Hypothek
Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht, bei dem ein Grundstück als Sicherheit für ein Darlehen dient. Im Gegensatz zur Grundschuld ist die Hypothek akzessorisch – sie ist direkt an die zugrunde liegende Forderung gebunden und erlischt automatisch mit der Tilgung.
Hypothek vs. Grundschuld
- Die Hypothek wird heute in der Praxis kaum noch verwendet
- Fast alle Banken arbeiten mit der flexibleren Grundschuld
- Vorteil der Hypothek: Automatisches Erlöschen bei Rückzahlung
- Vorteil der Grundschuld: Wiederverwendbar für neue Darlehen
Gut zu wissen: Kaufnebenkosten sind in der Regel nicht finanzierbar – die meisten Banken erwarten, dass Sie diese vollständig aus Eigenkapital bezahlen.
Im Sprachgebrauch
Umgangssprachlich wird „Hypothek“ oft synonym für jede Art von Immobiliendarlehen verwendet – auch wenn technisch eine Grundschuld gemeint ist. „Eine Hypothek aufnehmen“ bedeutet im Alltag einfach: einen Immobilienkredit aufnehmen.
Eine längere Zinsbindung kostet etwas mehr Zinsen, gibt Ihnen aber Planungssicherheit. Bei niedrigen Zinsen lohnen sich 15–20 Jahre Bindung.
Die monatliche Rate berechnen Sie mit dem Annuitätenrechner.
Häufige Fragen
Soll ich lieber mieten oder kaufen?
Das hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Kaufen lohnt sich bei langem Zeithorizont (10+ Jahre), stabilem Einkommen und wenn Kaufen günstiger ist als Mieten plus Opportunitätskosten des Eigenkapitals.
Was passiert, wenn ich die Kreditrate nicht mehr zahlen kann?
Sprechen Sie sofort mit Ihrer Bank. Oft sind Stundungen oder Ratenanpassungen möglich. Im schlimmsten Fall droht nach mehreren Mahnungen die Zwangsversteigerung.
Kann ich eine Immobilie ohne Makler kaufen?
Ja, das spart die Maklerprovision. Suchen Sie auf Portalen nach Privatangeboten oder sprechen Sie direkt Hausverwaltungen an. Allerdings müssen Sie Marktkenntnis und Verhandlungsgeschick selbst mitbringen.

