Restschuld

Die Restschuld ist der noch offene Betrag eines Immobiliendarlehens zu einem bestimmten Zeitpunkt. Am Ende der Zinsbindung muss sie durch Prolongation, Umschuldung oder Ablösung weiterfinanziert werden.

Berechnung

Die Restschuld verringert sich mit jeder monatlichen Rate um den Tilgungsanteil. Bei einem Annuitätendarlehen sinkt sie anfangs langsam (hoher Zinsanteil) und am Ende schneller (hoher Tilgungsanteil).

Beispiel

Darlehen 250.000 €, 3,5 % Zins, 2 % Tilgung. Nach 10 Jahren Restschuld: ca. 188.000 €. Mit 3 % Tilgung wäre sie nur noch ca. 158.000 €.

Restschuld

Dabei sollten Sie nicht nur auf den reinen Kaufpreis schauen. Die Gesamtkosten einer Immobilie setzen sich aus Kaufpreis, Nebenkosten, Modernisierungsbedarf und laufenden Kosten zusammen. Erst wenn alle Faktoren berücksichtigt sind, ergibt sich ein realistisches Bild.

Zinsänderungsrisiko

Die Restschuld am Ende der Zinsbindung ist das Zinsänderungsrisiko: Je höher die Restschuld, desto stärker wirkt sich eine Zinserhöhung bei der Anschlussfinanzierung aus. Deshalb ist eine hohe Tilgung so wichtig.

Einen detaillierten Tilgungsplan erstellen Sie mit dem Tilgungsplan Rechner.