Immobilien Göttingen: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Göttingen – Überblick

Letzte Aktualisierung: Feb. 2026 – basierend auf öffentlichen Marktberichten

Göttingen ist eine der traditionsreichsten Universitätsstädte Deutschlands. Die Georg-August-Universität, gegründet 1737 und mit über 30.000 Studierenden, dominiert das 120.000-Einwohner-Städtchen in jeder Hinsicht – wirtschaftlich, kulturell und auf dem Immobilienmarkt. Dazu kommen die Max-Planck-Institute, das Deutsche Primatenzentrum und die Universitätsmedizin als größter Arbeitgeber der Region.

Die Kaufpreise liegen zwischen 2.600 und 3.300 €/m², wobei die zentrumsnahen Altbaulagen die obere Grenze markieren. Niedersachsens Grunderwerbsteuer von 5,0 % ist moderat. Göttingens Wirtschaft ist akademisch geprägt: Neben der Universität und den Forschungsinstituten haben sich Mess- und Regeltechnik (Sartorius, Mahr), die Ottobock-Gruppe (Medizintechnik) und ein wachsender Life-Science-Sektor angesiedelt.

Ob Eigennutz oder Kapitalanlage – diese Stadt hat für beide Käufertypen etwas zu bieten.

Die ICE-Anbindung an der Strecke Hannover–Kassel macht Göttingen verkehrstechnisch attraktiv. Die kompakte Stadtstruktur, die fahrradfreundliche Infrastruktur und das studentische Flair schaffen eine Lebensqualität, die regelmäßig in Rankings hervorgehoben wird. Der Immobilienmarkt ist eng, das Angebot besonders im Zentrum knapp.

Kaufnebenkosten in Göttingen

Für eine Wohnung zum Preis von 265.000 € in Göttingen berechnet das Finanzamt 13.250 € Grunderwerbsteuer (5,0 %). Notar und Grundbuch kosten zusammen rund 6.625 € (2,5 %). Eine Maklerprovision von 3,57 % beträgt 9.461 €. Die Gesamtnebenkosten liegen bei 29.336 €, also 11,07 % des Kaufpreises. Berechnen Sie Ihre Kosten mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Göttingen

Innenstadt/Altstadt: Die historische Altstadt mit dem Gänseliesel-Brunnen, den Fachwerkhäusern und der Fußgängerzone Weender Straße ist das pulsierende Herz Göttingens. Wohnraum ist hier extrem begehrt und selten verfügbar. Wer einen sanierten Altbau ergattert, besitzt ein Stück Göttinger Identität – die Preise reflektieren das deutlich.

Ostviertel: Das großbürgerliche Ostviertel mit seinen Jugendstilvillen und dem Stadtfriedhof als parkartiger Grünfläche ist die ruhige Schwester der lebhaften Innenstadt. Professoren und leitende Angestellte der Universität prägen die Bewohnerstruktur, die Architektur ist einheitlich hochwertig.

Weende: Der nördliche Stadtteil Weende vereint einen alten Ortskern mit dem neuen Universitäts-Nordcampus. Die Max-Planck-Institute und das Klinikum Weende liegen im Stadtteil, was für eine stabile akademische Mieterschaft sorgt. Die Preise liegen im mittleren Segment bei guter Qualität.

Geismar: Am südöstlichen Stadtrand bietet Geismar familienfreundliches Wohnen mit eigenem Dorfkern und guter Busanbindung. Die Einfamilienhausgebiete am Klosterberg und das Neubaugebiet am Kiessee bieten Wahlmöglichkeiten für verschiedene Budgets. Der Kiessee selbst ist im Sommer beliebtes Naherholungsziel.

Nikolausberg: Hoch über der Stadt gelegen, belohnt Nikolausberg seine Bewohner mit einem Panoramablick über das Leinetal. Der dörfliche Charakter, die Waldrandlage und die ruhige Atmosphäre machen den Stadtteil zum Rückzugsort für Naturliebhaber. Die Busverbindung ins Zentrum dauert etwa 15 Minuten.

Grone: Der westliche Stadtteil Grone ist Göttingens sozial durchmischtestes Quartier. Die Preise sind die niedrigsten im Stadtgebiet, was überdurchschnittliche Renditen ermöglicht. Sanierungsmaßnahmen und die Nähe zum neuen Wissenschaftscampus an der Goldschmidtstraße sorgen für langsame, aber spürbare Aufwertung.

Rendite-Check für Göttingen

Eine 58-m²-Wohnung in Weende ist für rund 162.400 € erhältlich. Bei einer Kaltmiete von 9,20 €/m² ergibt sich eine monatliche Miete von 533,60 €, jährlich 6.403 €. Die Bruttomietrendite liegt bei 3,94 %. Nach Abzug der Bewirtschaftungskosten verbleibt eine Nettomietrendite von circa 3,0–3,4 %. Die Universität als „Mietergarantie“ macht Göttingen zu einem der sichersten Mietmärkte Niedersachsens. Prüfen Sie mit dem Nettorendite-Rechner.

Tipp: Holen Sie mindestens drei Finanzierungsangebote ein – die Zinsunterschiede sind größer, als man denkt.

Jetzt selbst berechnen

Finanzierung in Göttingen

Bei 265.000 € Kaufpreis und 20 % Eigenkapital (53.000 €) plus Nebenkosten (ca. 29.000 €) benötigen Sie rund 82.000 € Eigenmittel. Das Darlehen über 212.000 € kostet bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung monatlich 972 €. Göttingens Status als Wissenschaftsstadt wird von Banken positiv bewertet, was die Kreditvergabe erleichtert. Berechnen Sie mit dem Eigenkapitalrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Göttingen?

Göttingen ist der Prototyp der sicheren Universitätsstadt-Investition: stabile Nachfrage, akademische Mieterschaft, minimales Leerstandsrisiko. Die Renditen sind solide, wenn auch nicht spektakulär. Wer auf Verlässlichkeit statt auf Spekulation setzt und den akademischen Mietmarkt versteht, findet in Göttingen ein nahezu risikoloses Investment – vorausgesetzt, die Lage stimmt.

Immobilien Heilbronn: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Heilbronn – Überblick

Letzte Aktualisierung: Feb. 2026 – basierend auf öffentlichen Marktberichten

Heilbronn am Neckar hat eine bemerkenswerte Metamorphose durchlaufen. Die einstige Industriestadt in Baden-Württemberg hat sich durch die Bundesgartenschau 2019 und den daraus entstandenen Stadtumbau als moderner Wohnstandort neu positioniert. Mit knapp 130.000 Einwohnern liegt Heilbronn im Herzen der wirtschaftsstarken Region Heilbronn-Franken, die eine der höchsten Millionärsdichten Deutschlands aufweist.

Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 3.000 und 3.800 €/m². Die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg beträgt 5,0 %. Die regionale Wirtschaft ist geprägt von Global Playern wie Schwarz-Gruppe (Lidl, Kaufland – Zentrale in Neckarsulm), Audi (Werk Neckarsulm), Bechtle (IT-Systemhaus) und einer vitalen Mittelstandslandschaft. Die Dieter-Schwarz-Stiftung hat Heilbronn zum Innovationsstandort gemacht: Der Bildungscampus mit TU München, Fraunhofer-Institut und Hochschule ist ein Leuchtturmprojekt.

Die Zahlen geben eine Orientierung – ersetzen aber keine individuelle Recherche vor Ort.

Die Anbindung an die A6 und A81 sowie Stadt- und Regionalbahnverbindungen nach Stuttgart (45 Minuten) sorgen für Mobilität. Die Weinberge entlang des Neckars und die Schwäbische Geselligkeit prägen die Lebensart.

Kaufnebenkosten in Heilbronn

Bei einem Kaufpreis von 310.000 € in Heilbronn berechnet das Finanzamt 15.500 € Grunderwerbsteuer (5,0 %). Notar und Grundbuch kosten rund 7.750 € (2,5 %). Eine Maklerprovision von 3,57 % ergibt 11.067 €. Die Gesamtnebenkosten betragen 34.317 €, also 11,07 % des Kaufpreises. Kalkulieren Sie mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Heilbronn

Neckarbogen: Das BUGA-Gelände wurde zum komplett neuen Stadtteil Neckarbogen entwickelt – moderne Architektur, autoarme Straßen, der Neckar als Nachbar und innovative Energiekonzepte. Der Stadtteil definiert zeitgenössisches Wohnen in Heilbronn und zieht junge Berufstätige und Familien an, die Nachhaltigkeit und Design verbinden wollen.

Sontheim: Der südliche Stadtteil Sontheim ist Heilbronns klassische Familienlage. Einfamilienhäuser aus verschiedenen Jahrzehnten, ein eigenes Freibad, gute Schulen und die Stadtbahnanbindung machen Sontheim zur verlässlichen Wahl für Eigennutzer und Investoren gleichermaßen.

Böckingen: Westlich der Innenstadt gelegen, ist Böckingen mit knapp 20.000 Einwohnern fast eine Stadt in der Stadt. Der historische Ortskern um die Kilianskirche, der Trappensee und eine eigenständige Einkaufsinfrastruktur bieten alles Nötige. Die Preise liegen leicht unter dem Heilbronner Durchschnitt.

Frankenbach: Im Norden Heilbronns vereint Frankenbach dörfliches Leben mit städtischer Anbindung. Die Stadtbahn fährt direkt ins Zentrum, der Ort selbst bietet Weinberge, Streuobstwiesen und eine aktive Vereinslandschaft. Neubaugebiete entstehen am Ortsrand und sind bei Familien stark nachgefragt.

Innenstadt: Die nach dem Zweiten Weltkrieg wiederaufgebaute Innenstadt hat durch den Bildungscampus, neue Hotels und Gastronomie an Urbanität gewonnen. Wohnungen in der City sind begehrt bei Studierenden des Campus und bei Berufstätigen, die kurze Wege schätzen. Die Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen – es besteht weiteres Aufwertungspotenzial.

Horkheim: Am südöstlichen Stadtrand direkt am Neckar gelegen, bietet Horkheim ruhiges Wohnen mit Wassernähe. Die Schleuse, der Yachthafen und die Weinberge schaffen eine Atmosphäre, die eher an Urlaub als an Großstadt erinnert. Die Grundstücke sind großzügig, die Nachbarschaft gewachsen und stabil.

Rendite-Check für Heilbronn

Eine 65-m²-Wohnung in Böckingen kostet circa 208.000 €. Bei einer Kaltmiete von 9,80 €/m² fließen monatlich 637 €, jährlich 7.644 €. Die Bruttomietrendite beträgt 3,68 %. Die Nettomietrendite nach Abzug aller Kosten liegt bei circa 2,8–3,1 %. Die starke regionale Wirtschaft und der Bildungscampus als Nachfragetreiber sichern langfristig stabile Mieteinnahmen. Berechnen Sie mit dem Rendite-Rechner.

Tipp: Vergleichen Sie immer die Kaufnebenkosten – allein die Grunderwerbsteuer macht je nach Bundesland bis zu 6,5% des Kaufpreises aus.

Jetzt selbst berechnen

Finanzierung in Heilbronn

Bei einem Kaufpreis von 310.000 € und 20 % Eigenkapital (62.000 €) plus Nebenkosten (ca. 34.000 €) benötigen Sie rund 96.000 € Eigenmittel. Das Darlehen über 248.000 € kostet bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung monatlich 1.137 €. Die hohe regionale Kaufkraft und die geringe Arbeitslosigkeit erleichtern die Kreditvergabe. Simulieren Sie mit dem Annuitätenrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Heilbronn?

Heilbronn hat sich vom grauen Industriestandort zur modernen Wissensstadt gewandelt. Der Bildungscampus, die BUGA-Nachfolgenutzung und die Wirtschaftskraft der Region bilden ein starkes Fundament für den Immobilienmarkt. Die Renditen sind für Baden-Württemberg angemessen, die Wertentwicklung durch die laufende Stadtentwicklung positiv. Heilbronn ist ein Standort im Aufwind – wer früh einsteigt, profitiert am meisten.

Immobilien Reutlingen: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Reutlingen – Überblick

Letzte Aktualisierung: Feb. 2026 – basierend auf öffentlichen Marktberichten

Reutlingen, am Fuße der Schwäbischen Alb gelegen, ist mit rund 115.000 Einwohnern die größte Stadt im Landkreis gleichen Namens und ein bedeutender Wirtschaftsstandort in der Region Neckar-Alb. Die Nähe zu Stuttgart (35 Minuten per Regionalexpress) und die eigene industrielle Stärke machen die ehemalige Textilmetropole zu einem attraktiven Wohnstandort für Berufstätige, die das Schwäbische schätzen.

Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 3.200 und 4.000 €/m², beeinflusst durch die Stuttgart-Nähe und die lokale Kaufkraft. Die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg beträgt 5,0 %. Reutlingens Wirtschaft ist mittelständisch geprägt: Manz AG (Maschinenbau), Elring Klinger (Automobilzulieferer), die Robert Bosch GmbH mit einem Standort und zahlreiche Hidden Champions im Maschinenbau bilden das Rückgrat. Die Hochschule Reutlingen mit ihrem renommierten ESB Business School-Programm bringt internationales Flair.

Interessant für Kapitalanleger: Die Mietrenditen variieren zwischen den Vierteln deutlich.

Die Regionalstadtbahn Neckar-Alb wird Reutlingen ab 2030 direkt an das Stuttgarter S-Bahn-Netz anschließen – ein Infrastrukturprojekt, das den Immobilienmarkt bereits jetzt positiv beeinflusst.

Kaufnebenkosten in Reutlingen

Bei einem Kaufpreis von 330.000 € in Reutlingen fallen 16.500 € Grunderwerbsteuer (5,0 %) an. Notar und Grundbuch kosten zusammen circa 8.250 € (2,5 %). Mit Maklerprovision von 3,57 % (11.781 €) betragen die Nebenkosten insgesamt 36.531 €, also 11,07 % des Kaufpreises. Ermitteln Sie Ihre individuellen Kosten mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Reutlingen

Innenstadt/Altstadt: Reutlingens Altstadt überrascht mit ihrem mittelalterlichen Grundriss, der Marienkirche als gotischem Meisterwerk und einer belebten Fußgängerzone. Die Wohnungen in den sanierten Fachwerk- und Barockhäusern sind selten und begehrt. Die Gastronomie rund um den Tübinger Tor und den Marktplatz schafft urbanes Flair.

Rommelsbach: Der nördliche Stadtteil Rommelsbach bietet mit seinem dörflichen Kern und den Neubaugebieten am Ortsrand eine attraktive Mischung für Familien. Die geplante Regionalstadtbahn-Haltestelle wird den Stadtteil aufwerten und die Verbindung nach Stuttgart deutlich verbessern.

Betzingen: Der östliche Stadtteil Betzingen ist mit knapp 12.000 Einwohnern fast eine eigenständige Kleinstadt. Der historische Ortskern, das Industriemuseum im ehemaligen Textilwerk und eine komplette Nahversorgung machen Betzingen autark. Die Preise liegen leicht unter dem Reutlinger Durchschnitt.

Georgenberg: Auf der Anhöhe südlich der Innenstadt bietet der Georgenberg eine gehobene Wohnlage mit Blick über die Stadt bis zur Schwäbischen Alb. Villen und großzügige Einfamilienhäuser dominieren, die Atmosphäre ist ruhig und grün. Die fußläufige Erreichbarkeit der Innenstadt ist ein großer Pluspunkt.

Orschel-Hagen: Der westliche Stadtteil ist eine gewachsene Siedlung mit überwiegend Reihen- und Doppelhäusern aus der Nachkriegszeit. Die Preise sind moderater als in zentralen Lagen, die Infrastruktur mit Schulen, Kindergärten und Einkaufsmöglichkeiten ist vollständig. Ideal für Eigennutzer mit mittlerem Budget.

Sondelfingen: Am östlichen Stadtrand gelegen, besticht Sondelfingen durch seine Nähe zur Schwäbischen Alb und den Beginn zahlreicher Wanderwege. Der alte Ortskern ist charmant, die Neubaugebiete modern. Familien, die Outdoor-Aktivitäten schätzen, finden in Sondelfingen ihr ideales Zuhause.

Rendite-Check für Reutlingen

Eine 68-m²-Wohnung in Betzingen wird für rund 231.200 € angeboten. Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt 10,20 €/m², monatlich also 693,60 €, jährlich 8.323 €. Die Bruttomietrendite liegt bei 3,60 %. Die Nettomietrendite nach Bewirtschaftungskosten beträgt geschätzt 2,7–3,0 %. Die Regionalstadtbahn wird die Nachfrage voraussichtlich weiter steigern. Kalkulieren Sie mit dem Rendite-Rechner.

Tipp: Vor dem Kauf: Grundbuchauszug anfordern. Dort sehen Sie Belastungen, Wegerechte und sonstige Überraschungen.

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Finanzierung in Reutlingen

Bei einem Kaufpreis von 330.000 € und 25 % Eigenkapital (82.500 €) plus Nebenkosten (ca. 37.000 €) sollten rund 119.000 € Eigenmittel vorhanden sein. Das Darlehen über 247.500 € kostet bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung monatlich 1.134 €. Die schwäbische Sparmentalität zeigt sich auch bei Immobilienkäufern: Hohe Eigenkapitalquoten sind in der Region üblich und werden von Banken belohnt. Planen Sie mit dem Eigenkapitalrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Reutlingen?

Reutlingen profitiert von der Stuttgart-Nähe, ohne deren Preisniveau zu erreichen. Die Regionalstadtbahn wird als Katalysator für die Preisentwicklung wirken. Die mittelständische Wirtschaft sorgt für stabile Beschäftigung, die Schwäbische Alb für Lebensqualität. Wer vor dem Stadtbahn-Anschluss kauft, sichert sich Wertsteigerungspotenzial – ein strategisch kluger Einstiegszeitpunkt.

Immobilien Pforzheim: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Pforzheim – Überblick

Marktdaten zuletzt aktualisiert: Frühjahr 2026

Pforzheim, die „Goldstadt“ am Nordrand des Schwarzwalds, ist eine der kontroversesten Immobilienstandorte Baden-Württembergs. Die Stadt mit rund 125.000 Einwohnern wurde im Zweiten Weltkrieg zu über 80 % zerstört und in den Folgejahrzehnten funktional wiederaufgebaut. Dieses architektonische Erbe drückt bis heute auf das Image – doch unter der Oberfläche bietet Pforzheim überraschende Chancen für renditeorientierte Investoren.

Mit Kaufpreisen von 2.300 bis 2.900 €/m² liegt Pforzheim deutlich unter dem Niveau der nahen Metropolregion Karlsruhe-Stuttgart. Die Grunderwerbsteuer in Baden-Württemberg beträgt 5,0 %. Pforzheims Wirtschaft basiert auf der traditionsreichen Schmuck- und Uhrenindustrie (ein Drittel der deutschen Schmuckproduktion), dem Maschinenbau und der Präzisionstechnik. Die Hochschule Pforzheim mit ihren Fachbereichen Design, Technik und Wirtschaft genießt einen exzellenten Ruf und zieht Studierende aus ganz Europa an.

Die Zahlen geben eine Orientierung – ersetzen aber keine individuelle Recherche vor Ort.

Die Lage am Zusammenfluss von Enz, Nagold und Würm sowie der direkte Zugang zum Schwarzwald bieten landschaftliche Reize, die im Stadtbild selbst nicht sofort sichtbar werden. Die S-Bahn-Verbindung nach Karlsruhe (25 Minuten) und die Bahnstrecke nach Stuttgart (50 Minuten) machen Pforzheim zum Pendlerstandort.

Kaufnebenkosten in Pforzheim

Für eine Eigentumswohnung über 235.000 € in Pforzheim berechnet das Finanzamt 11.750 € Grunderwerbsteuer (5,0 %). Notar und Grundbuch kosten zusammen circa 5.875 € (2,5 %). Eine Maklerprovision von 3,57 % beträgt 8.390 €. Die Gesamtnebenkosten liegen bei 26.015 €, also 11,07 % des Kaufpreises. Kalkulieren Sie individuell mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Pforzheim

Buckenberg/Haidach: Am östlichen Stadtrand gelegen, überrascht Buckenberg mit seiner Höhenlage und dem Panoramablick bis zum Schwarzwald. Die Siedlung verbindet Einfamilienhäuser mit Geschosswohnungsbau, die Infrastruktur ist mit Schulen und Einkaufsmöglichkeiten komplett. Die Preise sind für Pforzheimer Verhältnisse gehoben.

Nordstadt: Die Nordstadt hat sich in den letzten Jahren als aufstrebendes Quartier etabliert. Sanierte Gründerzeithäuser (eines der wenigen erhaltenen Viertel), kleine Geschäfte und die Nähe zum Enzauenpark schaffen einen lebendigen Mix. Die Preise steigen langsam, bieten aber noch Einstiegschancen.

Würm: Der südwestliche Stadtteil Würm hat seinen dörflichen Charakter bewahrt. Am gleichnamigen Fluss gelegen, bieten sich idyllische Wohnlagen mit Blick auf die bewaldeten Hänge. Einfamilienhäuser dominieren, die Atmosphäre ist ruhig und naturnah.

Eutingen: Im Norden Pforzheims gelegen, verfügt Eutingen über einen eigenständigen Ortskern mit Fachwerkhäusern und einer aktiven Dorfgemeinschaft. Die Stadtbahnverbindung nach Karlsruhe hält direkt im Ort, was Eutingen für Pendler besonders interessant macht. Die Grundstückspreise sind erschwinglich.

Brötzingen: Der westliche Stadtteil Brötzingen ist Pforzheims bevölkerungsreichster Bezirk. Die Mischung aus Altortbereich, Nachkriegssiedlung und Neubauten schafft Vielfalt in der Bewohnerstruktur. Die Stadtbahn und mehrere Buslinien sorgen für gute Anbindung, der Enzradweg führt direkt durch den Stadtteil.

Huchenfeld: Am südöstlichen Rand der Stadt, bereits am Schwarzwaldrand gelegen, bietet Huchenfeld ländliches Wohnen mit städtischer Zugehörigkeit. Wanderwege beginnen direkt am Ortsrand, die Luft ist merklich frischer als im Tal. Für Naturliebhaber, die trotzdem städtische Infrastruktur benötigen, eine ideale Wahl.

Rendite-Check für Pforzheim

Eine 72-m²-Wohnung in Brötzingen ist für rund 172.800 € erhältlich. Die Kaltmiete beträgt durchschnittlich 8,30 €/m², monatlich also 598 € bzw. jährlich 7.171 €. Die Bruttomietrendite liegt bei beachtlichen 4,15 %. Die Nettomietrendite nach Bewirtschaftungskosten beträgt geschätzt 3,2–3,5 %. Pforzheims Renditeniveau ist für Baden-Württemberg ungewöhnlich hoch – ein Ergebnis der niedrigen Kaufpreise bei ordentlichen Mieten. Prüfen Sie mit dem Nettorendite-Rechner.

Tipp: Vergleichen Sie immer die Kaufnebenkosten – allein die Grunderwerbsteuer macht je nach Bundesland bis zu 6,5% des Kaufpreises aus.

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Finanzierung in Pforzheim

Pforzheims moderate Preise erleichtern die Finanzierung erheblich. Bei 235.000 € Kaufpreis und 20 % Eigenkapital (47.000 €) plus Nebenkosten (ca. 26.000 €) benötigen Sie rund 73.000 € Eigenmittel. Das Darlehen über 188.000 € kostet bei 3,5 % Zins und 2,5 % Tilgung monatlich 940 €. Die Pendlerfunktion nach Karlsruhe und Stuttgart erweitert den Kreis potenzieller Käufer. Berechnen Sie mit dem Annuitätenrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Pforzheim?

Pforzheim polarisiert: Das Stadtbild ist nicht jedermanns Sache, die Sozialstruktur herausfordernd. Doch wer nüchtern rechnet, findet in Pforzheim die besten Mietrenditen im wirtschaftsstarken Baden-Württemberg. Die Pendlerlage zwischen Karlsruhe und Stuttgart, die Hochschule und die Schwarzwaldnähe sind echte Assets. Als Rendite-Investment in einem teuren Bundesland hat Pforzheim eine klare Daseinsberechtigung.

Immobilien Offenbach: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Offenbach – Überblick

Marktdaten zuletzt aktualisiert: Frühjahr 2026

Offenbach am Main hat sich vom belächelten Nachbar Frankfurts zum heißesten Immobilienmarkt des Rhein-Main-Gebiets entwickelt. Die 130.000-Einwohner-Stadt profitiert seit Jahren vom Frankfurt-Spillover: Wer sich die Mainmetropole nicht mehr leisten kann oder will, findet in Offenbach direkt gegenüber – nur durch den Main getrennt – deutlich günstigere Alternativen bei voller S-Bahn-Anbindung.

Die Kaufpreise liegen zwischen 3.200 und 4.000 €/m², Tendenz steigend. In Hessen beträgt die Grunderwerbsteuer 6,0 %. Offenbachs Wandel ist greifbar: Der Hafen wurde zum Kreativquartier umgebaut, die Hochschule für Gestaltung (HfG) zieht Designstudierende an, und der Deutsche Wetterdienst hat sein Hauptquartier in der Stadt. Die Kreativwirtschaft, Logistik und der Dienstleistungssektor bilden die wirtschaftliche Basis.

Ein paar Zahlen und Fakten, die bei der Kaufentscheidung helfen. Wie immer gilt: Lage, Lage, Lage.

Die multikulturelle Prägung Offenbachs – die Stadt hat den höchsten Ausländeranteil aller deutschen Großstädte – ist Herausforderung und Chance zugleich. Gastronomieszene, internationale Kulinarik und ein junges, urbanes Lebensgefühl machen Offenbach für eine bestimmte Klientel besonders attraktiv. Die S-Bahn-Fahrt zum Frankfurter Hauptbahnhof dauert 11 Minuten.

Kaufnebenkosten in Offenbach

Bei einem Kaufpreis von 340.000 € in Offenbach fallen 20.400 € hessische Grunderwerbsteuer (6,0 %) an. Notar und Grundbuch kosten zusammen rund 8.500 € (2,5 %). Eine Maklerprovision von 3,57 % beträgt 12.138 €. Die Gesamtnebenkosten summieren sich auf 41.038 €, das sind 12,07 % des Kaufpreises. Eine erhebliche Summe, die Sie präzise mit dem Kaufnebenkosten-Rechner ermitteln können.

Beliebte Stadtteile in Offenbach

Nordend: Das Offenbacher Nordend hat sich zur Trendlage entwickelt – die Nähe zum Frankfurter Ostend (EZB-Viertel), sanierte Altbauten und eine wachsende Café- und Restaurantszene ziehen junge Berufstätige aus der Kreativbranche an. Die Preise steigen rasant, bieten aber im Frankfurt-Vergleich noch immer einen Abschlag von 30–40 %.

Hafen/Mainviertel: Das ehemalige Industriegebiet am Main wurde zum Vorzeigequartier umgebaut. Loft-Wohnungen in konvertierten Lagerhäusern, moderne Neubauten mit Mainblick und die HfG als kultureller Anker machen das Hafenviertel zu Offenbachs Premium-Adresse. Die Preise nähern sich dem Frankfurter Niveau.

Bürgel: Der östliche Stadtteil Bürgel am Main hat seinen dörflichen Charakter mit Fachwerkhäusern und einem jährlichen Fischerstechen bewahrt. Die Mainlage und die S-Bahn-Station machen Bürgel zu einer begehrten Wohnlage für Familien, die Charme und Stadtanbindung verbinden wollen.

Bieber: Am südöstlichen Stadtrand gelegen, bietet Bieber ein ruhiges Wohnumfeld mit vorwiegend Ein- und Zweifamilienhäusern. Der alte Ortskern mit Fachwerkhäusern und der Bieberbach als kleines Naturidyll heben den Stadtteil von der urbanen Verdichtung des Stadtzentrums ab.

Westend: Das Westend grenzt direkt an Frankfurt-Fechenheim und profitiert von dieser Grenzlage. Die Bebauung ist gemischt, die Preise noch unter dem Nordend-Niveau. Stadtentwicklungsprojekte entlang der Berliner Straße sollen das Viertel in den kommenden Jahren aufwerten.

Tempelsee: Im Süden Offenbachs bietet Tempelsee eine ruhige, grüne Wohnlage mit überwiegend Einfamilienhäusern und Reihenhäusern. Der gleichnamige Weiher und die Nähe zum Waldgebiet Bieberer Berg schaffen ein Wohnumfeld, das man in einer Großstadt nicht erwartet. Die Preise sind für Offenbacher Verhältnisse gehoben.

Rendite-Check für Offenbach

Eine 55-m²-Wohnung im Nordend kostet aktuell rund 192.500 €. Bei einer Kaltmiete von 11,80 €/m² ergibt sich eine monatliche Miete von 649 €, jährlich 7.788 €. Die Bruttomietrendite liegt bei 4,05 %. Die Nettomietrendite nach Abzug aller Kosten beträgt circa 3,1–3,4 %. Der Frankfurt-Spillover und die anhaltende Zuwanderung sichern die Mietnachfrage langfristig ab. Berechnen Sie Ihre Rendite mit dem Rendite-Rechner.

Tipp: Rendite ist nicht alles. Prüfen Sie auch den Cashflow: Bleibt nach Kredit, Hausgeld und Rücklage noch etwas übrig?

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Finanzierung in Offenbach

Bei 340.000 € Kaufpreis und 20 % Eigenkapital (68.000 €) plus Nebenkosten (ca. 41.000 €) benötigen Sie rund 109.000 € Eigenmittel. Das Darlehen über 272.000 € kostet bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung monatlich 1.247 €. Viele Offenbacher Käufer arbeiten in Frankfurt und profitieren von Frankfurter Gehältern bei Offenbacher Preisen – eine Konstellation, die Banken positiv bewerten. Simulieren Sie mit dem Eigenkapitalrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Offenbach?

Offenbach ist die wohl spannendste Aufhol-Geschichte im deutschen Immobilienmarkt. Die Kombination aus Frankfurt-Nähe, kreativem Wandel und noch bestehenden Preisabschlägen bietet Potenzial für Wertsteigerungen, die in Frankfurt selbst nicht mehr möglich sind. Wer den urbanen, multikulturellen Charakter der Stadt schätzt und den langfristigen Trend erkennt, findet in Offenbach ein Investment mit überdurchschnittlichen Chancen – allerdings auch mit mehr Volatilität als in etablierten Märkten.

Immobilien Wolfsburg: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Wolfsburg – Überblick

Stand der Zahlen: Februar 2026 · Quelle: Lokale Gutachterausschüsse

Wolfsburg ist Deutschlands bekannteste Unternehmensstadt: Volkswagen und Wolfsburg sind seit der Stadtgründung 1938 untrennbar verbunden. Mit rund 125.000 Einwohnern und dem VW-Stammwerk, in dem über 60.000 Menschen arbeiten, ist die niedersächsische Stadt ein einzigartiger Fall im deutschen Immobilienmarkt – Chancen und Risiken sind gleichermaßen außergewöhnlich.

Die Immobilienpreise liegen zwischen 2.200 und 2.800 €/m², was angesichts der hohen Kaufkraft der VW-Beschäftigten überraschend moderat ist. Die niedersächsische Grunderwerbsteuer beträgt 5,0 %. Das Pro-Kopf-BIP Wolfsburgs gehört zu den höchsten Deutschlands, die Gewerbesteuereinnahmen finanzieren eine hervorragende kommunale Infrastruktur – vom Phaeno Science Center bis zur Autostadt.

Immobilien kaufen ist hier kein Selbstläufer. Aber wer die richtigen Ecken kennt, findet noch faire Angebote.

Die ICE-Strecke Hannover–Berlin führt durch Wolfsburg, die A2 ist direkt erreichbar. Die Abhängigkeit von einem einzigen Konzern ist der offensichtliche Risikofaktor: Konjunkturschwankungen, Sparprogramme oder ein möglicher Arbeitsplatzabbau treffen den Wohnungsmarkt unmittelbar. Die Elektromobilitätswende bringt Umstrukturierungen, deren Auswirkungen auf die Beschäftigung noch nicht absehbar sind.

Kaufnebenkosten in Wolfsburg

Bei einem Kaufpreis von 230.000 € in Wolfsburg fallen 11.500 € Grunderwerbsteuer (5,0 %) an. Notar und Grundbuch kosten circa 5.750 € (2,5 %). Eine Maklerprovision von 3,57 % beträgt 8.211 €. Die Gesamtnebenkosten liegen bei 25.461 €, also 11,07 % des Kaufpreises. Kalkulieren Sie individuell mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Wolfsburg

Fallersleben: Der historische Stadtteil Fallersleben – Geburtsort von Hoffmann von Fallersleben, dem Dichter der Nationalhymne – bietet einen charmanten Altstadt­kern mit Fachwerkhäusern, eigenem Schloss und einem Wochenmarkt. Wohngebiete mit Einfamilienhäusern umgeben den Kern, die Atmosphäre ist kleinstädtisch-gemütlich bei voller städtischer Anbindung.

Stadtmitte: Die Wolfsburger Innenstadt wurde in den letzten Jahrzehnten grundlegend umgestaltet. Die Designer Outlets, das Kulturzentrum Hallenbad und moderne Wohnprojekte haben aus der einst tristen Nachkriegsplanung ein zeitgenössisches Zentrum gemacht. Die Wege zu Autostadt und Hauptbahnhof sind kurz.

Detmerode: Wolfsburgs größte Siedlung der 1960er Jahre wurde umfassend modernisiert. Die Wohnungen in den Hochhäusern bieten großzügige Grundrisse zu günstigen Preisen, die Nahversorgung ist durch das Detmeroder Markt-Center gesichert. Für renditeorientierte Investoren ein interessanter Standort mit hoher Vermietungsquote.

Ehmen: Am südwestlichen Stadtrand gelegen, hat Ehmen seinen ländlichen Charakter bewahrt. Der Allersee und die Barnbruch-Niederung bieten Naherholung, Einfamilienhäuser und Baugrundstücke sind noch verfügbar. Familien schätzen die Kombination aus Dorfleben und kurzer Pendelstrecke zum VW-Werk.

Vorsfelde: Der nördliche Stadtteil Vorsfelde ist mit seinem historischen Ortskern und dem jährlichen Schützenfest ein Gegenpol zur modernen Stadtplanung Wolfsburgs. Die Mischung aus Altbestand und Neubaugebieten spricht eine breite Käuferschaft an, die Preise liegen im Stadtdurchschnitt.

Hageberg: Der kleine Stadtteil Hageberg bietet ruhiges Wohnen in Mehrfamilienhäusern der Nachkriegszeit, eingebettet in viel Grün. Die Nähe zum Allerpark mit Badeland und Eisarena sowie die fußläufige Erreichbarkeit des Stadtzentrums sind praktische Vorteile bei vergleichsweise niedrigen Preisen.

Rendite-Check für Wolfsburg

Eine 70-m²-Wohnung in Detmerode kostet derzeit circa 161.000 €. Die durchschnittliche Kaltmiete liegt bei 7,80 €/m², also 546 € pro Monat und 6.552 € pro Jahr. Die Bruttomietrendite beträgt 4,07 %. Nach Abzug der Bewirtschaftungskosten verbleibt eine Nettomietrendite von rund 3,2–3,5 %. Die VW-Beschäftigten bilden eine zahlungskräftige Mieterschaft – solange die Beschäftigung stabil bleibt. Rechnen Sie konservativ mit dem Rendite-Rechner.

Tipp: Hausgeldhöhe prüfen: Bei Eigentumswohnungen kann das Hausgeld die Rendite deutlich schmälern.

Jetzt selbst berechnen

Finanzierung in Wolfsburg

Bei einem Kaufpreis von 230.000 € und 20 % Eigenkapital (46.000 €) beträgt das Darlehen 184.000 €. Die Nebenkosten (ca. 25.000 €) sollten zusätzlich vorhanden sein. Bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung liegt die Monatsrate bei 843 €. Wolfsburger Banken kennen den lokalen Markt und die VW-Abhängigkeit – eine solide Bonität ist Voraussetzung. Berechnen Sie mit dem Annuitätenrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Wolfsburg?

Wolfsburg ist eine Wette auf die Zukunft von Volkswagen. Wer an den Konzern glaubt, findet hier moderate Preise, hohe Kaufkraft und ordentliche Renditen. Das Klumpenrisiko ist allerdings real: Ein massiver Stellenabbau bei VW würde den lokalen Markt erheblich belasten. Als Beimischung im Portfolio kann Wolfsburg funktionieren – als einziges Investment ist das Risiko konzentriert.

Immobilien Aachen: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Aachen – Überblick

Datengrundlage: Q4 2025 / Q1 2026 · Angaben ohne Gewähr

Aachen, die westlichste Großstadt Deutschlands, ist weit mehr als Karlsquelle und Printen. Die RWTH Aachen, eine der renommiertesten technischen Universitäten Europas, prägt das Stadtbild und den Immobilienmarkt maßgeblich. Rund 60.000 Studierende und tausende Beschäftigte in Forschung und Hightech-Industrie erzeugen eine enorme Nachfrage nach Wohnraum.

Die Kaufpreise bewegen sich zwischen 3.000 und 3.800 €/m², in Spitzenlagen wie dem Frankenberger Viertel auch darüber. Nordrhein-Westfalen erhebt eine Grunderwerbsteuer von 6,5 %, die höchste in Deutschland. Die wirtschaftliche Basis bilden neben der RWTH das Universitätsklinikum, Forschungszentren (Forschungszentrum Jülich, Fraunhofer-Institute) sowie ein florierendes Start-up-Ökosystem rund um den RWTH Aachen Campus.

Immobilien kaufen ist hier kein Selbstläufer. Aber wer die richtigen Ecken kennt, findet noch faire Angebote.

Die Grenzlage zu Belgien und den Niederlanden ist ein Alleinstellungsmerkmal: Aachener profitieren von niederländischen Supermärkten, belgischer Kultur und der Euroregio als Arbeitsmarkt. Der Thalys verbindet Aachen direkt mit Brüssel und Paris.

Kaufnebenkosten in Aachen

Ein Wohnungskauf in Aachen für 320.000 € wird durch die hohe NRW-Grunderwerbsteuer von 6,5 % belastet – das sind 20.800 €. Notar- und Grundbuchkosten betragen zusammen etwa 8.000 € (2,5 %). Bei einer Maklerprovision von 3,57 % kommen 11.424 € hinzu. Insgesamt fallen rund 40.224 € Kaufnebenkosten an, satte 12,57 % des Kaufpreises. Berechnen Sie die genauen Zahlen mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Aachen

Frankenberger Viertel: Das Frankenberger Viertel ist Aachens beliebteste Wohnlage und gleichzeitig Ausgehmeile. Zwischen Pontstraße und Frankenberger Park reihen sich Gründerzeithäuser mit hohen Decken und Stuckfassaden aneinander. Das Viertel ist fest in studentischer und akademischer Hand – wer hier kauft, hat nie Leerstand.

Burtscheid: Das Kurviertel im Süden Aachens besticht durch seine Thermalquellen, den Kurpark und eine gehobene Wohnatmosphäre. Die Villen und Mehrfamilienhäuser aus der Kaiserzeit wurden größtenteils aufwendig saniert. Burtscheid vereint urbanes Leben mit einer gewissen Ruhe.

Laurensberg: Am westlichen Stadtrand gelegen, grenzt Laurensberg unmittelbar an die Niederlande. Einfamilienhäuser dominieren das Bild, die Atmosphäre ist vorstädtisch-grün. Der RWTH Campus Melaten mit seinen Forschungsinstituten liegt nur wenige Minuten entfernt.

Pontviertel: Rund um Aachens berühmte Kneipenstraße erstreckt sich ein lebhaftes Quartier, das Tag und Nacht pulsiert. Für Kapitalanleger sind die kleinen Apartments ideal – die Nachfrage durch Studierende ist praktisch grenzenlos, die Fluktuation allerdings hoch.

Brand: Der südöstliche Stadtteil Brand bietet ein eigenständiges Zentrum mit guter Nahversorgung, Schulen und Sportvereinen. Die Mischung aus Nachkriegsbauten und Neubauprojekten hält die Preise auf moderatem Niveau, während die Busanbindung ins Zentrum zuverlässig funktioniert.

Richterich: Der nördlichste Stadtteil Aachens besticht durch seine dörfliche Struktur mit Fachwerkhäusern und Bauernhöfen. Neubauprojekte entstehen vor allem am Ortsrand, die Nachfrage von Familien ist groß. Der Grenzübergang in die Niederlande liegt fußläufig.

Rendite-Check für Aachen

Eine 55-m²-Wohnung im Frankenberger Viertel kostet aktuell rund 192.500 €. Die starke studentische Nachfrage ermöglicht Kaltmieten von 11,00 €/m², also 605 € monatlich bzw. 7.260 € im Jahr. Die Bruttomietrendite beläuft sich auf 3,77 %. Nach Abzug der Bewirtschaftungskosten verbleibt eine Nettomietrendite von rund 2,9–3,2 %. Die hohe Nachfragesicherheit kompensiert die etwas geringere Rendite. Kalkulieren Sie Ihre Rendite mit dem Nettorendite-Rechner.

Tipp: Hausgeldhöhe prüfen: Bei Eigentumswohnungen kann das Hausgeld die Rendite deutlich schmälern.

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Finanzierung in Aachen

Aachens Preisniveau liegt im oberen Mittelfeld. Bei einem Kaufpreis von 320.000 € und 20 % Eigenkapital (64.000 €) plus Nebenkosten aus eigener Tasche (ca. 40.000 €) benötigen Sie ein Darlehen über 256.000 €. Bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung ergibt sich eine monatliche Belastung von 1.173 €. Angesichts der hohen Kaufnebenkosten in NRW ist eine solide Eigenkapitalbasis besonders wichtig. Testen Sie Ihre Finanzierbarkeit mit dem Eigenkapitalrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Aachen?

Aachen ist ein Immobilienstandort mit eingebautem Nachfragesicherheitsnetz: Die RWTH garantiert einen stetigen Strom an Mietinteressenten. Die hohe Grunderwerbsteuer in NRW drückt zwar auf die Anfangsrendite, doch langfristig profitieren Eigentümer von stabilen Wertzuwächsen und minimaler Leerstandsgefahr. Besonders für Buy-and-Hold-Investoren eine sichere Wahl.

Immobilien Braunschweig: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Braunschweig – Überblick

Marktdaten zuletzt aktualisiert: Frühjahr 2026

Braunschweig, die zweitgrößte Stadt Niedersachsens, hat sich als Forschungs- und Wissenschaftsstandort von europäischem Rang etabliert. Die Technische Universität, das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) und das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung beschäftigen tausende hochqualifizierte Fachkräfte, die den lokalen Wohnungsmarkt beflügeln.

Eigentumswohnungen kosten in Braunschweig durchschnittlich zwischen 2.600 und 3.300 €/m². Die niedersächsische Grunderwerbsteuer von 5,0 % ist im Bundesvergleich moderat. Volkswagen Financial Services hat seinen Hauptsitz in Braunschweig, ergänzt durch die Siemens Mobility und zahlreiche Mittelständler aus dem Maschinenbau. Die Arbeitslosenquote liegt konstant unter dem Bundesdurchschnitt.

Immobilien kaufen ist hier kein Selbstläufer. Aber wer die richtigen Ecken kennt, findet noch faire Angebote.

Braunschweig punktet mit einer kompakten Stadtstruktur, die kurze Wege ermöglicht, sowie mit einem vielfältigen Kulturangebot – vom Staatstheater bis zur Altstadtkulisse um den Burgplatz. Die Anbindung an das Autobahnnetz (A2, A39) und die ICE-Strecke nach Berlin macht die Stadt auch für Pendler attraktiv.

Kaufnebenkosten in Braunschweig

Für den Erwerb einer Eigentumswohnung in Braunschweig zum Preis von 260.000 € fallen 13.000 € Grunderwerbsteuer (5,0 %) an. Notar und Grundbuch kosten rund 6.500 € (2,5 %). Eine Maklercourtage von 3,57 % bedeutet weitere 9.282 €. Die Gesamtnebenkosten summieren sich auf 28.782 €, also 11,07 % des Kaufpreises. Berechnen Sie Ihre persönlichen Nebenkosten mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Braunschweig

Östliches Ringgebiet: Zwischen Innenstadt und Bürgerpark erstreckt sich das Östliche Ringgebiet mit seinen repräsentativen Gründerzeithäusern. Die Jasperallee als Prachtboulevard und die Nähe zum Staatstheater machen das Viertel zur ersten Adresse für kulturaffine Käufer. Die Quadratmeterpreise gehören zu den höchsten in der Stadt.

Riddagshausen: Am östlichen Stadtrand liegt Riddagshausen wie ein Dorf in der Stadt. Das ehemalige Klostergebiet mit seinen Teichen, der romanischen Kirche und dem angrenzenden Naturschutzgebiet bietet eine Wohnqualität, die ihresgleichen sucht. Einfamilienhäuser dominieren, der Charakter ist beschaulich und grün.

Lehndorf: Nordwestlich des Zentrums bietet Lehndorf eine Mischung aus Nachkriegssiedlungen und Neubauprojekten. Der Stadtteil ist bei Familien beliebt – gute Schulen, der Timmerlaher Busch als Naherholungsgebiet und ein funktionierendes Nahversorgungszentrum sprechen für sich.

Westliches Ringgebiet: Das studentisch geprägte Viertel rund um die TU Braunschweig bietet günstigere Alternativen zum östlichen Pendant. Altbauwohnungen mit hohen Decken stehen neben funktionalen Nachkriegsbauten. Die Mietnachfrage ist durch die Universität dauerhaft gesichert.

Volkmarode: Im Nordosten Braunschweigs gelegen, hat sich Volkmarode in den letzten zwei Jahrzehnten durch umfangreiche Neubaugebiete stark vergrößert. Junge Familien finden hier bezahlbare Reihenhäuser und Doppelhaushälften in ruhiger Lage mit direktem Zugang zur freien Landschaft.

Innenstadt: Die Braunschweiger Innenstadt rund um den Burgplatz und die Schlossarkaden hat in den letzten Jahren als Wohnstandort gewonnen. Dachgeschossausbauten und umgebaute Geschäftshäuser bieten urbanes Wohnen mit historischem Flair – ideal für Singles und Paare, die das Stadtleben schätzen.

Rendite-Check für Braunschweig

Eine 60-m²-Wohnung im Westlichen Ringgebiet kostet derzeit rund 168.000 €. Bei einer Kaltmiete von 8,80 €/m² ergibt sich eine monatliche Mieteinnahme von 528 €, also 6.336 € pro Jahr. Die Bruttomietrendite liegt bei soliden 3,77 %. Nach Abzug von Verwaltung und Instandhaltung verbleibt eine Nettomietrendite von rund 2,9–3,2 %. Die Nähe zur TU garantiert eine zuverlässige Vermietbarkeit. Kalkulieren Sie mit dem Rendite-Rechner.

Tipp: Hausgeldhöhe prüfen: Bei Eigentumswohnungen kann das Hausgeld die Rendite deutlich schmälern.

Jetzt selbst berechnen

Finanzierung in Braunschweig

Braunschweigs Preisniveau erlaubt einen soliden Einstieg ohne übermäßiges Risiko. Bei 260.000 € Kaufpreis und 25 % Eigenkapital (65.000 €) beträgt das Darlehen 195.000 €. Die Nebenkosten von rund 29.000 € werden idealerweise zusätzlich aus Eigenmitteln bedient. Bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung ergibt sich eine Monatsrate von 894 €. Nutzen Sie den Annuitätenrechner für Ihre Planung.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Braunschweig?

Braunschweig überzeugt durch eine Kombination aus Wissenschaftsstandort, Industriesubstanz und bezahlbaren Preisen. Die Abhängigkeit von der Automobilindustrie (VW) ist ein Faktor, wird aber durch die Forschungslandschaft abgefedert. Für Anleger, die stabile Cashflows bei überschaubarem Risiko suchen, ist Braunschweig eine durchdachte Wahl.

Immobilien Krefeld: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Krefeld – Überblick

Letzte Aktualisierung: Feb. 2026 – basierend auf öffentlichen Marktberichten

Krefeld, die „Samt- und Seidenstadt“ am linken Niederrhein, befindet sich im Wandel. Die einst von der Textilindustrie geprägte Stadt mit rund 230.000 Einwohnern positioniert sich zunehmend als bezahlbare Alternative zu Düsseldorf, das nur 25 Bahnminuten entfernt liegt. Dieser Spillover-Effekt aus der Landeshauptstadt ist der stärkste Treiber des lokalen Immobilienmarkts.

Die Kaufpreise liegen in Krefeld zwischen 2.100 und 2.700 €/m² – deutlich unter dem Düsseldorfer Niveau. Die Grunderwerbsteuer beträgt in NRW 6,5 %. Die Wirtschaftsstruktur ruht auf mehreren Säulen: Chemie (Covestro), Maschinenbau, Logistik und der Hafen am Rhein. Die Hochschule Niederrhein mit ihrem renommierten Fachbereich Textil- und Bekleidungstechnik sorgt für akademischen Nachwuchs.

Ein paar Zahlen und Fakten, die bei der Kaufentscheidung helfen. Wie immer gilt: Lage, Lage, Lage.

Krefeld verfügt über großzügige Grünflächen, darunter den Stadtwald und den Schönhausenpark, und bietet ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Familien. Die Anbindung an das S-Bahn-Netz des VRR macht die Stadt auch für Düsseldorf-Pendler interessant.

Kaufnebenkosten in Krefeld

Beim Kauf einer Immobilie für 215.000 € in Krefeld schlägt die NRW-Grunderwerbsteuer mit 6,5 % zu Buche – das sind 13.975 €. Notar und Grundbuch kosten zusammen rund 5.375 € (2,5 %). Mit einer Maklerprovision von 3,57 % (7.676 €) ergeben sich Gesamtnebenkosten von 27.026 €, also 12,57 % des Kaufpreises. Berechnen Sie Ihre Kosten präzise mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Krefeld

Bockum: Der Stadtteil nordöstlich des Zentrums gilt als Krefelds beste Wohnlage. Prachtvolle Gründerzeitvillen entlang der Uerdinger Straße, der Stadtwald vor der Tür und gehobene Gastronomie prägen den Charakter. Hier wohnt, wer sich in Krefeld etwas leisten kann und will.

Cracau: Zwischen Innenstadt und Hauptbahnhof gelegen, erlebt Cracau dank seiner günstigen Lage und der historischen Bausubstanz eine Aufwertung. Junge Berufstätige und Paare entdecken das Viertel als bezahlbare City-Lage mit kurzen Wegen zum Bahnhof und nach Düsseldorf.

Fischeln: Im Süden der Stadt bietet Fischeln einen dörflichen Kern mit eigener Identität. Einfamilienhäuser, gepflegte Vorgärten und das gesellige Vereinsleben machen den Stadtteil zum Magneten für Familien, die städtische Infrastruktur in ländlicher Atmosphäre suchen.

Hüls: Der nördliche Stadtteil Hüls hat seinen eigenen historischen Marktplatz und fühlt sich wie eine eigenständige Kleinstadt an. Die Immobilienpreise sind moderat, die Lebensqualität hoch. Besonders Käufer, die Charme und Bodenständigkeit verbinden wollen, werden hier fündig.

Uerdingen: Am Rhein gelegen, bietet Uerdingen einen eigenständigen Stadtcharakter mit Altstadt, Hafen und dem Chemiepark Covestro als größtem Arbeitgeber. Die Rheinnähe und die geplante Aufwertung des Hafenareals bergen Entwicklungspotenzial für Immobilienpreise.

Oppum: Zentral zwischen Hauptbahnhof und Fischeln gelegen, ist Oppum ein funktionales Wohnviertel mit überwiegend Nachkriegsbebauung. Die Preise gehören zu den günstigsten im Stadtgebiet, die ÖPNV-Anbindung ist ordentlich. Für renditeorientierte Käufer ein Geheimtipp.

Rendite-Check für Krefeld

Eine 70-m²-Wohnung in Krefeld-Cracau ist für rund 154.000 € erhältlich. Die durchschnittliche Kaltmiete beträgt 7,50 €/m², was monatlich 525 € und jährlich 6.300 € ergibt. Die Bruttomietrendite liegt damit bei 4,09 %. Nach Abzug der Bewirtschaftungskosten verbleibt eine Nettomietrendite von geschätzt 3,2–3,5 %. Krefelds Nähe zu Düsseldorf sichert die Mietnachfrage langfristig ab. Berechnen Sie Ihre Rendite mit dem Rendite-Rechner.

Tipp: Rendite ist nicht alles. Prüfen Sie auch den Cashflow: Bleibt nach Kredit, Hausgeld und Rücklage noch etwas übrig?

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Finanzierung in Krefeld

Die moderaten Preise in Krefeld senken die Finanzierungshürde merklich. Bei einem Kaufpreis von 215.000 € und 20 % Eigenkapital (43.000 €) beläuft sich das Darlehen auf 172.000 €. Inklusive Nebenkosten (ca. 27.000 €) sollten Sie mindestens 70.000 € Eigenmittel einplanen. Bei 3,5 % Zins und 2 % Tilgung beträgt die monatliche Belastung 789 €. Planen Sie Ihre Finanzierung mit dem Annuitätenrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Krefeld?

Krefeld ist der klassische „Düsseldorf-Spillover“: Wer die Landeshauptstadt als Arbeitsort nutzt, aber nicht deren Preise zahlen möchte, findet in Krefeld ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Die Renditen sind solide, die Nachfrage durch Pendler gesichert. Die hohe NRW-Grunderwerbsteuer bleibt allerdings ein Wermutstropfen beim Einstieg.

Immobilien Oberhausen: Kaufen, Preise & Rendite

Immobilienmarkt Oberhausen – Überblick

Stand: Februar 2026 · Quellen: Gutachterausschüsse, Statistisches Bundesamt

Oberhausen, im Herzen des Ruhrgebiets zwischen Essen, Duisburg und Mülheim gelegen, hat den Strukturwandel von der Montanstadt zum Dienstleistungs- und Freizeitstandort vollzogen. Das CentrO, eines der größten Einkaufszentren Europas, die Gasometer-Ausstellungen und das SEA LIFE Aquarium stehen symbolisch für diese Transformation.

Mit Kaufpreisen von 1.800 bis 2.400 €/m² gehört Oberhausen zu den günstigeren Standorten im Ruhrgebiet. Die NRW-Grunderwerbsteuer von 6,5 % belastet den Einstieg, wird aber durch die niedrigen Basispreise teilweise kompensiert. Die Wirtschaft stützt sich auf Dienstleistungen, Logistik und den Einzelhandel. Die zentrale Lage im Ruhrgebiet mit Autobahnanschlüssen (A2, A3, A42, A516) und dem Oberhausener Hauptbahnhof als Regionalbahnknoten ermöglicht schnelle Erreichbarkeit in alle Richtungen.

Die Zahlen geben eine Orientierung – ersetzen aber keine individuelle Recherche vor Ort.

Die Bevölkerungsentwicklung ist leicht rückläufig, allerdings sorgt die zunehmende Attraktivität für junge Familien, die aus teureren Nachbarstädten zuziehen, für eine Stabilisierung. Der Immobilienmarkt bietet Chancen für risikobewusste Investoren, die auf Cashflow setzen.

Kaufnebenkosten in Oberhausen

Für eine Eigentumswohnung zum Preis von 175.000 € in Oberhausen berechnet das Finanzamt 11.375 € Grunderwerbsteuer (6,5 %). Notar und Grundbuch kosten circa 4.375 € (2,5 %). Eine optionale Maklercourtage von 3,57 % beträgt 6.248 €. Die Gesamtnebenkosten liegen bei rund 21.998 €, also 12,57 % des Kaufpreises. Ermitteln Sie Ihre individuellen Kosten mit dem Kaufnebenkosten-Rechner.

Beliebte Stadtteile in Oberhausen

Sterkrade: Der nördliche Stadtteil Sterkrade verfügt über ein eigenes Stadtzentrum mit Fußgängerzone, Marktplatz und guter Nahversorgung. Die Wohnqualität ist für Ruhrgebietsverhältnisse hoch – gepflegte Mehrfamilienhäuser, ruhige Seitenstraßen und der Volkspark als grüne Lunge machen den Stadtteil besonders familientauglich.

Königshardt: Am nördlichen Stadtrand gelegen, überrascht Königshardt mit seiner fast dörflichen Atmosphäre. Einfamilienhäuser mit großen Grundstücken, Waldnähe und eine überschaubare Nachbarschaft zeichnen den Stadtteil aus. Wer Ruhe sucht und dennoch urban angebunden sein möchte, wird hier fündig.

Alt-Oberhausen: Das historische Zentrum rund um die Marktstraße und den Altmarkt ist im Umbruch. Sanierungsprojekte und neue Gastronomiekonzepte werten die Innenstadt auf. Die Preise sind noch niedrig, das Aufwertungspotenzial besteht – allerdings mit den typischen Risiken innerstädtischer Lagen im Ruhrgebiet.

Osterfeld: Im Osten Oberhausens bietet Osterfeld eine bodenständige Wohnatmosphäre mit eigenem S-Bahnhof. Die ehemalige Arbeitersiedlung hat sich zu einem stabilen Wohnviertel entwickelt. Die Nähe zum Revierpark Vonderort und zum Gehölzgarten bietet Naherholungsmöglichkeiten.

Schmachtendorf: Zwischen Sterkrade und der Stadtgrenze zu Dinslaken gelegen, kombiniert Schmachtendorf Waldrandlage mit guter Infrastruktur. Der Hiesfelder Wald beginnt direkt am Ortsrand, die Grundstückspreise erlauben auch Neubauten für mittlere Budgets.

Neue Mitte: Das ehemalige Stahlwerksgelände um das CentrO hat sich zum modernen Quartier gewandelt. Neubauwohnungen, der Marina-Park und die Promenade bieten zeitgenössisches Wohnen. Die Preise liegen über dem Oberhausener Durchschnitt, das Umfeld ist jedoch ungewöhnlich für das Ruhrgebiet.

Rendite-Check für Oberhausen

Eine 75-m²-Wohnung in Sterkrade kostet circa 146.250 €. Bei einer Kaltmiete von 6,80 €/m² ergibt sich eine monatliche Miete von 510 €, was einer Jahreskaltmiete von 6.120 € entspricht. Die Bruttomietrendite beträgt 4,18 %. Nach Abzug der nicht umlagefähigen Kosten bleibt eine Nettomietrendite von rund 3,3–3,6 %. Für ein Investment im Ruhrgebiet ein ordentlicher Wert. Rechnen Sie selbst mit dem Nettorendite-Rechner.

Tipp: Vergleichen Sie immer die Kaufnebenkosten – allein die Grunderwerbsteuer macht je nach Bundesland bis zu 6,5% des Kaufpreises aus.

Jetzt selbst berechnen

Finanzierung in Oberhausen

Oberhausens niedrige Preise ermöglichen den Einstieg auch mit geringerem Eigenkapital. Für eine Wohnung über 175.000 € und 15 % Eigenkapital (26.250 €) ergibt sich ein Darlehen von 148.750 €. Zusätzlich sollten die Nebenkosten (ca. 22.000 €) aus Eigenmitteln gedeckt werden. Bei 3,5 % Zins und 2,5 % Anfangstilgung beträgt die Monatsrate 744 €. Berechnen Sie verschiedene Szenarien mit dem Eigenkapitalrechner.

Fazit: Lohnt sich der Kauf in Oberhausen?

Oberhausen ist ein Standort für Cashflow-Investoren, nicht für Wertsteigerungsspekulanten. Die niedrigen Kaufpreise ermöglichen attraktive Mietrenditen, allerdings sind Wertentwicklung und Bevölkerungstrend mit Vorsicht zu betrachten. Wer in den richtigen Stadtteilen kauft und auf solide Mieter setzt, kann in Oberhausen durchaus profitabel investieren.