Immobilien in Mainz: Preise, Stadtteile und Kaufnebenkosten
Der Immobilienmarkt in Mainz bietet vielfältige Chancen für Käufer, Verkäufer und Kapitalanleger. Mit rund 220.000 Einwohnern ist Mainz Landeshauptstadt am Rhein mit Medien- und Universitätsstandort. Der durchschnittliche Kaufpreis liegt bei etwa 3.400 €/m².
Immobilienpreise in Mainz
Letzte Aktualisierung: Feb. 2026 – basierend auf öffentlichen Marktberichten
Die Preise variieren je nach Lage erheblich. Während in Top-Lagen wie Altstadt oder Neustadt Quadratmeterpreise deutlich über dem Durchschnitt liegen, finden sich in Stadtteilen wie Bretzenheim oder Finthen noch günstigere Objekte mit Wertsteigerungspotenzial.
Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz
Beim Immobilienkauf in Mainz (Rheinland-Pfalz) fallen folgende Nebenkosten an:
Der Markt ist in den letzten Jahren in Bewegung geraten. Nicht jeder Stadtteil entwickelt sich gleich – genau hinschauen lohnt sich.
- Grunderwerbsteuer: 5,0 % des Kaufpreises
- Notarkosten: ca. 1,5 %
- Grundbuchkosten: ca. 0,5 %
- Maklerprovision: ca. 3,57 % (Käuferanteil)
- Neubaugebiete am Stadtrand: Moderne Ausstattung und oft attraktive Förderprogramme
Bei einem Kaufpreis von 300.000 € betragen die Kaufnebenkosten in Rheinland-Pfalz rund 31.710 €. Alle Nebenkosten auf einen Blick berechnen Sie mit dem Kaufnebenkosten Rechner.
Achtung: Planen Sie bei älteren Gebäuden (Baujahr vor 1980) eine erhöhte Instandhaltungsrücklage ein. Faustregel: 12–15 €/m² pro Jahr statt der üblichen 7–10 €/m².
Beliebte Stadtteile in Mainz
- Altstadt: Beliebte Familienlage mit Vereinsleben, Sportanlagen und Nahversorgung
- Neustadt: Aufholpotenzial bei Preisen – ähnliche Viertel in anderen Städten kosten deutlich mehr
- Oberstadt: Modernes Neubaugebiet mit energieeffizienten Wohnungen und zeitgemäßer Architektur
- Gonsenheim: Günstige Einstiegspreise bei solider Mietnachfrage – interessant für Kapitalanleger
- Bretzenheim: Universitätsnah mit WG-tauglichen Wohnungen und kreativer Szene
- Finthen: Grünes Wohnviertel mit Parks, Spielplätzen und niedrigem Verkehrsaufkommen

Rendite-Check: Lohnt sich Mainz als Kapitalanlage?
Mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von 3.400 €/m² und einer soliden Mieternachfrage bietet Mainz einen ausgewogenen Markt für Kapitalanleger. Bruttorenditen liegen typischerweise bei 3,5–5 %, dafür ist die Wertsteigerung langfristig stabil.
Ob der Preis angemessen ist, zeigt Ihnen der Kaufpreisfaktor Rechner – ein Wert unter 20 gilt als günstig. Die tatsächliche Rendite nach allen Kosten berechnen Sie mit dem Nettorendite Rechner.
Rechenbeispiel: Mietrendite
Eine 80-m²-Wohnung kostet 240.000 € und erzielt 850 € Kaltmiete im Monat. Die Bruttorendite: 10.200 € Jahresmiete ÷ 240.000 € = 4,25 %. Nach Abzug von Verwaltung (300 €/Jahr), Instandhaltung (960 €/Jahr) und 3 % Mietausfallwagnis (306 €/Jahr) ergibt sich eine Nettorendite von ca. 3,6 %.
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Gut zu wissen: Bei einem Annuitätendarlehen bleibt die monatliche Rate gleich, aber der Zinsanteil sinkt über die Jahre automatisch zugunsten der Tilgung.
Finanzierung einer Immobilie in Mainz
Für eine typische Eigentumswohnung in Mainz (70 m², 238.000 €) benötigen Sie bei 20 % Eigenkapital rund 64.260 € Eigenmittel (Eigenkapital + Kaufnebenkosten).
Die monatliche Rate für Ihr Darlehen berechnen Sie mit dem Annuitätenrechner. Wie viel Eigenkapital Sie wirklich brauchen, zeigt der Eigenkapital Rechner.

