Hausgeld
Das Hausgeld ist die monatliche Vorauszahlung, die jeder Wohnungseigentümer an die WEG-Verwaltung zahlt. Es deckt die laufenden Kosten des Gemeinschaftseigentums und die Zuführung zur Instandhaltungsrücklage.
Zusammensetzung
- Umlagefähige Betriebskosten: Wasser, Müll, Versicherung, Hausmeister, Gartenpflege (auf Mieter umlegbar)
- Verwaltungskosten: 20–35 €/Einheit/Monat (nicht umlagefähig)
- Instandhaltungsrücklage: Pflichtansparung für Reparaturen (nicht umlagefähig)
Richtwerte
Typisch: 3–5 €/m² pro Monat. Beispiel: 75-m²-Wohnung = 225–375 €/Monat. Altbauten und Anlagen mit Aufzug, Pool oder Tiefgarage haben oft höheres Hausgeld.

Für Kapitalanleger wichtig
Der nicht umlagefähige Teil (Verwaltung + Rücklage) mindert direkt die Nettorendite. Bei 120 €/Monat nicht umlagefähigem Hausgeld sind das 1.440 €/Jahr weniger Ertrag.
Modernisierungskosten können bei Vermietung bis zu 8 % auf die Jahresmiete umgelegt werden – das macht energetische Sanierung attraktiv.
Sprechen Sie mit Nachbarn und Bewohnern vor Ort. Niemand kennt die Vor- und Nachteile eines Viertels besser als die Menschen, die dort leben. So erfahren Sie Details, die in keinem Exposé stehen.
Das monatliche Hausgeld berechnen Sie mit dem Hausgeld Rechner.

