Notarkosten (Immobilienkauf)

Die Notarkosten beim Immobilienkauf betragen ca. 1,5 % des Kaufpreises und umfassen die Beurkundung des Kaufvertrags, die Abwicklung des Eigentumsübergangs und diverse Eintragungen im Grundbuch.

Kostenbestandteile

  • Beurkundung des Kaufvertrags: Doppelte Gebühr (2,0-fach) nach GNotKG
  • Vollzugsgebühr: 0,5-fache Gebühr für die Abwicklung
  • Betreuungsgebühr: 0,5-fache Gebühr
  • Grundbuchanträge: Auflassungsvormerkung, Eigentumsumschreibung, Grundschuld

Rechenbeispiel

Kaufpreis 300.000 €: Notarkosten ca. 3.000–3.500 € + Grundbuchkosten ca. 1.500 € = ca. 4.500–5.000 € gesamt.

Hinweis: Planen Sie bei älteren Gebäuden (Baujahr vor 1980) eine erhöhte Instandhaltungsrücklage ein. Faustregel: 12–15 €/m² pro Jahr statt der üblichen 7–10 €/m².

Wer zahlt?

In der Regel trägt der Käufer die Notarkosten. Der Notar haftet allerdings gegenüber beiden Vertragsparteien – bei Zahlungsausfall des Käufers kann er auch den Verkäufer in Anspruch nehmen.

Die exakten Notarkosten berechnen Sie mit dem Notarkosten Rechner.

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital brauche ich mindestens?

Empfohlen werden 20–30 % des Kaufpreises plus die vollständigen Kaufnebenkosten aus Eigenmitteln. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto bessere Zinskonditionen erhalten Sie von der Bank.