Rendite (Immobilien)
Die Rendite gibt an, wie profitabel eine Immobilieninvestition ist. Es gibt verschiedene Renditekennzahlen, die jeweils unterschiedliche Aspekte beleuchten – von der einfachen Bruttorendite bis zur detaillierten Eigenkapitalrendite.
Die wichtigsten Renditekennzahlen
- Bruttorendite: Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis – schneller Vergleich
- Nettorendite: Nach Abzug aller Kosten und Kaufnebenkosten – realistisch
- Eigenkapitalrendite: Rendite auf das eingesetzte Eigenkapital – zeigt Hebeleffekt
- Gesamtrendite: Mietrendite + Wertsteigerung + Steuerersparnis – das große Bild
Gut zu wissen: Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (u.a. NRW, Brandenburg). Bei einer 300.000-€-Immobilie macht das einen Unterschied von 9.000 €.
Rendite vs. Sicherheit
Hohe Renditen gehen oft mit höherem Risiko einher: Leerstandsrisiko, Mietausfälle, Sanierungsbedarf. A-Lagen bieten Sicherheit bei niedrigerer Rendite, C-Lagen höhere Renditen bei höherem Risiko.
Eine schnelle Rendite-Einschätzung liefert der Rendite Check.
Häufige Fragen
Wann lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage?
Wenn die Mieteinnahmen langfristig die laufenden Kosten (Kredit, Instandhaltung, Verwaltung, Leerstand) übersteigen und der Standort eine stabile Wertentwicklung erwarten lässt.



