Immobilien in Freiburg: Preise, Stadtteile und Kaufnebenkosten

Der Immobilienmarkt in Freiburg bietet vielfältige Chancen für Käufer, Verkäufer und Kapitalanleger. Mit rund 230.000 Einwohnern ist Freiburg Öko-Hauptstadt mit Universitätsprestige und hoher Nachfrage. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei etwa 4.200 €/m².

Immobilienpreise in Freiburg

Marktdaten zuletzt aktualisiert: Frühjahr 2026

Die Preise variieren je nach Lage erheblich. Während in Top-Lagen wie Wiehre oder Herdern Quadratmeterpreise deutlich über dem Durchschnitt liegen, finden sich in Stadtteilen wie Rieselfeld oder Littenweiler noch günstigere Objekte mit Wertsteigerungspotenzial.

Kaufnebenkosten in Baden-Württemberg

Beim Immobilienkauf in Freiburg (Baden-Württemberg) fallen folgende Nebenkosten an:

  • Grunderwerbsteuer: 5,0 % des Kaufpreises
  • Notarkosten: ca. 1,5 %
  • Grundbuchkosten: ca. 0,5 %
  • Maklerprovision: ca. 3,57 % (Käuferanteil)
  • Weitere Stadtteile im Umland bieten oft günstigere Einstiegspreise bei guter Anbindung

Bei einem Kaufpreis von 300.000 € betragen die Kaufnebenkosten in Baden-Württemberg rund 31.710 €. Alle Nebenkosten auf einen Blick berechnen Sie mit dem Kaufnebenkosten Rechner.

Ein paar Zahlen und Fakten, die bei der Kaufentscheidung helfen. Wie immer gilt: Lage, Lage, Lage.

Beliebte Stadtteile in Freiburg

  • Wiehre: Am Flussufer gelegen mit Blick auf die Skyline und Spazierwegen am Deich
  • Herdern: Innenstadtnah mit vielfältigem Einzelhandel und dichtem ÖPNV-Netz
  • Stühlinger: Familienfreundlich mit Kitas, Grundschulen und großzügigen Spielplätzen
  • Vauban: Denkmalgeschützte Fassaden, Kopfsteinpflaster und authentischer Stadtteilcharakter
  • Rieselfeld: Sanierte Altbauten neben modernen Neubauten – ein Stadtteil im Wandel
  • Littenweiler: Eine der teuersten Lagen der Stadt – beliebt bei Familien mit hohem Einkommen

Rendite-Check: Lohnt sich Freiburg als Kapitalanlage?

Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 4.200 €/m² und einer soliden Mieternachfrage bietet Freiburg einen Premium-Markt mit hoher Sicherheit. Die Bruttorenditen sind mit 2,5–4 % niedriger, dafür profitieren Investoren von stabiler Wertsteigerung und geringem Leerstandsrisiko.

Dabei sollten Sie nicht nur auf den reinen Kaufpreis schauen. Die Gesamtkosten einer Immobilie setzen sich aus Kaufpreis, Nebenkosten, Modernisierungsbedarf und laufenden Kosten zusammen. Erst wenn alle Faktoren berücksichtigt sind, ergibt sich ein realistisches Bild.

Ob der Preis angemessen ist, zeigt Ihnen der Kaufpreisfaktor Rechner – ein Wert unter 20 gilt als günstig. Die tatsächliche Rendite nach allen Kosten berechnen Sie mit dem Nettorendite Rechner.

Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die monatliche Rate gleich, aber der Zinsanteil sinkt über die Jahre automatisch zugunsten der Tilgung.

Finanzierung einer Immobilie in Freiburg

Für eine typische Eigentumswohnung in Freiburg (70 m², 294.000 €) benötigen Sie bei 20 % Eigenkapital rund 79.380 € Eigenmittel (Eigenkapital + Kaufnebenkosten).

Die monatliche Rate für Ihr Darlehen berechnen Sie mit dem Annuitätenrechner. Wie viel Eigenkapital Sie wirklich brauchen, zeigt der Eigenkapital Rechner.

Häufige Fragen

Soll ich lieber mieten oder kaufen?

Das hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Kaufen lohnt sich bei langem Zeithorizont (10+ Jahre), stabilem Einkommen und wenn Kaufen günstiger ist als Mieten plus Opportunitätskosten des Eigenkapitals.

Was passiert, wenn ich die Kreditrate nicht mehr zahlen kann?

Sprechen Sie sofort mit Ihrer Bank. Oft sind Stundungen oder Ratenanpassungen möglich. Im schlimmsten Fall droht nach mehreren Mahnungen die Zwangsversteigerung.

Kann ich eine Immobilie ohne Makler kaufen?

Ja, das spart die Maklerprovision. Suchen Sie auf Portalen nach Privatangeboten oder sprechen Sie direkt Hausverwaltungen an. Allerdings müssen Sie Marktkenntnis und Verhandlungsgeschick selbst mitbringen.

Tipp: Rendite ist nicht alles. Prüfen Sie auch den Cashflow: Bleibt nach Kredit, Hausgeld und Rücklage noch etwas übrig?

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