Bebauungsplan (B-Plan)
Der Bebauungsplan (B-Plan) ist ein verbindlicher Bauleitplan der Gemeinde, der festlegt, wie Grundstücke in einem bestimmten Gebiet bebaut werden dürfen. Er regelt Art und Maß der baulichen Nutzung, Bauweise und überbaubare Grundstücksflächen.
Hinweis: Die AfA (Abschreibung für Abnutzung) beträgt bei Bestandsimmobilien 2 % und bei Neubauten ab 2023 sogar 3 % des Gebäudewerts pro Jahr – ein erheblicher Steuervorteil für Vermieter.
Wichtige Festsetzungen
- Art der Nutzung: Wohngebiet, Mischgebiet, Gewerbegebiet
- GRZ (Grundflächenzahl): Wie viel Prozent des Grundstücks überbaut werden darf
- GFZ (Geschossflächenzahl): Verhältnis Geschossfläche zu Grundstücksfläche
- Geschosszahl: Maximale Anzahl der Stockwerke
- Bauweise: Offene (Abstand zum Nachbarn) oder geschlossene Bauweise
- Dachform und -neigung: Vorgaben zur Gestaltung
Bedeutung für Investoren
Der B-Plan bestimmt das Entwicklungspotenzial eines Grundstücks. Ein Grundstück mit hoher GFZ in einem Wohngebiet ist für Investoren deutlich wertvoller als eines mit geringer GFZ. Einsehbar bei der Gemeinde oder online über das Geoportal.
Kalkulieren Sie immer einen Puffer von 10–15 % für unerwartete Kosten ein. Besonders bei Altbauten tauchen oft Überraschungen auf.



