Darlehensarten (Immobilienfinanzierung)

Bei der Immobilienfinanzierung stehen verschiedene Darlehensarten zur Verfügung. Jede hat ihre Vor- und Nachteile – die richtige Wahl hängt von der persönlichen Situation und der Marktlage ab.

Die wichtigsten Darlehensarten

  • Annuitätendarlehen: Gleichbleibende Rate, häufigstes Modell in Deutschland. Zins- und Tilgungsanteil verschieben sich über die Laufzeit.
  • Endfälliges Darlehen: Nur Zinszahlung während der Laufzeit, Tilgung am Ende in einer Summe. Für Kapitalanleger mit Steueroptimierung interessant.
  • Variables Darlehen: Zinssatz wird regelmäßig (alle 3–6 Monate) an den Markt angepasst. Flexibel, aber riskant bei steigenden Zinsen.
  • KfW-Darlehen: Förderdarlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau mit günstigen Zinsen und Tilgungszuschüssen für energetische Sanierung oder Neubau.
  • Bauspardarlehen: Garantierter Zinssatz aus Bausparvertrag, meist kleinere Summen.
  • Forward-Darlehen: Zinssicherung für eine Anschlussfinanzierung bis zu 5 Jahre im Voraus.

Was Sie monatlich an die Bank zahlen, zeigt der Annuitätenrechner.

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital brauche ich mindestens?

Empfohlen werden 20–30 % des Kaufpreises plus die vollständigen Kaufnebenkosten aus Eigenmitteln. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto bessere Zinskonditionen erhalten Sie von der Bank.