Immobilienfinanzierung

Die Immobilienfinanzierung umfasst alle Formen der Kapitalbeschaffung für den Kauf, Bau oder die Sanierung einer Immobilie. In Deutschland wird der größte Teil (60–80 %) über Bankdarlehen finanziert, der Rest durch Eigenkapital.

Die Bausteine

  • Eigenkapital: Mindestens Kaufnebenkosten + 10–20 % des Kaufpreises
  • Bankdarlehen: Annuitätendarlehen, Variables Darlehen oder Forward-Darlehen
  • KfW-Förderung: Zinsgünstige Ergänzungsdarlehen mit Tilgungszuschuss
  • Bausparvertrag: Garantierter Darlehenszins nach Ansparphase
  • Privatkredite: Darlehen von Familie oder Arbeitgeber

Wichtige Kennzahlen

  • Beleihungsauslauf: Kredit im Verhältnis zum Beleihungswert
  • Annuität: Monatliche Rate (Zins + Tilgung)
  • Zinsbindung: Zeitraum mit festem Zinssatz (10, 15 oder 20 Jahre)
  • Sondertilgung: Jährliches Recht auf Extrazahlung (meist 5–10 %)

Praxis-Tipp: Kleine Wohnungen (1–2 Zimmer) haben oft eine höhere Quadratmetermiete als große – und finden schneller Mieter.

Achtung: Kaufnebenkosten sind in der Regel nicht finanzierbar – die meisten Banken erwarten, dass Sie diese vollständig aus Eigenkapital bezahlen.

Die monatliche Rate für Ihr Darlehen berechnen Sie mit dem Annuitätenrechner.