Wohnfläche (Berechnung)
Die Wohnfläche ist die tatsächlich nutzbare Fläche einer Wohnung nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV). Sie unterscheidet sich von der Grundfläche, da bestimmte Bereiche nur anteilig oder gar nicht gezählt werden.
Berechnungsregeln (WoFlV)
- 100 %: Räume mit Deckenhöhe über 2 m
- 50 %: Räume mit Deckenhöhe 1–2 m (z.B. Dachschrägen)
- 0 %: Räume mit Deckenhöhe unter 1 m
- 25–50 %: Balkone, Loggien, Terrassen (je nach Qualität)
- Nicht zählen: Keller, Waschküche, Heizungsraum, Garage
Sprechen Sie mit Nachbarn und Bewohnern vor Ort. Niemand kennt die Vor- und Nachteile eines Viertels besser als die Menschen, die dort leben. So erfahren Sie Details, die in keinem Exposé stehen.
Achtung: Die Grunderwerbsteuer variiert je nach Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (u.a. NRW, Brandenburg). Bei einer 300.000-€-Immobilie macht das einen Unterschied von 9.000 €.
Warum ist die Wohnfläche wichtig?
- Mietberechnung: Die Miete bezieht sich auf die Wohnfläche
- Nebenkosten: Verteilung oft nach Wohnfläche
- Kaufpreis: Preis pro m² als Vergleichskennzahl
- Abweichung über 10 %: Mieter kann Mietminderung verlangen
Häufige Fragen
Soll ich lieber mieten oder kaufen?
Das hängt von Ihrer Lebenssituation ab. Kaufen lohnt sich bei langem Zeithorizont (10+ Jahre), stabilem Einkommen und wenn Kaufen günstiger ist als Mieten plus Opportunitätskosten des Eigenkapitals.
Was passiert, wenn ich die Kreditrate nicht mehr zahlen kann?
Sprechen Sie sofort mit Ihrer Bank. Oft sind Stundungen oder Ratenanpassungen möglich. Im schlimmsten Fall droht nach mehreren Mahnungen die Zwangsversteigerung.
Kann ich eine Immobilie ohne Makler kaufen?
Ja, das spart die Maklerprovision. Suchen Sie auf Portalen nach Privatangeboten oder sprechen Sie direkt Hausverwaltungen an. Allerdings müssen Sie Marktkenntnis und Verhandlungsgeschick selbst mitbringen.



