Renditedreieck (Immobilien)
Das Renditedreieck beschreibt den Zusammenhang zwischen den drei wichtigsten Faktoren einer Immobilieninvestition: Kaufpreis, Miete und Standort. Die Balance dieser drei Faktoren bestimmt den langfristigen Erfolg eines Investments.
Die drei Faktoren
- Kaufpreis: Je niedriger der Einstiegspreis, desto höher die anfängliche Rendite
- Miete: Höhe der erzielbaren Kaltmiete bestimmt den laufenden Cashflow
- Standort: Bestimmt Leerstandsrisiko, Mietentwicklung und Wertsteigerung
Das Spannungsfeld
Top-Standorte (München, Hamburg) bieten Sicherheit und Wertsteigerung, aber niedrige Anfangsrenditen (2–3 %). Periphere Standorte bieten hohe Renditen (6–8 %), aber höheres Leerstandsrisiko und ungewisse Wertentwicklung.

Goldener Mittelweg
Viele erfahrene Investoren setzen auf B-Städte und B-Lagen in A-Städten: Solide Rendite (4–6 %), vertretbares Risiko und moderates Wachstumspotenzial. Universitätsstädte wie Leipzig, Dresden oder Magdeburg sind beliebte Beispiele.
Die Bruttorendite Ihrer Immobilie ermitteln Sie mit dem Bruttorendite Rechner.
Häufige Fragen
Wie viel Eigenkapital brauche ich mindestens?
Empfohlen werden 20–30 % des Kaufpreises plus die vollständigen Kaufnebenkosten aus Eigenmitteln. Je mehr Eigenkapital Sie einbringen, desto bessere Zinskonditionen erhalten Sie von der Bank.

