich die Investition rechnet, zeigt der Rendite Check mit wenigen Angaben.