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9 Tipps zum Baugeld – so finanzieren Sie am besten ihre neue Immobilie

Nachdem Sie sich für den Kauf ihrer Traumimmobilie entschieden haben, steht die Frage nach der richtigen Finanzierung an. Hier sollten Sie sich über alle Möglichkeiten informieren, denn mit der Entscheidung über eine Finanzierung müssen Sie die nächsten Jahre leben. Überdenken Sie ihre Entscheidung also gut und beachten Sie die folgenden Tipps.

Die Finanzierung richtig angehen – so kaufen sie erfolgreich ihre Traumimmobilie

Um eine erfolgreiche Finanzierung an zu gehen und auch wirklich die Beste für Sie zu finden, sollten Sie einige Punkte beachten. Besonders für Unerfahrene ist es ein großer Schritt, eine Verschuldung ein zu gehen weswegen Sie sich besonders sicher sein sollten, dass Sie das richtige Angebot finden. Die folgenden Tipps helfen Ihnen dabei, eine Finanzierung richtig an zu gehen und auf alles zu achten. Eine Auflistung aller Kosten, die auf Sie zukommen, finden Sie hier: Hausbau & die Kosten.

Tipp 1 – Ermitteln Sie ihre Ausgangssituation

Bevor Sie mit der Suche beginnen, sollten Sie Ihr Budget und Ihre Ansprüche genauestens festlegen. Dazu gehören die Wohnfläche, die Anzahl der Räume, die Bauweise und Ausstattung, die Lage, die Architektur, der Nahverkehr und die Entfernung zu wichtigen Orten, wie dem Arbeitsplatz oder Schulen. Wenn Sie sich ihren Ansprüchen sicher sind, klären Sie ihr Budget. Wie viel Eigenkapital können Sie aufbringen? Wichtig ist es auch zu ermitteln, wie hoch die zukünftigen Monatskosten maximal sein dürfen und wie viel Sie sich wirklich leisten können. Vergleichen Sie dazu ihre momentanen monatlichen Fixkosten und Ausgaben. Wenn Sie sich eine Übersicht geschaffen haben, haben Sie einen ungefähren Einblick darein bekommen, wonach Sie suchen können.

Tipp 2 – Berechnen Sie eine Tilgung mit ein

Bei Miete und Zinsen handelt es sich um echte Kosten, bei einer Tilgung wird aber das Geld als eine Art Ratensparplan eingesetzt. Das heißt ihre Darlehensschuld sinkt, während ihr Nettovermögen aber steigt. Sie sollten also auch die Tilgung, die Sie monatlich für den Kredit aufbringen müssen mit in ihre Rechnungen einbeziehen. Denke Sie daran, in wie vielen Jahren Sie die Verschuldung beglichen haben möchten und rechnen Sie mit diesem Wert.  Denken Sie daran, dass die Miete, die Sie monatlich zahlen keine Wertanlage ist, während die Tilgung ihr Nettovermögen trotzdem monatlich steigen lässt.

Tipp 3 – Finden Sie eine gute Lage

Bei der Suche nach einer Immobilie ist die Lage ein entscheidendes Parameter. Sie sollten dabei eine Prestigelage oder Trendviertel eher vermeiden, da die Preise dort unangemessen hoch sind. Suchen Sie daher nicht nach der Trendlage von heute sondern nach der von morgen. Somit kann der Wert ihres Grundstückes in ein paar Jahren aufgrund der Lage sogar noch steigen. Außerdem sollte die Lage weitere wichtige Aspekte erfüllen. Nicht nur Anbindungen an wichtige Geschäfte wie Supermärkte, Apotheken oder die Post sollten berücksichtigt werden sondern auch die Entfernung zu wichtigen Orten, wie der Schule oder ihrem Arbeitsplatz. Verzichten Sie lieber auf eine tolle Immobilie, die dafür weit von ihrem Arbeitsplatz entfernt liegt, denn die täglichen Anfahrten kosten Sie nur nerven und Geld, dass Sie besser in die Finanzierung einer anderen Immobilie stecken könnten.

Tipp 4 – Vergleichen Sie möglichst viele Angebote

Je mehr Angebote Sie anfordern und vergleichen, desto mehr Auswahl haben Sie und desto eher finden Sie Ihre Traumimmobilie. Scheuen Sie sich nicht vor einer ausgiebigen Suchen und schauen Sie sich viele Immobilien an. Suchen Sie nicht nur auf Immobilienportalen, sondern auch in Zeitungsangeboten, fragen Sie ihre Freunde und Bekannte und halten Sie immer die Augen offen. Die Mühen bei der Suche werden sich für Sie auf lange Sicht gesehen definitiv bezahlt machen.

Tipp 5 – Wählen Sie eine langfristige Finanzierung

Wichtig bei einer langfristigen Finanzierung ist, dass Sie sich die Niedrigzinsen möglichst lange sichern. Am besten für die nächsten 15 Jahre oder länger. Dies gewährleistet ihnen eine solide Tilgungsrate. Setzten Sie je nach Kaufpreis 20% Eigenkapital oder weniger ein und wählen Sie eine klassisches Annuitätendarlehen. Bei diesem Darlehen sollte die Tilgung etwa 2% betragen. Fällt diese höher aus, ist auch ihre Rendite höher im Falle einer eintreffenden Inflation. Ist diese aber geringer, erfüllen sie nicht den gewissen Tilgungsumfang den Sie benötigen, um bei einer Anschlussfinanzierung nicht in Schwierigkeiten zu geraten. Sollten Sie zusätzlich noch einen weiteren Darlehen, wie beispielsweise einen Förderdarlehen aufnehmen müssen die Laufzeiten übereinstimmen, da ihnen sonst bei einem Verkauf Vorfälligkeitsentschädigungen drohen können.

Tipp 6 – Holen Sie sich mehrere Finanzierungsangebote

Natürlich ist es am unkompliziertesten und einfachsten das Darlehen einfach bei der Hausbank auf zu nehmen und die Finanzierung darüber ab zu wickeln. Jedoch gibt es große Unterschiede, was die Finanzierungsangebote von verschiedenen Banken angeht. Aus diesem Grund sollten Sie sich mindestens zwei verschiedene Angebote einholen, wenn nicht sogar noch mehr, um herauszufinden welche Bank ihnen die fairsten und besten Konditionen bietet. Verlieren Sie dabei nie den Gedanken, dass das Darlehen über eine lange Laufzeit geht und somit eine Zinsersparnis von 0,2% pro Jahr schon einen sehr großen Unterschied für Sie machen kann.

Tipp 7 – Vermeiden sie Extravaganzen

Gerade bei niedrigen Zinsen, verleitet es Sie sich eine Immobilie zu kaufen, die etwas ganz besonderes ist, eine individuelle Architektur hat und sich von dem Rest abhebt. Natürlich ist es ein tolles Gefühl eine Immobilie zu besitzen die individuell einzigartig ist und niemand sonst so besitzt. Jedoch sollten Sie sich nicht vom Schein blenden lassen. Auch wenn Sie sich ein XXL-Eigenheim durch den Minizins leisten können, sollten Sie immer Ihre Ansprüche im Hinterkopf behalten. Ein großes Haus macht viel Arbeit und verschlingt eine Menge an Geld und das alles nur damit Sie Zimmer haben, die Sie gar nicht brauchen? Bleiben Sie bei der Immobiliensuche lieber auf dem Teppich und nutzen Sie den Zinsvorteil dafür Geld zu Sparen, oder sich einen Traum wie den eigenen Pool im Garten zu erfüllen anstatt Sich eine Immobilie an zu schaffen die Sie in dem Maße gar nicht benötigen.

Tipp 8 – Scheuen Sie sich nicht vor Verschuldung

Eine Verschuldung ist eine große Entscheidung, wenn Sie sich aber für eine ‚gute Verschuldung‘ entscheiden, gewinne Sie am Ende sogar Geld dazu. Die Hausfinanzierung gehört zu diesen ‚guten Schulen‘, da Sie Wohnkosten sparen und sich gut gegen eine Inflation schützen. Sie gewinnen am Ende reales Vermögen hinzu und verlieren keines, wie bei einer Investition in Konsumgüter. Tilgen Sie aus diesem Grund nicht zu schnell und bleiben Sie bei einer anfänglichen Tilgung von 2% und einer Laufzeit von 15 Jahren. So brauchen Sie auch keine Angst vor steigenden Zinsen haben.

Tipp 9 – Kaufen Sie, wenn die Mieten teurer werden

Wenn die Miete für Wohnräume teurer ist, als der Kauf von einem Vergleichbaren Objekt, lohnt es sich auf lange Sicht gesehen ein Objekt zu kaufen und nicht zu mieten. Wenn die Darlehenszinsen niedrig sind, trifft dieses sogar meistens schon ab dem Tag des Ankaufs zu. Ein kleines Beispiel zu Verdeutlichung.

Sie leben in einer 100-Quadratmeter-Wohnung auf Mietbasis. Ihre monatliche Miete beträgt 880 Euro netto kalt. Für Sie ein guter Preis für eine tolle Wohnung in guter Lage, jedoch spielen Sie mit dem Gedanken eine Eigentumswohnung zu beziehen. Sie möchten sich nicht vergrößern und finden eine gleich große Eigentumswohnung in vergleichbarer Lage. Der Kaufpreis inklusive der Kaufnebenkosten beträgt 300.000 Euro. Als Eigenkapital können Sie eine Summe von 50.000 Euro aufbringen müssen sich also ein Darlehen in Höhe von 250.000 Euro besorgen. Sie rechnen mit einem Zinssatz von 2%, bei dem Sie also am Anfang 5.000 Euro Zinsen pro Jahr aufbringen müssen. Heruntergerechnet müssen sie also 417 Euro im Monat zahlen. Das ist auf den ersten Blick sehr viel weniger als ihre momentane Kaltmiete. Vergessen Sie aber nicht die Kosten für die Instandhaltung und den Hausverwalter. Rechnen Sie hierfür mit 150 Euro mehr im Monat. Ihre monatlichen Kosten betragen nun also 567 Euro/Monat. Sie sparen also 313 Euro im Monat und 3.756 Euro im Jahr, die Sie sonst für die Kaltmiete ausgegeben hätten. Auf ihr Eigenkapital bezogen erzielen sie also eine stattliche Rendite von 7,5% pro Jahr und das auch noch Steuerfrei! Sie sehen, es lohnt sich jetzt schon. Vergleichen Sie nun mit folgendem Szenario: Wenn Sie Ihr Eigenkapital einfach auf ein Sparkonto gelegt hätten, bekämen sie nur 1% Zinsen, den Sie auch noch versteuern müssten. Am Beispiel erklärt wird schnell klar, wie sich ein Kauf im vergleich zu einer Miete für Sie lohnen kann.

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So tapezieren Sie richtig – Muster, Farben und die Technik

Egal ob im Leben oder doch einfach in der Immobilie. Irgendwann braucht doch wirklich jeder mal einen Tapetenwechsel. Und wie geht so etwas besser, als mit der Veränderung der Wände. Das geht natürlich am besten mit neuen Tapeten. Die Auswahl ist schlicht endlos ob in Baumärkten oder dem Internet. Von bunt geblümt bis gestreift oder einfach in normalen Farben. Für jeden ist etwas dabei um eine kleine Änderung im Leben zu beeinflussen.

Tapezieren Schritt für Schritt – Zubehör, Tapetenrollen & Anleitung

Entscheiden Sie sich zu einer Umgestaltung ihrer vier Wände, stellen sich erst einmal einige Fragen. Welche Tapete möchten Sie? Welche Farben passen am besten zu ihrem neuen Raum? Und wie genau funktioniert tapezieren überhaupt? All diesen Fragen gehen wir auf den Grund und erklären alles rund ums Thema Tapeten. Damit ihr neues Heim genauso schön wird, wie sie es sich erträumen. Tipps zum Streichen finden Sie hier: ’11 Tipps zum Streichen‘.

Tapetenrollen – Wie viele brauchen Sie für Ihren Raum?

Zuerst einmal stellt sich die Frage, wie viele Tapetenrollen brauchen Sie überhaupt? Die Tapeten haben meist eine Einheitsgröße von 53cm Breite und 10,05cm Länge. Es ist also beim berechnen der Tapetenmenge noch nicht nötig zu wissen, welche Tapete Sie möchten. Um nun die Menge zu berechnen, gibt es eine ganz einfache Formel, die sich auf jeden Raum anwenden lässt.

[( Raumbreite x 2 ) + ( Raumlänge x 2 )] x Raumhöhe = Wandfläche

Wenn Sie diese Formel errechnet haben, wissen Sie wie groß ihre Wandfläche ist. Eine Rolle Tapete mit den oben genannten Standardmaßen, reicht für etwa fünf Quadratmeter Wandfläche aus. Berechnen Sie nun also die Menge an benötigten Rollen für ihre Wandfläche mit der Formel:

Wandfläche/5 = Anzahl an benötigten Tapetenrollen

Haben Sie also einen Raum der 3m x 4m x 2,5m beträgt, haben Sie eine Wandfläche von ca 35 Quadratmeter und somit benötigen Sie sieben Tapetenrollen. Generell gilt aber lieber eine Rolle zuviel als zu wenig, da Sie verschnitt und andere Fehler schlecht mit einberechnen können. Bei gemusterten Tapeten sollten Sie noch mehr einplanen, da das Muster aufeinanderpassen muss und sie somit möglicherweise noch mehr Verschnitt haben.

Checkliste Tapetenzubehör – das benötigen Sie beim tapezieren

Um beim tapezieren auch alles benötigte Werkzeug parat zu haben, sollten Sie sich gut auf ihre Umgestaltung vorbereiten. Beim tapezieren sollten Sie folgende Dinge unbedingt griffbereit haben:

  • Sprühflasche – Hier sollte Wasser oder Tapetenentferner eingefüllt werden, womit Sie die Tapete befeuchten können
  • Nagelwalze – Mit dieser können Sie die alte Tapete einschneiden, damit Sie besser einweichen kann
  • Spachtel – Der Spachtel ist das effektivste Werkzeug um die alte Tapete erfolgreich zu entfernen.
  • Tapeziertisch – Auf diesem werden die Tapetenbahnen mit Kleister bestrichen. Darauf sollten Sie nicht verzichten, da er Ihnen viel Arbeit erleichtert und Sie darauf sauberer arbeiten können
  • Malerbürste – Mit dieser Bürste verteilen Sie den Kleister später auf den Tapetenbahnen
  • Teppichmesser – ein hilfreiches Werkzeug, mit dem Sie später beispielsweise um Steckdosen herumschneiden können
  • Eimer – In den Eimer können Sie den Tapetenkleister füllen
  • Tapezierbürste – Diese hilft ihnen, die Tapete letztendlich an der Wand zu fixieren

Tapezieren für Anfänger – so bringen Sie die Tapete erfolgreich an die Wand

Wie genau funktionier tapezieren jetzt eigentlich und worauf sollten Sie unbedingt achten? Besonders für Anfänger, gestaltet sich das Tapezieren auf eigene Faust oft schwieriger als gedacht. Damit bei ihnen nichts schief gehen kann und Sie auf alles gewappnet sind, zeigen wir Ihnen Schritt für Schritt, wie es geht.

  1. Tapeten vermessen und zuschneiden

    Zuerst einmal, sollten Sie die Höhe der Wand vermessen. Addieren Sie auf diese Zahl 5-10 cm hinzu um den Verschnitt an Decke und Boden mit einzurechnen. Markieren Sie die gemessene Zahl mit einem Klebestreifen am Tapeziertisch, um die Bahnen schnell und effektiv zuschneiden zu können. Knicken Sie die Tapete auf der Markierung Kante auf Kante und schneiden Sie sie dann mit einem Tapetenmesser oder einer Schere ab.

  2. Tapeten richtig einkleistern

    Den Kleister für ihre Tapete sollten Sie früh genug angesetzt haben. Nun wird dieser auf der Rückseite der Tapete aufgetragen. Achten Sie darauf ihn satt, gleichmäßig und von der Mitte nach außen hin zu verteilen. Besonders wichtig ist der Rand, der genügend Kleister braucht, damit der Stoß richtig klebt und nicht zu sehen ist. Die Verarbeitungsanweisung auf dem Beipackzettel, geben ihnen aber noch weitere Informationen. Die Bahnen werden nun zum weichen zusammengelegt. Wichtig ist, dass die Ränder exakt aufeinander liegen und nicht austrocknen. Beachten Sie, nur so viele Bahnen ein zu weichen, wie sie in der Weich zeit auch wirklich verarbeiten können. Diese beträgt meist 10-15 Minuten ist aber dem Beipackzettel zu entnehmen.

  3. Tapeten auf die Wand kleben

    Nehmen Sie nach der Weich zeit die Tapetenbahn und bringen Sie sie mit ca 3cm Überstand zur Decke an der Anlege Linie oder dem Tapeten rand der letzten Tapete an. Lieg die Tapete richtig an, streichen Sie mit der Bürste von oben nach unten und von der Mitte zu den Seiten über die Tapete, bis sie glatt ist. Wenn Blasen entstehen oder die Tapetenkante von der Lotlinie abweicht, entfernen Sie die Tapete und richten Sie sie erneut aus. Zuletzt, drücken Sie die Ränder nochmals gut mit der Tapezierbürste an und entfernen sie den herausquellenden Kleister sofort! Tapeten werden einfach über Ecke geklebt und starten an der neuen Wand wieder an der Lotlinie.

  4. Decken und Fußboden beschneiden

    Es gibt verschiedenste Möglichkeiten einen sauberen Abschluss zu erhalten. Die zwei wirkungsvollsten sind, den Tapeten Überstand gegen eine scharfe Kante beispielsweise eines Tapezier Lineals ab zu reißen. Achten Sie hier darauf langsam zu reißen, da sonst unschöne Kanten entstehen. Die andere Möglichkeit ist, ein Lineal an der Kante an zu bringen und sauber mit einem Cutter-Messer entlang zu schneiden. Diese Variante ist für Anfänger besser geeignet, da sie leichter durch zu führen ist.

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Tapetenmodelle – Raufaser, Seide oder doch Vlies

Man denkt es nicht, aber wenn es um Tapeten geht, gibt es eine große Auswahl an unterschiedlichen Modellen. Die bekannteste ist wohl die Raufaser Tapete, da sie der absolute Klassiker ist. Jedoch gibt es auch noch andere Modelle, wie zum beispiel Mustertapeten. Sie sind bedruckt mit den unterschiedlichsten Mustern und sehr beliebt, da sie dem Raum einen besonderen Flaire verleihen.

Ein weiteres tolles Modell ist die Papiertapete. Sie ist aus recyceltem Papier und verfügt über eine mehrfach bedruckte Oberfläche. Sie ist in verschiedensten Farben verfügbar und auch in tollen Mustern findet man Sie. Beim anbringen, sollte man unbedingt auf die richtige Weich zeit achten und die Empfehlung des Herstellers nicht unterschreiten. Nach dem Anbringen sollten Sie Zugluft und trockene Heizungsluft vermeiden, da dies der frisch angebrachten Tapete schaden kann. Sehr ähnlich zu der Papiertapete, ist die Vliestapete. Optisch sind sie kaum zu unterscheiden, jedoch ist das Material sehr verschieden. Vliestapeten bestehen nämlich aus Textil- und Zellstofffasern und sind oft mit synthetischen Bindemitteln und Polyesterfasern angereichert. Sie ist im vergleich zu der Papiertapete relativ strapazierfähig, stabil und schwer entflammbar. Sie gibt es sowohl als glatte aber auch als strukturierte Version. Ein weiteres Modell sind die Struktur Tapeten. Unter diesem Namen werden alle Modelle Zusammengefasst, die eine Oberflächenstruktur besitzen. Darunter fallen ebenfalls die Papier- und die Vliestapete.

Der Klassiker unter den Tapeten ist und bleibt die Raufasertapete. Und das hat auch seinen Grund. Die Raufasertapete besteht aus Altpapier, Holzspänen und Zellstoff, da diese Mischung den klassischen Raufaser-Look kreiert. Sie ist deshalb so oft in Wohnungen zu finden, da man sie so leicht überstreichen kann. Ihre Struktur und ihr Material nimmt die Farbe gut auf und lässt sie dynamisch wirken.

Das letzte Tapetenmodell ist ein ganz besonderes. Die Seidentapete ist wohl die edelste aber auch empfindlichste Tapete und definitiv nicht für Anfänger geeignet. Sie besteht hauptsächlich aus Zellstoff, wird aber durch Seidenstoff und Seidenfäden an der Oberfläche ergänzt. Diese Kombination macht die Oberfläche sehr empfindlich und das besonders gegen Kleister. Fällt nur ein Tropfen auf die empfindliche Oberfläche, bekommt man den Fleck nie wieder weg. Wer also kein Profi in Sachen tapezieren ist und sich auch keine Hilfe in Form eines Malers hinzuholen möchte, sollte von diesem Modell lieber die Finger lassen.

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Energiesparhäuser – alles wichtige Rund um’s Thema Energieeffizienz im Eigenheim

Das Thema Energiesparen und Umweltfreundlichkeit rückt immer mehr in den Vordergrund. Dies aber nicht nur im alltäglichen Leben, sondern auch beim Thema Haus und vor allem Hausbau. Ob Solarenergie auf dem eigenen Dach oder Heizung in Form eines Kamins. Was macht ein Energiesparhaus überhaupt erst zu einem und was muss beim Bau eines solchen Hauses beachtet werden?

Gesetzliche Vorschriften – Heizen, Dämmen und Solarenergie

Natürlich gibt es beim Thema Energiesparen und besonders bei Energiesparhäusern einige gesetzliche Vorschriften. Es ist mittlerweile sogar Pflicht, Energie effizient zu bauen. Doch was genau bedeutet das? Dazu gehören insbesondere zwei wichtige Punkte. Die richtige und zeitgemäße Dämmung des Hauses aber auch das richtige Heizen des Hauses. Es hört sich zuerst schwerer an als es ist, denn ein Energiesparhaus hilft nicht nur der Umwelt, sondern am Ende auch Ihrem Portmonee.

Heizen und Warmwasser – das muss beim Bau eines Energiesparhauses beachtet werden

Das Heizen und die Warmwasseraufbereitung spielen beim Thema Energieeffizienz eine entscheidende Rolle, denn beides verbraucht den Großteil an Energie im Haus. Heutzutage arbeiten Gas- und Ölheizungen sehr effizient, jedoch ist es unklar, wie sich die Preise und die Versorgungssicherheit bei diesen Energiequellen in Zukunft entwickeln werden.

Welche Alternativen gibt es also? Die wohl einfachste ist die fast kostenlos zu erhaltende Energie der Sonne. Man fängt Sie durch große Richtung Süden gelegene Fenster ein und kann ergänzend Wärmepumpen, Solarthermie und Pelletkessel einsetzen, um den Rest zu erledigen. Ihr Haus wird somit nicht nur energiesparend geheizt, Sie tuen gleichzeitig etwas gutes für die Umwelt und Ihre Kosten werden gesenkt.

Wärmedämmung – das wichtigste auf dem Weg zum Energiesparhaus

Die Technik der Wärmedämmung wird stetig verbessert und verändert. So haben die heutigen zweifach verglasten Fenster eine 50 – 60 Prozent höhere Dämmwirkung als die Fenster aus den siebziger Jahren. Aber welche Arten der Dämmung sind modern?

Heutzutage haben die Hausaußenflächen und das Dach ebenfalls eine Isolierung gegen Wärmeverlust durch verbesserte Dämmung. Dafür werden Dämmmaterialien wie Polystyrol-Dämmplatten und Holzfaserdämmstoffe verwendet, die den Energieverlust enorm senken. Wer beim Bau seines Hauses an der Dämmung spart, verliert nach der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009) Fördermöglichkeiten oder muss Bußgeld zahlen. Aber auch Hausbesitzer, müssen nachträglich immer wieder in die Dämmung ihrer Immobilie investieren. Jedoch bleibt es nicht bei der Dämmung der Außenflächen und des Daches. Auch alle Leitungen für Heizung und Warmwasser sollten eine Dämmung erhalten, die durch Dämmschläuchen gewährleistet wird. Wer aber auf nichts verzichten will, sollten auch die Rollladenkästen gedämmt werden, da dies eine Stelle ist die oft vernachlässigt wird. Ein kleiner Aufwand, der den Energieverbrauch aber ebenfalls senkt.

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Energiesparhaus – die verschiedenen Modelle und ihre Unterschiede

Aufgrund der aktuellen Energieeinsparverordnung (EnEV 2009), stellt sich bei einem Hausbau nicht mehr die Frage nach einem Energiesparhaus oder einem normalen Haus, sondern wie viel Energie man in seinem neuen Haus sparen möchte. Dies ist nicht nur wichtig für die späteren Kosten für Energie sondern auch für die im Vorfeld benötigte Finanzierung des Hauses. Man sollte sich also über die verschiedenen Modelle des Energiesparhauses im Vorfeld informieren.

Das KfW-Effizienzhaus – Merkmale, Unterschiede und gesetzliche Standards

Der Begriff KfW-Effizienzhaus ist vor allem als Qualitätsbegriff für besonders sparsame Energiesparhäuser zu verstehen. Neben dieser Funktion ist es aber auch für die finanzielle Förderung durch die KfW-Förderbank wichtig. Dieses Modell wird dabei in 3 verschiedene Standards unterteilt die angeben, wie Energieeffizient das Haus wirklich ist und wie weit das Haus die Vorgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung unterschreitet. Die KfW-Effizienzhaus-Standards 40, 55 und 70 zeigen: Je kleiner die Zahl, desto besser die Energieeffizienz des Hauses und desto höher die Förderung der KfW-Förderbank.

Der Effizienzhaus-Standard KfW 40 schreibt aber noch weitere Standards voraus: Es muss 60 Prozent weniger Energie verbrauchen als ein vergleichbarer Neubau nach KfW-100-Standard. Zudem darf kein Holz beim Bau der Fenster verwendet werden, dafür müssen dreifach verglaste Fenster aus PVC-5 eingesetzt werden. Das Haus muss luftdicht sein und regenerative Energien nutzen.

Das Passivhaus – Dämmung ist das A und O

Ein Passivhaus ist kein bestimmter Bautyp. Die Bezeichnung Passivhaus zeigt lediglich, dass das Haus eine so gute Wärmedämmung hat, dass es keine klassische Heizung benötigt. Es hat also eine passive Wärmegewinnung kombiniert mit einer Lüftungsanlage. Ziel ist es Wärmeverluste durch Transmission oder Lüftung so gering wie möglich zu halten. Die Dämmung ist besonders in Bereichen wie dem Dach, der Gebäude hülle, an Fenstern aber auch im Keller sehr gut und somit Luft undurchlässig. Für Frischluft, sorgt die Lüftungsanlage, die diese auch gleichzeitig erwärmen kann durch die Energie der Abluft.

Bei der Planung eines Passivhauses muss mehr als bei allen anderen darauf geachtet werden, dass die Dämmung gut ist und keine undichten Stellen entstehen. Dreifach verglaste Fenster, müssen sein und diese am besten in den Süden ausgerichtet. Glasfronten oder -flächen, die sich Ost- oder Westlich orientieren können im Sommer schnell zu dem unerwünschten Brutkasteneffekt führen. Durch die fehlende Heizung spare Sie enorm an Kosten und tuen auch der Umwelt einen gefallen. Das Passivhaus bietet also nicht nur eine konstante Temperatur im Haus, sondern auch eine sehr kompakte Haustechnik. Leider ist der Bau eines solchen Hauses sehr Zeitaufwendig und demnach kostenintensiver.

Das Plusenergie-Haus – Energieproduzent und Optimalfall

Das Plusenergiehaus wird seinem Namen definitiv gerecht. Es ist ein regelrechtes Minikraftwerk und kombiniert die Techniken der Passiv- und Nullenergiehäuser. Es produziert in der Summer übers Jahr hinweg mehr Energie als es selbst verbrauchen kann. Wie kann so etwas funktionieren und wieso sind noch nicht alle Häuser ein Plusenergie-Haus?

Das Plusenergie-Haus vernetzt die Techniken einer guten Dämmung einer modernen Heizanlage und einer überproportional ausgelegte Photovoltaik-Anlage. Diese Kombination sorgt dafür, dass das Haus seinen eigenen Bedarf deckt und noch weitere Energie zur Verfügung hat, die es frei nutzen kann um beispielsweise Strom ins örtliche Versorgungsnetz ein zu speisen. Der Besitzer erhält also sogar noch einen kleinen Nebenverdienst dafür, dass sein Haus Energie produziert. Ökologisch gesehen ist diese Haus der Optimalfall, nicht nur für dessen Besitzer, sondern auch für die Umwelt. Was genau ist aber eine überproportional ausgelegte Photovoltaik-Anlage und was genau macht sie? Diese Frage ist ganz leicht zu beantworten, denn eine Photovoltaik-Anlage ist nichts anderes als eine Solaranlage. Sie nutzt also die Sonnenenergie, um Strom zu erzeugen und das Haus damit zu versorgen. Durch die gute Dämmung und das moderne Heizsystem benötigt das Haus aber nicht so viel Solarenergie, wie die Photovoltaik-Anlage liefert und somit bleibt Storm über.

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Die Lage einer Immobilie – Worauf Sie achten sollten

Wenn Sie auf der Suche nach einer Immobilie sind müssen viele Dinge beachtet werden. Dazu zählt aber im besonderen eins und zwar die Lage. Dies ist meist auch das Erste, was Sie zu hören bekommen, wenn Sie nach den wichtigsten Kriterien für einen Immobilienkauf fragen. Woran erkennt man aber eine gute Lage, was sind die Kriterien und wer sagt, dass es eine wirklich gute Lage ist?

Prestigelagen, Trendviertel und worauf es wirklich ankommt bei der Immobiliensuche

Jeder weiß es, je höher der Wohlstand in einer bestimmten Region, desto höher sind die Immobilienpreise. In Deutschland sind die Paradebeispiele wohl München, Wiesbaden und Heidelberg. In solchen Regionen müssen Sie bis zu zehn mal mehr für eine Immobilie bezahlen als in anderen Städten Deutschlands. Bei der Immobiliensuche sollten Sie aber nicht unbedingt an eine dieser Regionen denken, sondern vielleicht lieber an das Trendviertel von morgen. Besuchen Sie unseren Guide und finden die besten 10 Tipps um das perfekte Baugrundstück zu finden!

Makrolage – Wie zukunftsstark ist die Region wirklich?

Um zuerst einmal die globale Betrachtung an zu streben ist es wichtig, dass sich die Immobilie in einer wirtschafts- und zukunftsstarken Region Deutschlands befindet. Diese befinden sich besonders im Süden und Südwesten. Städte wie München, Stuttgart, Frankfurt aber auch das nördliche Hamburg gehören zu den wirtschaftsstärksten Gebieten. Diese Regionen versprechen viele Arbeitsplätze und eine gute Infrastruktur. Viele Vorteile, die bedacht werden müssen. Sind sie also nicht an Ihren momentanen Standort gebunden, ist es eine Überlegung wert an einen dieser Regionen zu wechseln. Sie können sich aber auch an Städten orientieren, denen ein hohes Zukunftspotenzial zugeschrieben wird. Dies gilt insbesondere für Jena und Dresden, die sich sehr gut entwickelt haben.

Mikrolage – Welche Wohnlage entspricht meinen Anforderungen?

Die perfekte Lage für die neue Immobilie zu finden ist aber auch von persönlichen Ansprüchen abhängig. Ein gutes Beispiel ist das Lebensalter. Ein junger Mensch hat andere Ansprüche und Wünsche an sein Umfeld als ein Rentner. Aber auch die Lebenssituation spielt eine entscheidende Rolle. Eine junge Familie mit Kindern zieht vielleicht lieber in eine ruhigere Landregion mit guten Anbindungen an Schulen, Spielplätzen und Einkaufsmöglichkeiten, wie Supermärkten oder ähnliches, während ein Student lieber in eine WG in eine Großstadt ziehen möchte. Stimmen Sie also die Wohnlage individuell auf ihre Lebenssituation ab und fragen Sie sich, was Sie sich von ihrer neuen Wohnlage wünschen und fangen Sie an dort zu suchen.

Eine gute Lage sichert eine wertbeständige Immobilie

Für eine Immobilie mit einer guten Lage in einem wirtschaftlich starken Gebiet und an touristisch interessanten Orten, gilt :’Je besser die Lage, desto wertbeständiger die Immobilie‘. Liegt eine Immobilie also an einem guten Standort ist sie also automatisch teurer. Die Lage gilt also als Qualitätskriterium, welches nicht nur Einfluss auf den aktuellen Preis hat, sondern auch auf die zukünftige Wertentwicklung der Immobilie. Eine Lage ist dabei nicht veränderbar. Sie könne die Immobilie renovieren und verschönern, aber die Lage wird dennoch die gleiche bleiben. Deshalb ist es wichtig ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie sich die Lage in den nächsten Jahren entwickeln wird und nicht nur wie sie momentan dar steht. Investieren Sie in ein Trendviertel von morgen und Sie erhalten nicht nur eine tolle Immobilie, sondern auch noch eine mit Entwicklungspotential und Wertsteigerungschancen. Achten Sie auf die Lage innerhalb der Stadt, des Bundeslandes aber auch in Deutschland um festzustellen, ob die Lage die richtige für sie ist.

Kriterien für eine gute Lage – das sollten Sie bei der Lage der Immobilie beachten

Lärm – Straßen, Nachbarn oder Flugzeuge

Manche sind Lärmempfindlicher als andere und manche stört Lärm wiederum gar nicht. Achten Sie jedoch in jedem Falle darauf, wie der Geräuschpegel in der Immobilie ist. Ist eine Autobahn oder eine Schnellzugstrecke in der Nähe? Fährt eine Straßenbahn oder ist es eine viel befahrene Straße bei der Immobilie? Wie hellhörig sind die Wände und sind die Nachbarn vielleicht laut?

Naturkatastrophen – Erdbeben oder Hochwasser

Einige Regionen sind für solche Naturkatastrophen anfälliger als andere. Entlang der Alpenkette, am Bodensee und in der Nähe von Köln sind Erdbeben spürbar und nicht selten. Aber auch Hochwasser stellt in einigen Städten eine Gefahr dar und natürlich besonders Immobilien in Wassernähe können betroffen sein.

Standort – Anbindungen, Seitenstraßen und Stadtnähe

Viele beschreiben die perfekte Wohnlage als zentral aber ruhig. Dies findet man beispielsweise in Seitenstraßen, Sackgassen und 30km/h Zonen in Städten. Aber auch eine gute Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel und an die Autobahn sind von Bedeutung. Grünanlagen in unmittelbarer Nähe erhöhen den Standort nochmals besonders in Großstädten.

Infrastruktur – Einkaufsmöglichkeiten, Freizeitangebot und Verkehrsmittel

Die Infrastruktur ist wohl das wichtigste Kriterium zur Lage. Sie sollten sich über Einkaufsmöglichkeiten informieren, die in Fußnähe sind wie Supermärkte, Apotheken, Drogeriemärkte, Banken und die Post. Wichtig ist aber auch die Anbindung an die Verkehrsmittel. Wo fahren die Bahnen, und in welchen zeitlichen Abständen fahren Sie? Natürlich sollten Sie sich aber auch über das Freizeitangebot in der Region Informieren über Fitnessstudios, Sportvereine aber auch Restaurants und Bars.

Nachbarschaft – Menschen, Umgebung & Trendviertel

Mit Nachbarschaft sind natürlich nicht nur die Menschen, die ihre Nachbarn sind gemeint, sondern auch die unmittelbare Umgebung um die Immobilie und der Ruf des Viertels. Natürlich ist es gut zu wissen, wer bevorzugt in ihrem Viertel lebt. Sind es eher Familien mit Kindern oder ist es das Trendviertel der Studenten? Davon können Sie sich schon einiges über die Ordnung im Viertel und auch die Lautstärke dort ableiten. Natürlich sind aber die unmittelbaren Nachbarn auch wichtig. Verstehen Sie sich gut, gibt es eventuell sogar Freundschaften?

Gesundheitliche Einflüsse – unangenehme Gerüche, Müllverbrennung oder Industriebetrieb

Natürlich sollten Sie sich auch über die unmittelbar in der Umgebung befindlichen Industrie informieren. Durch beispielsweise Müllverbrennungsanlagen in der Nähe und der Wind in der falschen Richtung kann es sein, dass es oft unangenehm riecht, was auf Dauer wirklich lästig sein kann. Auch Lärm von der Industrie, kann für Sie irgendwann störend werden. Achten Sie also auch auf das industrielle Umfeld, das ihr wohnen oder vielleicht sogar ihre Gesundheit gefährden könnte.

Soziale Brennpunkte – enge Bebauung & Kriminalität

Immobilien, die sich in unmittelbarer Nähe zu großen Wohnanlagen befinden, sollten ernsthaft überdacht werden. Nicht nur wegen dem Ruf des Viertels, sondern auch wegen möglicher Kriminalität. Genauso wie eine zu enge Bebauung, kleine Straßen mit wenig Parkmöglichkeiten, ungelegte Häuser und große Baulücken sollten ebenfalls vermieden werden. Immobilien in solchen Lagen lassen sich schlecht weiter verkaufen.

Checkliste für eine gute Lage – so einfach finden Sie ihre Traumimmobilie

  • Welche Landschaft ist für Sie das richtige ?
    Flachlandschaften im Nordwesten, Meer im Norden oder doch Berge im Süden
  • Bevorzugen Sie das Stadtleben oder wollen Sie sich auf dem Land nieder lassen?
  • Möchten Sie einen tollen weiten Blick, über Stadt, Land oder das Meer oder reicht ihnen das nächste Haus in ein paar metern Entfernung?
  • Wie sollte die Verkehrsanbindung sein?
    Flughafen, Bahnhof und öffentlicher Nahverkehr
  • Wie gut soll die Infrastruktur in Fußnähe sein?
    Ärzte, Supermärkte, Apotheken, kulturelles und kulinarisches Angebot
  • Wie weit darf ihr Arbeitsplatz entfernt sein?
    Wie viel Zeit darf höchstens führ die Fahrten gerechnet werden?
  • Gibt es genügend Sportstätten, Vereine, Freizeiteinrichtungen, Kinos etc. in der Nähe?
  • Haben Sie Kinder, die einen möglichst kurzen Schulweg haben sollten?
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Fertighäuser – Entstehung, Modelle und ob es sich wirklich lohnt

Ein Fertighaus sollte als Alternative zum herkömmlichen Hausbau durchaus in Betracht gezogen werden. Aber was ist ein Fertighaus eigentlich genau? Wie wird es gebaut, wo sind die Unterschiede zum normalen Haus und kann ein Fertighaus optisch und praktisch auch wirklich mit einem herkömmlichen Haus mithalten?

Entstehung eines Fertighauses – Fertigung, Modelle & Vor- und Nachteile

Nach der Fertigung der Einzelteile des Hauses im Werk und der Montage des Grundgerüsts dauert er meist nur wenige Wochen, bis der Bauherr das Haus beziehen kann. Ein Fertighaus ist in diesem Sinne ein Haus, dass nicht aus Mauerstein und Beton besteht, sondern mit der Holztafel Bauweise entsteht. Es kommen zunächst viele Fragen auf aber im besonderen bleibt es zu klären, ob ein Fertighaus wirklich mit einem aus Beton und Mauern mithalten kann.

Schritt für Schritt – So entsteht ein Fertighaus

Entscheidet sich ein Bauherr nun für die Methode ‚Fertighaus‘, steht zunächst der Besuch bei der Musterhaus Ausstellung an. So kann er einschätzen, welches Haus ihm gefällt und wie es zu der Grundstückssituation steht. Hat er sich entschieden steht ein Gespräch mit dem Verkaufsberater und meist dem Architekten an um die Wünsche zu präzisieren. Ist nun alles abgeschlossen, kann es auch schon losgehen und die folgenden Schritte werden durchgeführt.

Die häufigsten Fragen zum Thema Fertighaus:

Das sind die häufigsten Fragen, die zum Thema Fertighaus gestellt werden. In unserem Artikel werden wir Ihnen genau diese Fragen beantworten, sodass Sie alles über das Fertighaus erfahren, was Sie wissen müssen.

  • Wie viel kostet ein Fertighaus?
  • Was versteht man unter Fertighaus?
  • Wie lange dauert es bis ein Fertighaus steht?

Die Fertigung im Werk

Erst nach Eingang der Baugenehmigung wird das Haus, wie vorab besprochen gefertigt. Hierbei wird auf die individuelle Ausstattung und die Änderungswünsche eingegangen. Die Fertigung im Werk bringt dabei viele Vorteile mit sich, denn anstatt bei Wind und Wetter direkt auf der Baustelle zu entstehen, können bei Fertighäuser die Einzelteile wie Wände, Decken oder Dachteile direkt in der Werkhalle angefertigt werden und das unter optimalen Bedingungen. Die Qualität ist also deutlich besser und die Arbeitszeit reduziert sich.

Die Häuser werden mit professioneller CAD-Software erstellt, wodurch Einzelteile von computergesteuerten Maschinen erstellt werden können. All diese Schritte sparen viel Zeit bei der Fertigung und da Zeit ja für bekanntlich Geld ist, spart der Bauherr hier enorm an Kosten.

Die Einzelteile werden in der Halle aus Balken und Platten millimetergenau zusammengesetzt, wobei direkt die Dämmung, Fenster, Jalousien aber auch Steckdosen und Leitungen erhalten und Verputzt werden. All diese Schritte und die genauste Arbeit dank maschinellem Einsatz, ermöglicht die Schnellmontage auf der Baustelle. Sind die Elemente erst einmal fertig, werden sie in der richtigen Reihenfolge ihrer Montage auf den LKW geladen und dementsprechend wieder auf der Baustelle entladen.

Die Montage vor Ort

Die Basis für die Einzelteile bildet eine solide Bodenplatte, die auf dem Grundstück eingesetzt wird. Auch ein Keller ist möglich, der ebenfalls durch Fertigbauweise erstellt wird. Auf die Bodenplatte werden die vorgefertigten Teile montiert, dass dank millimetergenauer Arbeiten bei der Fertigung nun nur wenige Minuten in Anspruch nimmt. Durch den Grundputz, den die Wände im Werk bereits erhalten haben, können sie nach kurzem Verspachteln der Fugen bereits vor Ort final verputzt, gestrichen oder tapeziert werden. Je nach Größe des Erdgeschosses, können nach dem die Wände gesetzt sind, auch schon die Geschossdecke folgen. Auf diese wird dann, wie im Erdgeschoss die weiteren Wände errichtet. Die Balken des Dachstuhls folgen und daraufhin das Dach. Ein Fertighaus steht also bereits von außen nach den ersten 2-4 Tagen komplett.

Der Innenausbau und die Übergabe des Hauses

Der wohl größte Vorteil bei Fertighäusern ist, dass beim Bau nicht über Wochen Feuchtigkeit in die Haussubstanz eindringen kann. Sobald das Außengerüst aus den vorgefertigten Teilen steht, kann der Innenausbau unverzüglich begonnen werden. Nun gibt es nur noch wenige Unterschiede zwischen einem Fertighaus und einem traditionell erbauten. Verschiedene Handwerker verlegen die Böden, Fliesen, streichen, bauen Küche und Bad ein. Auch hier wird durch die genaue Maßarbeit im Voraus enorm an Zeit gespart. Ist alles montiert, steht der Schlüsselübergabe und dem Einzug des Bauherren nichts mehr im Wege und dies bereits wenige Monate nach Auftragstellung.

Mehr zum Thema: Vorteile, Nachteile und Finanzierung beim Fertighaus

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Vor- und Nachteile von Fertighäusern – was Sie bei Ihrer Planung bedenken sollten

Ein Fertighaus bietet viele Vorteile. Zum einen wird es nur von einem einzigen Hersteller errichtet und schlüsselfertig an den Bauherren übergeben. Sie haben also sehr viel weniger Aufwand, sich mit unterschiedlichsten Handwerksbetrieben auseinander zu setzen und stattdessen einen Ansprechpartner, an den Sie sich wenden können. Ein Fertighaus hat im Vergleich zu gewöhnlichen Haus auch eine sehr viel kürzere Bauzeit, was für Sie eine Ersparnis an Baukosten sind. Ihre Traumimmobilie kann also bereits nach einigen Tagen stehen und Sie können schnell ihr neues Leben in ihren eigenen vier Wänden beginnen. Zudem ist ihr Haus berechenbarer, da es witterungsunabhängig in einer Werkshalle gebaut wurde und nicht bei Wind und Wetter auf dem Grundstück. Der Einsatz von Maschinen und die maßgenaue Arbeit erspart ihnen Kosten und verringert die Gefahr, dass etwas schief geht.

Vorteile beim Bau eines Fertighauses

  • kürzere Bauzeit als bei traditionell gebauten Häusern
  • geringeres Risiko, dass etwas Schief geht
  • niedrigere Baukosten
  • gesamtes Haus von einem Anbieter
  • Eigenleistung möglich
  • klimafreundliche Baustoffe und ein niedriger Energieverbrauch
  • wirtschaftliche Bauweise

Natürlich bietet ein Fertighaus aber auch Nachteile. Zum ersten gilt es als sehr viel hellhöriger als ein Haus aus Beton und Stein. Um dies zu vermeiden, achten sie auf eine sorgfältige Trittschalldämmung beim verlegen ihrer Böden. Schauen Sie sich im Musterhaus auch genau um und prüfen Sie die Hellhörigkeit direkt vor Ort. Auch müssen Sie darauf achten, was Sie in ihrem neuen Fertighaus in die Wand hängen möchten. Hängeschränke benötigen beispielsweise spezielle Dübel und sehr schwere Teile müssen unter Umständen direkt in den Konstruktionselementen verankert werden.

Nachteile beim Bau eines Fertighauses

  • hellhörigere Wände & Böden als im Massivhaus
  • erschwerte Möbelbefestigung in den Wänden

Vielfalt und Individualität – so besonders, kann ein Fertighaus sein

Fertighäuser befinden sich auf dem Vormarsch und sind nicht nur in Sachen Energieeffizienz sondern auch Design ganz vorne mit dabei. Die Fertigbau Häuser kann man mit jeder Außenfassade, die man wünscht erhalten. Ob es nun ein modernes Stadthaus sein soll oder lieber ein Landhausstil. Dem Design sind mittlerweile keine Grenzen mehr gesetzt aber auch in Sachen Energieeffizienz holen die Häuser enorm auf. Ob Solaranlage auf dem Dach, dreifach verglaste Fenster, besondere Isolation oder Kamine, die das Haus beheizen. Hier bleibt kein Wunsch offen und auch das grüne Herz erfreut sich an den besonders umweltfreundlichen Häusern. Dabei wird gleichzeitig der Geldbeutel geschont und der Traum vom eigenen Haus mehr als erfüllt.

Video – Aufbau vom Fertighaus

Mehr zum Thema Vorteile, Nachteile und Finanzierung beim Fertighaus:

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Mietvertrag – so Kündigen Sie schnell und einfach

Eine Kündigung bringt mehr Formalitäten mit, als man denkt. Die altbekannten drei Monate Kündigungsfrist sind nämlich lange nicht alles, was Sie über Mietverträge und die Kündigung dieser wissen sollten. Es gibt einige Stolpersteine und viele Rechte und Ansprüche, die Sie kennen sollten. Natürlich ist die Rechtslage je nach Mietvertrag unterschiedlich, jedoch gibt es doch einige Grundregeln, an die sich jeder halten muss.

Mietvertrag kündigen – Fristen, Zustellung und Sonderkündigungsrechte

Sie wollen sich vergrößern, eine neue Stadt beziehen oder müssen beruflich ihren Standort wechseln. Alles Gründe um die Mietwohnung zu kündigen und etwas Neues zu beginnen. Aber das ist gar nicht so einfach wie gedacht, denn es gibt vieles zu beachten. Von Kündigungsfristen und Sonderkündigungsrechten bist hin zu Nachmieterklauseln und Kündigungsformen.

Der Mietvertrag – wie Sie ihn kündigen und was er beinhalten darf

Der Mietvertrag ist das wichtigste Dokument zwischen Mieter und Vermieter. Was der Mietvertrag enthält, ist allerdings kaum gesetzlich geregelt und unterliegt in erster Linie den Vertragspartnern. Die Punkte, die nicht in einem Mietvertrag zu finden sind, werden durch das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) geregelt. Bei der Unterzeichnung des Mietvertrags ist jedoch Vorsicht gefragt, denn häufig verstecken sich Klauseln, die so gar nicht zulässig sind. Besonders beim Thema Kündigung gibt es genaue Vorgaben. Das Beispiel das wohl am häufigsten zu Streitfällen führt, ist der Kündigungsverzicht, denn der darf nicht für einen längeren Zeitraum als vier Jahre festgesetzt werden. Wird er das trotzdem, so ist es rechtens ungültig. Auch weitere Regelungen des BGB besagen besondere Regeln beim Mietvertrag. Die Kaution darf laut dessen nicht höher als drei Monatskaltmieten sein. Bevor ein Mietvertrag also unterschrieben wird, informieren Sie sich genauestens darüber, was erlaubt ist und was nicht.

Ist es nun so weit und die Wohnung soll gekündigt werden gibt es einige Formaliens zu beachten. Fehler dabei können die Kündigung unwirksam machen und am Ende dazu führen, dass Sie doppelt Miete zahlen müssen. Die wichtigsten Punkte, die in einer Kündigung enthalten sein sollten sind:

  • Das Datum, zu dem gekündigt wird
  • Name und Anschrift sowohl vom Vermieter als auch vom Mieter
  • ausdrücklicher Hinweis auf den Kündigungswunsch
  • Unterschrift aller Mietparteien
  • genaue Anschrift und konkrete Benennung des Mietobjekts
  • Rückzug der Einzugsermächtigung (falls vorhanden)
  • Hinweis zur Rückzahlung der Kaution (falls hinterlegt)
  • Vereinbarung zur Wohnungsübergabe + Abnahme (inkl. Protokoll)
  • Bitte um eine schriftliche Bestätigung der Kündigung
  • separat gemietete Stellplätze müssen einzeln gekündigt werden

Kündigungsfristen: Welche gibt es?

Die Kündigungsfristen sind im Normalfall relativ einfach. Für Mieter mit einem unbefristeten Mietvertrag gelten die üblichen drei Monate Kündigungsfrist, egal wie lang die Wohndauer war. Des Weiteren muss das Kündigungsschreiben den Vermieter bis zum dritten Werktag eines Monats erreicht haben. Mieter brauchen für die Kündigung in diesem Falle nicht einmal einen bestimmten Grund angeben. Ein späterer Eingang hat lediglich die Verzögerung um einen Monat zur Folge. Mieter in einem solchen Mietverhältnis können nur in besonderen Ausnahmefällen Gebrauch der fristlosen Kündigung machen. Dazu zählen beispielsweise Notfälle, wie starker Schimmelbefall in der Wohnung oder eine nachhaltige Störung des Hausfriedens. Vermieter haben es im Vergleich sehr viel schwieriger, dem Mieter zu kündigen. Diese benötigen für eine Kündigung nämlich einen gesetzlich anerkannten Grund. Solche Gründe können ganz unterschiedlich sein und reichen von vertragswidriger Nutzung der Räume seitens des Mieters (Bsp.: unerlaubte Vermietung an Dritte) bis hin zu Missachtung der Hausordnung oder ausbleibende Zahlung der Miete. Diese Gründe sind rechtlich als Gründe für eine fristlose Kündigung anerkannt. Kann der Vermieter dem Mieter kein vertragsuntreues Verhalten nachweisen, kann der Mieter nur im Sonderfall gekündigt werden, beispielsweise bei Eigenbedarf. Die Kündigungsfristen, bei einer Kündigung vonseiten des Vermieters, orientieren sich an der Dauer des Mietverhältnisses. Bei einem Mietverhältnis von bis zu fünf Jahren gelten die normalen drei Monate als Kündigungsfrist. Liegt die Dauer des Mietverhältnisses über fünf Jahren, beläuft sich die Kündigungsfrist auf sechs Monate. Mehr als acht Jahre Mietverhältnis führen zu einer Kündigungsfrist von neun Monaten.

Kündigung des Mietvertrages – richtig zustellen

Das Bürgerliche Gesetzbuch besagt, dass eine Kündigung des Mietverhältnisses der schriftlichen Form bedarf (§ 568 BGB). Jedoch ist dies nicht so einfach wie es vielleicht klingt. E-Mails, Telegramme und Telefaxe sind unzulässig und werden nicht anerkannt. Der sicherste Weg ist es eine Kündigung per Einschreiben mit Rückschein zu versenden, da Sie so die Kündigung im Streitfall beweisen können. Generell gilt aber, dass sie bei einer Kündigung lieber auf Nummer sicher gehen sollten. Versenden Sie diese nicht auf den letzten Drücker, sondern lieber etwas im Voraus um alle Fristen auch gerecht einzuhalten. Besonders bei der Übermittlung des Schreibens per Post, kann es immer sein, dass der Empfänger nicht da ist und er somit nur einen Abholzettel erhält. Die Kündigung gilt aber erst als zugestellt, wenn das Schreiben abgeholt worden ist. Eine weitere wichtige Formalie ist die Unterschrift unter der Kündigung. Ist dies nicht von allen Mietparteien vorhanden, gilt die Kündigung nicht als rechtskräftig uns Sie können nicht belangt werden.

Sonderkündigungsrechte

Sonderkündigungsrechte können, wie der Name schon sagt, nur in besonderen Fällen herangezogen werden. Diese sind immer abhängig vom jeweiligen Mietvertrag und der genauen Situation. Die häufigsten sind dabei:

Ankündigung einer Modernisierung

bei der Ankündigung einer Modernisierung hat der Mieter besondere Kündigungsrechte gegen über dem Vermieter. Ein Beispiel: Wird eine Modernisierung im August angekündigt, kann der Mieter bis zum 30. September Kündigen. Der Vertrag würde dann zum 30. Oktober enden.

Anhebung der Miete auf die ortsübliche Vergleichsmiete

bei einer bevorstehenden Mieterhöhung hat der Mieter ebenfalls besondere Rechte. Die Kündigungsfrist verkürzt sich hier für ihn auf zwei Monate.

Anhebung der Miete bei Sozialwohnungen

wenn die Miete bei Sozialwohnungen erhöht wird, hat der Mieter das Recht auf eine verkürzte Kündigungsfrist. Diese Beträgt in diesem Falle einen Monat

Tod des Mieters

sollte ein Mieter sterben, so endet das Mietverhältnis nicht automatisch. Lebens-, Ehepartner oder Erben haben einen Monat Zeit zu entscheiden, ob das Mietverhältnis fortgeführt werden soll oder nicht. Sollten Sie sich dagegen entscheiden, gilt die dreimonatige Kündigungsfrist.

Nachmieter stellen – Vorteilhaft für den Mieter

Je nach Situation kann es von Vorteil für den Mieter sein einen Nachmieter zu stellen. Sollte das Mietverhältnis für der Mieter so nicht mehr tragbar sein aufgrund von einem beruflichen Ortswechsel oder einer Veränderung der Lebenssituation wie einem Kind und zu kleinem Wohnraum, kann der Mieter einen Nachmieter stellen. Fakt ist aber, dass der Vermieter nicht jeden Nachmieter akzeptieren muss. Der Vermieter muss dem vorgeschlagenen Nachmieter zustimmen. Ein weiterer Vorteil ergibt sich, wenn Gegenstände wie die Einbauküche oder Ähnliches übernommen werden sollen, denn dies kann der Mieter direkt mit dem Nachmieter klären und somit Geld und Zeit sparen.

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Die Bauabnahme – vor dem Umzug ein Muss für alle Bauherren

Nach monatelangem Warten und viel Stress ist es endlich soweit. Der Hausbau ist fertig, alle Innenarbeiten sind abgeschlossen und der Umzug steht bevor. Jedoch gibt es auch auf der Zielgeraden noch eine wichtige Sache, die Bauherren nicht vergessen oder vernachlässigen sollten. Die Bauabnahme sollte unbedingt vor dem Einzug des Bauherren erfolgen. Aber warum eigentlich?

Warum die Bauabnahme für Bauherren so wichtig ist!

Die Bauabnahme ist eine Sache, die viele Bauherren einfach vergessen oder diese ohne es zu wissen annehmen. In vielen Fällen gilt der Bau vom Auftraggeber als abgenommen, obwohl keine richtige Bauabnahme erfolgt ist. Dies gilt beispielsweise, wenn der Unternehmer bei einem Bauvertrag eine Frist für die Abnahme setzt, der Bauherr diese aber verstreichen lässt. Solche Fälle passieren öfter als man denkt und meistens wissen die Bauherren vor lauter Stress nicht mehr, dass eine richtige Abnahme vonnöten ist.

Bauabnahme – ein wichtiger Rechtsakt

Die Bauabnahme wird von vielen Bauunternehmen als reine Formalie abgetan und ihre Wichtigkeit heruntergespielt. Tatsächlich ist die Bauabnahme aber ein wichtiger Rechtsakt, der weitreichende rechtliche Folgen nach sich ziehen kann. Denn Fehler, die bei der Abnahme nicht erkannt werden können dem Bauherren teuer zu stehen kommen. Im Allgemeinen bezeichnet die Abnahme die Übergabe des fertigen Bauwerkes an den Bauherren. Mit der Abnahmen erkennt der Bauherr also an, dass alle vertragsgerecht ausgeführt worden ist und keine Mängel von seitens der Baufirma zu finden sind. Mit der Abnahme erlischt dann auch gleichzeitig der Erfüllungsanspruch gegenüber dem Bauunternehmen und Gewährleistungsansprüche können geltend gemacht werden. Es wird jetzt schon deutlich, wie verheerend eine nicht durchgeführte Bauabnahme für den Bauherren sein kann. Ist die Abnahme erst einmal erfolgt, kehrt sich die Beweislast um. Das bedeutet, dass vor der Abnahme das Bauunternehmen dafür verantwortlich ist, die Mängel dem Bauherren nachzuweisen und ab der Abnahme muss der Bauherr dem Unternehmer die Mängel nachweisen und beweisen, dass diese nicht von ihm verursacht worden sind. An einem Beispiel erklärt bedeutet das also, dass bei einem Mangel, wie einem verzogenen Parkett der Parkettleger vor der Abnahme beweisen muss, dass dieser Fehler nicht auf sein schlechtes Holz oder ein Fehler seiner Arbeit zurückzuführen ist, sondern einen anderen Ursprung hat. Nach der Abnahme allerdings ist der Bauherr dafür verantwortlich zu beweisen, dass der Mängel Fehler des Handwerkers war und nicht etwa sein eigenes Verschulden. Für Bauherren kann sich dies als schwierig gestalten, da im Nachhinein der Ursprung eines Fehlers nur schwer nachzuweisen ist. Nach der Abnahme sind Mängel also das Problem des Bauherren und nicht mehr das des Bauunternehmens. Alle Bauherren sollten also Vorsicht walten lassen und die Abnahme genauestens durchführen lassen, um solchen Risiken zu entgehen.

Bauabnahme – das gehört alles dazu

Um auch bei der Bauabnahme auf Nummer sicher zu gehen, sollten Sie von Anfang an einiges beachten. Legen Sie am besten direkt im Bauvertrag fest, dass eine förmliche Bauabnahme bei Fertigstellung der Immobilie erfolgt. Die förmliche Bauabnahme ist zwingend notwendig, um auch Anspruch auf Verbesserung möglicher Mängel zu haben. Bei der Bauabnahme selbst sollten Sie unbedingt einen eigenen Sachverständigen mitbringen. Da die meisten Bauherren nicht wirklich viel Fachwissen über die Substanz haben, lohnt es sich jemanden mit einzubeziehen, der Erfahrung hat und mögliche Fehler erkennt, die Sie nicht gesehen hätten. Bei der Abnahme wird ein sogenanntes Abnahmeprotokoll erstellt. Hier werden alle Mängel aufgelistet, die am Tag der Abnahme gefunden wurden aber auch solche, die bereits früher erkannt und noch nicht beseitigt wurden. Ratsam ist es, am Tag vor der Abnahme mit dem Sachverständigen einen Rundgang durch das Haus zu machen, um in Ruhe und ohne Zeitdruck alles genauestens zu untersuchen. Sachverständige finden häufig Fehler, da sie durch Erfahrung genau wissen, wo sie suchen müssen. Der Bauherr muss für alle Mängel, die bei der Abnahme erkannt werden einen Vorbehalt anmeldet, da er sonst den Anspruch auf Beseitigung der Mängel verliert. Bauherren können die Bauabnahme aber in bestimmten Situationen auch verweigern und sollten dies besonders bei schweren Mängeln auch unbedingt tun. Fallen bei der Abnahme schwere Mängel auf, wie eine nicht funktionierende Heizung oder noch nicht montierte Vordächer, sollte der Bauherr in jedem Falle die Unterschrift des Bauabnahmeprotokolls verweigern, auch wenn der Bauunternehmer dazu drängt. Das Protokoll sollte in jedem Falle erst unterzeichnet werden, wenn wirklich alle Mängel beseitigt worden sind. Das Versprechen den Fehler in der nächsten Zeit zu beseitigen sollten dem Bauherren nicht ausreichen und bei solch wichtigen Formalien sollten Sie es ganz genau nehmen! Bestehen Sie also bei Vertragserstellung unbedingt auf eine Abnahme und führen Sie diese sorgfältig durch. Beachten Sie alle Formalien, damit Sie nachher auch wirklich ein Anrecht auf Beseitigung der Mängel haben.

Bauabnahme – wie geht es mit den Mängeln weiter?

Nach Abnahme des fertigen Hauses muss diese dem Bauunternehmen komplett bezahlt werden. Sind bei der Abnahme aber Mängel aufgetreten hat der Bauherr das Recht einen Teil des Geldes zurückzuhalten, bis die Mängel beseitigt wurden. Der Bauherr darf das doppelte der voraussichtlich für die Reparatur der Mängel benötigten Kosten von seiner Schlusszahlung einbehalten. Das sollte er auch unbedingt tun, um zu gewährleisten, dass die Mängel auch wirklich beseitigt werden. Leider werden Mängel regelmäßig bei Bauabnahmen fällig und sind damit schon lange keine Seltenheit mehr. Sollte bei Ihrem Hausbau Mängel bei der Abnahme sichtbar werden, legen Sie direkt im Abnahmeprotokoll einen Termin mit dem Bauunternehmen fest, an dem alle gefundenen Mängel beseitigt sein müssen. An diesem Tag sollte dann auch direkt eine zweite Abnahme erfolgen, um zu prüfen, ob die Mängel vertragsgerecht entfernt wurden. Sollten auch an diesem Termin noch Mängel auffindbar sein, können Sie ein erneutes Datum bestimmen, bis zu dem die Mängel entfernt sein müssen. Bauunternehmen können im Allgemeinen die Abnahme des fertigen Objektes nicht verweigern. Um Ärger und Diskussionen vorzubeugen, legen Sie alles im Bauvertrag genau fest und einigen Sie sich vorab mit dem Unternehmen um im Nachhinein nicht über solche Kleinigkeiten zu streiten. Wichtig ist auch für Sie, dass das Bauunternehmen beim Abnahmetermin nur das fertiggestellt haben muss, was im Vertrag festgehalten worden ist. Nehmen Sie es also lieber genau und detailreich besonders beim Inhalt des Bauvertrages. Ist etwas nicht im Bauvertrag aufgeführt und Sie haben es beispielsweise nur mündlich mit den Bauunternehmen vereinbart haben sie bei der Bauabnahme auch keine rechtlichen Ansprüche darauf. Ebenso gilt es, wenn das Bauunternehmen zusätzlich Dinge installiert hat, die im Bauvertrag nicht aufgeführt sind. Sie haben dann keinerlei Verpflichtung dieses Extra auch zu bezahlen. Zum Schutz von allen macht ein ausführlicher Bauvertrag, also am meisten Sinn.

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5 Versicherungen für Bauherren & worauf Sie achten müssen

Besonders bei einem großen Projekt, wie einem Hausbau bestehen einige Risiken. Ob sich nun der Bau verzögert, die Kosten doch das veranschlagte Budget übersteigen oder Dinge schiefgehen. Diese Risiken sollten von Bauherren nicht unterstützt werden und deshalb sind vor Baubeginn einige Dinge wichtig, damit keine bösen Überraschungen auf Sie zukommen.

Versicherungen für den Hausbau – für Ihre Sicherheit

Das Bauherren grundsätzlich für Schäden und Unfälle unabhängig vom tatsächlichen Verschulden haften, ist den meisten gar nicht bewusst. Einige Versicherungen sind deshalb vorab unbedingt abzuschließen, um vor Risiken zu schützen, damit der Traum vom Eigenheim nicht zum Albtraum wird. Welche Versicherungen sind aber obligatorisch vor Baubeginn abzuschließen, damit Sie sich schützen können?

Bauherrenhaftpflichtversicherung – Schutz vor Unfällen

Obwohl Ihr Eigenheim im Normalfall von einem Fremdunternehmen errichtet wird, haften Sie dennoch bei möglichen Schäden, die durch die Baustelle entstehen. Ist nun die Baugrube nicht richtig gesichert worden, ein Kind stürzt hinein und bricht sich einen Arm, haften Sie für den Schaden, obwohl es nicht Ihr verschulden war. Sie als Bauherr sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich von der Sicherheit der Baustelle zu überzeugen und Sie gegebenenfalls wieder herzustellen. Eine Privathaftpflichtversicherung deckt einen solchen Schaden zwar ab, jedoch nur bei sehr geringen Bausummen bis 50.000 Euro. Bei einem Umbau oder Modernisierung genügt diese Summe, einen Neubau können Sie davon allerdings nicht errichten. Schützen Sie sich also vorab zusätzlich mit einer sogenannten Bauherrenhaftpflichtversicherung ab. Diese übernimmt solche Schäden und deckt eine Bausumme von üblicherweise 250.000 – 300.000 Euro ab. Gehen Sie hier lieber auf Nummer sicher, denn ein Unfall ist schneller passiert als man meint. Auch wenn Sie sich von der Sicherheit überzeugt haben, sind Sie wahrscheinlich kein Profi und können das Risiko, das besteht nicht einschätzen. Damit Sie also keine bösen Überraschungen erwarten, schließen Sie vor Baubeginn die Versicherung ab.

Feuer-Rohbau-Versicherung – 2 in 1 Versicherung

Da sich der Hausbau im Normalfall über ein paar Monate zieht, ist der Rohbau einer Brandgefahr ausgesetzt. Ein Schaden am Rohbau durch Feuer, Blitzeinschläge oder auch Explosionen kann den Bauherren mehrere 10.000 Euro kosten und den Bau enorm verzögern. Ein Blitzeinschlag der einen Brand verursacht, kann dazu führen, dass mit dem Hausbau nochmal komplett von vorne angefangen werden muss. Eine schlimme Vorstellung, die aber leider öfter Realität ist, als man meint. Um sich also als Bauherr vor dieser Gefahr zu schützen, gibt es die Feuer-Rohbau-Versicherung. Bei einem normalen Haus würden solche Schäden durch die Gebäudeversicherung abgedeckt sein, jedoch nicht bei einem Rohbau. Viele Versicherungen bieten deshalb die Feuer-Rohbau-Versicherung an, die nach Beendigung des Baus direkt in eine Wohngebäudeversicherung übergeht. Ein sehr guter Deal also, in dem Sie viele Versicherungsfälle während und nach dem Bau mit einer Versicherung decken können. Eine solche Versicherung ist aber nicht nur für Sie aus finanziellen und Sicherheitsgründen wichtige, sondern wird auch oft von Banken beim Darlehen gefordert, damit der Baukredit überhaupt genehmigt wird.

Bauleistungsversicherung – zusätzlicher Schutz

Eine Ergänzung zur Feuer-Rohbau-Versicherung ist die Bauleistungsversicherung, denn diese übernimmt weitere Fälle, die nicht in der Feuer-Rohbau-Versicherung inbegriffen sind. Hier werden Fälle versichert, wie beispielsweise Sturm oder Hochwasserschäden aber auch Vandalismus oder Konstruktions- sowie Materialfehler sind inbegriffen. Werden also Materialien aus dem Rohbau gestohlen oder im Rohbau randaliert oder eingebrochen und Dinge zerstört kommt die Bauleistungsversicherung für die Schäden auf. Auch diese Fälle passieren öfter als gedacht und es ist besser sich dagegen zu schützen und auf Nummer sicher zu gehen, als das Risiko von zusätzliche Kosten auf sich zukommen zulassen.

Bauhelfer-Unfallversicherung – Versicherung für Helfer

Beim Innenausbau des Hauses setzten viele Bauherren auf Bauhelfer, die Freunde oder Bekannte sein können, um Geld einzusparen. Bekannte, Familie und Freunde, die Erfahrungen im Bereich haben und sich mit der ein oder anderen Sache beim Innenausbau auskennen, helfen gerne und erleichtern somit das Budget des Bauherren. Problematisch wird es allerdings, wenn sich die Bauhelfer verletzten. Fällt jemand von der Leiter oder verletzt sich mit einem Werkzeug ist erst einmal die Frage, welche Versicherung dafür aufkommt. Bei professionellen Bauunternehmen sind die Arbeiter betriebshaftpflichtversichert und Unfälle oder Verletzungen werden durch diese Abgedeckt. Bei Bauhelfern ist dies nicht der Fall und rechtlich gesehen ist zuerst einmal der Bauherr haftbar für die Unfälle, die in seinem Haus passieren. Je nach Unfall können dort enorme Kosten auf Bauherren zukommen, die nicht einkalkuliert waren. Wer also mit dem Gedanken spielt Baugeld zu sparen, indem er Freunde oder Bekannte beim Innenausbau zurate zieht, sollte sich vorab Gedanken machen, ob die Bauhelfer-Unfallversicherung nicht eine Option ist, die genutzt werden sollte. Lieber etwas Geld in die Versicherung investieren, als das Risiko einzugehen, selbst für Schäden haften zu müssen.

Haftpflichtversicherung für Grundstücke – Versichern bei Bauverzögerungen

Bevor mit dem Hausbau begonnen werden kann, muss erst einmal das passende Grundstück gefunden werden. Da das Grundstück meist das erste ist, was erworben wird, ist es auch der Bereich der am längsten leer steht. Durch Bauverzögerungen oder ähnliches steht also das bereits erworbene Grundstück teilweise monatelang leer. Dennoch sind Sie Eigentümer und als Eigentümer haben sie Pflichten, denen Sie auch dann nachgehen müssen, wenn Sie das Grundstück noch nicht verwenden oder noch nicht darauf leben. So sind Sie als Eigentümer beispielsweise dazu verpflichtet im Winter Schnee zu schippen und die Gehwege frei zu räumen und zu streuen. Tun Sie dies nicht und jemand rutscht aus und verletzt sich, sind Sie für den Schaden haftbar, der auf Ihrem Grundstück entsteht. Schließen Sie also eine Haftpflichtversicherung für Ihr Grundstück dann ab, wenn sich der Baubeginn verzögert oder wenn Gefahr für einen solchen Schaden besteht, beispielsweise bei einem Bau im Winter.

Versicherungen vergleichen – finden Sie das beste Angebot

Um sich vor Risiken und zusätzlichen Kosten neben den enormen Kosten für Ihr Eigenheim zu schützen, sollten Sie also einige Versicherungen in Betracht ziehen, die je nach Lebenssituation und Hausbau sinnvoll für Sie sind. Bevor Sie diese Versicherungen aber abschließen sollten Sie sich genau informieren, was in der jeweiligen Versicherung wirklich enthalten ist und welches Angebot das beste für Sie ist. Sowohl Online also auch bei Beratern können Sie verschiedenste Versicherungen miteinander vergleichen und erhöhen somit Ihre Chance auf eine günstige Versicherung. Auch wenn die Leistungen bei verschiedenen Versicherungen meist ähnlich sind, unterscheiden sich die Versicherungsprämien doch enorm, weshalb es sich lohnt genau hinzuschauen und zu vergleichen. Gehen Sie also lieber auf Nummer sicher, vergleichen Sie Versicherungen und finden Sie die perfekte für Sie, die Sie vor allen möglichen Risiken und unerwarteten Ausgaben schützen kann.

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Mieterhöhung – Ihre Rechte, Ansprüche und die Indexmiete

Für viele Mieter ein Albtraum und doch passiert es in Deutschland regelmäßig. Die Mieterhöhung. Doch nicht immer ist diese zulässig, denn Mieterhöhungen bedürfen bestimmten formalen und inhaltlichen Regeln. Wie Sie sich schützen können und welche einfachen Regeln es zu beachten gibt, erfahren Sie hier.

Mieterhöhungsmöglichkeiten – was darf der Vermieter und was nicht?

Mieterhöhungen sind durch das Gesetzt geregelt. Um genauer zu sein ist das Bürgerliche Gesetzbuch, das BGB dafür zuständig. Mieterhöhungen können also nicht willkürlich erfolgen, sondern bedürfen eines von drei Gründen. Darunter die ortsübliche Vergleichsmiete, die Staffelmiete oder auch die Indexmiete.

Ortsübliche Vergleichsmiete – Vergleichsobjekte als Grundlage

Die ortsübliche Vergleichsmiete bezeichnet die Höhe der Miete, die für vergleichbare Immobilien in einer Region in den letzten vier Jahren im Durchschnitt bezahlt wurde. Die ortsübliche Vergleichsmiete könnte also ein Grund für eine Mieterhöhung sein. Der Vermieter gibt im Schreiben dann beispielsweise Mietspiegel, Gutachten eines Sachverständigen, Mietdatenbank, mindestens drei Vergleichswohnungen als Grund für die Erhöhung an. Bei letzterem müssen die Vergleichswohnungen sehr konkret beschrieben werden inklusive Lage, Art, Größe, Beschaffenheit und Quadratmeterpreis. Die verwendeten Mietdatenbanken, die zur Erhebung der Daten verwendet wurden, müssen dabei frei zugänglich sein. Die ortsübliche Vergleichsmiete kann vom Vermieter alle fünfzehn Monate erhöht werden, da festgelegt ist, dass die Miete mindestens ein Jahr konstant sein muss. Erfolgt nach fünfzehn Monaten eine weitere Mieterhöhung hat der Mieter zwei Monate zeit, um dieser zuzustimmen. Tut er das nicht, kann der Vermieter gerichtlich gegen den Mieter vorgehen und die Mieterhöhung, falls diese rechtens ist durchsetzten.

Staffelmiete – geplante Mieterhöhung

Die Staffelmiete ist für den Vermieter eine plan sichere Variante, die aber strengen Regeln unterliegt. Bei der Staffelmiete wird die Mieterhöhung vorab festgelegt und ist oft Bestandteil des Mietvertrages. Damit diese Staffelmiete wirksam wird, müssen folgende Regeln beachtet werden:

  • Die Staffelmiete muss schriftlich festgehalten werden
  • die Anhebungen der Miete müssen immer mindestens ein Jahr konstant sein
  • zusätzliche Erhöhungen, wie die Anpassung an die ortsübliche Vergleichsmiete oder aufgrund von Modernisierungen sind nicht zulässig (abgesehen von Nebenkosten)
  • Zeitpunkt und Endbetrag der Mieterhöhung müssen eindeutig genannt werden (in der schriftlichen Ausführung), dabei sind prozentuale Angaben unzulässig
  • ein Kündigungsausschluss darf im Mietvertrag auf maximal vier Jahre festgelegt worden sein
  • übersteigt die Miete die ortsübliche Vergleichsmiete um 10 Prozent oder mehr, ist die Erhöhung unzulässig und kann vom Mieter abgelehnt werden.

Sind diese Punkte gegeben, ist die Staffelmiete rechtens und kann im Mietvertrag festgehalten werden.

Indexmiete – vom Markt abhängig

Die Indexmiete orientiert sich am Preisindex für Lebenshaltungskosten sämtlicher privater Haushalte in Deutschland und ist deshalb eine variable Miete. Die zahlen zur Erhebung werden vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht. Vermieter, die Ihre Objekte nach ortsüblichen Vergleichsmieten anbieten, nutzen diese Chance, da Sie Ihre Miete anders kaum erhöhen könnten. Auch hier werden wieder einige Regeln beachtet. Die Mieterhöhung muss dem Mieter schriftlich mitgeteilt werden und muss danach ein Jahr konstant bleiben. Zudem muss der Vermieter dem Mieter seine Berechnungen transparent vorlegen können. Wird die Miete mithilfe der Indexmiete erhöht, sind Erhöhungen für Modernisierung nicht zulässig, solange keine gesetzlichen Auflagen dagegen vorliegen. Weitere Erhöhungen der Miete aufgrund von ortsübliche Vergleichsmieten sind ebenfalls nicht zulässig. Für Vermieter wird diese Methode so attraktiv, da sie das Einverständnis Ihres Mieters nicht benötigen. Sobald ein Mieter einen Bescheid für eine Mieterhöhung erhält, ist die erhöhte Miete zum übernächsten Monat nach Zustellung des Bescheides zu zahlen. Der Mieter kann dann nicht mehr viel tun, solange die Formalien eingehalten worden sind.

Formalien bei der Mieterhöhung – was gehört dazu

Wie schon beschrieben, muss die Mieterhöhung genauen Formalien folgen, da sie sonst unwirksam wird. Zu aller erst muss die Mieterhöhung schriftlich beim Mieter eingehen. Das Schreiben muss eine genau errechnete Gesamtmiete aufweisen inklusive aller Betriebskosten. Zudem muss das Schreiben eine genaue und ausführliche Begründung zu Erhöhung der Miete ausweisen. Das kann ein aktueller Mietspiegel sein aber auch eine Liste von Vergleichswohnungen oder die Kopie eines Gutachtens. Der Mieter muss einer solchen Mieterhöhung innerhalb einer gesetzten Frist zustimmen, sonst ist dies ungültig und kann nicht zum gesetzten Termin durchgeführt werden. Weigert sich der Mieter, hat der Vermieter drei Monate zeit die Erhöhung gerichtlich durchzusetzen, solange die Erhöhung rechtens ist.

Modernisierungen zur nachhaltige Verbesserungen zulässig

Das Bürgerliche Gesetzbuch gibt auch hier wieder einige Regeln vor, die zur Erhöhung der Miete nötig sind. § 559 des BGB besagt nämlich, dass die Arbeiten an dem Objekt tatsächlich den Wert der Immobilie steigern müssen. Wörtlich heißt es: “Hat der Vermieter Modernisierungsmaßnahmen im Sinne des § 555b Nummer 1, 3, 4, 5 oder 6 durchgeführt, so kann er die jährliche Miete um 11 Prozent der für die Wohnung aufgewendeten Kosten erhöhen.″ Dazu gehören unterschiedlichste Dinge. Beispielsweise solche Modernisierungen, bei der nachhaltig Energie oder Wasser gespart wird aber auch bauliche Maßnahmen, die den Gebrauchswert erhöhen oder allgemein zu verbesserten Wohnverhältnisse sorgen, gehören dazu. Behördlich vorgeschriebene Modernisierungsarbeiten fallen ebenfalls darunter, wobei der Vermieter drei Monate vor Beginn der Baumaßnahmen dem Mieter informieren muss, die Erhöhung aber erst nach Vollendung erfolgen darf. Ist ein solcher Fall vorhanden, ist die Mieterhöhung mit dem Grund der Modernisierung durchaus zulässig und muss vom Mieter angenommen werden. Dies ist wohl noch der angenehmste Grund für Mieter, da die Lebensqualität steigt.

Betriebskosten – Vorauszahlungen oder Pauschale?

Auch eine Steigerung der Betriebskosten ist möglich. Sobald diese Steigen, hat der Vermieter das Recht die Steigung auf den Mieter umzulegen. Die Voraussetzung hierfür ist die schriftliche Vereinbarung beider Parteien bezüglich einer Betriebskostenpauschale oder Betriebskostenvorauszahlungen. Erhöhen sich die Kosten muss der Vermieter trotz dieser schriftlichen Abmachung den Mieter über die Erhöhung informieren. Eine Begründung für die Erhöhung ist allerdings gesetzlich nur bei einer Betriebskostenpauschale vorgeschrieben. Bei der Betriebskostenvorauszahlungen ist eine Begründung nicht zwingend nötig. Die Anpassung oder Erhöhung ergibt sich meist aus einer Betriebskostenabrechnung. Wenn die Vorauszahlung nicht gereicht hat und Nachzahlungen fällig werden, müssen diese an den angefallenen Jahreskosten angepasst werden.

Kappungsgrenze – die Mietpreisbremse

Natürlich sollen die Mieter auch vor einer Mieterhöhung geschützt werden, weshalb die Vermieter nicht wahllos die Mieten erhöhen können. Bestimmte Regeln sollen vor unzulässiger Erhöhung schützen. Dazu zählt, dass bei einem Mietverhältnis die Miete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete maximal um zwanzig Prozent innerhalb von drei Jahren erhöht werden darf. In Ländern mit Wohnungsknappheit ergibt sich die Möglichkeit die Kappungsgrenze auf maximal fünfzehn Prozent zu senken. Sollte Ihre Miete also erhöht werden überprüfen Sie vorab, ob alle wichtigen formalen und inhaltlichen Regeln eingehalten wurden und ob die Erhöhung wirklich rechtens ist.

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11 Tipps zum Streichen – weiße Farbe regelmäßig auf die Wand bringen

Wände und Decken weiß zu streichen wird nicht nur beim Ein- oder Auszug gefragt, denn manchmal brauchen Räume einfach mal eine frische Schicht weiße Farbe. Das mag sich erst einmal nicht schwer anhören, denn weiß auf weiß zu streichen kann nun wirklich nicht so schwer sein. Jedoch ist es gar nicht so einfach wie gedacht und auch bei weißer Farbe gibt es einiges zu beachten.

Tipps & Tricks – Streichen mit weißer Farbe

Auch weiße Farbe kann fleckig werden und das nicht nur wenn man Sie über eine andere Farbe drüber streicht. Damit die weißen Wände schön und gleichmäßig werden gibt es Tipps, die man beachten sollte, damit das Streichen ein Erfolg wird. Tipps zum Tapezieren finden Sie hier: ‚So tapezieren Sie richtig‘.

Tipp 1 – Berechnen Sie den Farbverbrauch

Bevor Sie mit ihrem Streichen beginnen, sollten Sie zuerst einmal herausfinden, wie viel Farbe Sie überhaupt benötigen um die gewünschte Fläche zu streichen. Damit ihnen nicht mitten im Streichen die Farbe ausgeht oder eimerweise Farbe überbleibt, sollten Sie genau messen. Dafür gibt es eine einfache Faustformel. Sie berechnen die Länge mal die Breite und multiplizieren das Ergebnis mit dem Verbrauch pro Quadratmeter (ist auf dem Farbeimer vermerkt). Das sieht zum Beispiel so aus:

4 m x 5 m = 20 qm
20qm x 150 ml/qm = 3000 ml = 3 Liter

Mit diesem Richtwert können Sie rechnen und dementsprechend viel Farbe einplanen. Beachten Sie aber das die Richtwerte auf Farbeimern sich auf eine glatte Unterfläche beziehen. Bei Raufaser- und Strukturtapeten vergrößert sich also die Fläche und somit auch ihr Verbrauch. Berechnen Sie also pauschal 20 Prozent mehr Farbe ein, da Sie lieber am Ende ein wenig über haben, als zu wenig Farbe zu haben.

Ein Faktor, der gerne vergessen wird, ist die Decke. Die meisten berechnen die Fläche von Anfang an nicht mit ein, da der Aufwand dann wirklich zu groß würden werde. Jedoch fällt oft erst beim Streichen und im direkten Vergleich auf, dass die Decke einen Grauschleier bekommen hat. Der Kontrast zwischen Wand und Decke sieht dann plötzlich ganz anders aus und Sie müssen die Decke auch mit streichen. Testen Sie also vor Farbkauf, ob die Decke ebenfalls einen neuen Anstrich braucht oder nicht. Sollte dies der Fall sein, so berechnen Sie auch die Deckenfläche mit der angegebenen Formel mit ein, da auch hier Farbe verbraucht wird. Beginnen Sie immer mit dem Streichen der Decke und arbeiten Sie sich dann an den Wänden entlang, damit eventuelle Spritzer vom streichen der Zimmerdecke noch abgewischt werden können und nicht die frische Farbe zerstören.

Tipp 2 – besorgen Sie alle Hilfsmittel

Bevor Sie mit dem Streichen anfangen können, müssen Sie natürlich erst einmal alle Utensilien kaufen gehen. Das wichtigste ist die Farbe. Denn nicht jede weiße Farbe ist einfach weiße Farbe. Auch hier gibt es einige Unterschiede. Hier kommt es auf Deckkraft, Reichweite und Nassabriebbeständigkeit an. Wichtig ist, dass Sie beim Punkt Farbe wirklich lieber nicht sparen sollten. Das Preis- Leistungsverhältnis sollte angemessen sein, aber einige Indikatoren sollte die Farbe haben. Idealerweise greifen Sie zum Farbeimer mit einer hohen Deckkraft Klasse 1, da diese einen hohen Anteil an Weißpigmenten aufweist. Bei günstigeren Fahren sind weniger dieser Pigmente vorhanden, was dazu führt, dass sie zwei- bis dreimal streichen müssen. Logischerweise folgert das einen höheren Verbrauch und somit auch höhere Kosten. Sie sehen, es lohnt sich direkt zum qualitativ hochwertigeren Farbeimer zu greifen. Das zweite Qualitätskriterium, auf das sie unbedingt achten sollten ist die Nassabriebbeständigkeit. Diese gibt an, wie widerstandsfähig die Farbe gegen mechanischen Abrieb ist. Da zu zählt zum Beispiel abwichen. Auch hier ist Klasse 1 wieder die beste und stellt ein echtes Qualitätskriterium dar.

Was benötigen Sie aber sonst noch? Hier die Checkliste für Ihren Einkauf im Baumarkt:

  • gute und hochwertige Wandfarbe in Weiß (oder der gewünschten Farbe)
  • Schutzmaterialien zum Abdecken, wie Abdeckfolie und Kreppband
  • eine für den Untergrund geeignete Farbrolle (für jeden Helfer eine)
  • Pinsel oder Eckenroller für Ecken und Kanten
  • Rührstab zum Anrühren der Farbe (ein Holzstab reicht)
  • Teleskopstange, für höhere Wände oder Decken
  • Abstreichgitter und Farbwanne

weitere hilfreiche Utensilien, die Sie in Ihrem Haushalt finden sollten:

  • alte, saubere Einmachgläser um Farbreste aufzubewahren
  • Schwamm oder Bürste, um Dreck an der Wand zu entfernen
  • Leiter oder Drittbrett
  • feuchtes Tuch um Farbspritzer entfernen zu können
  • alte Kleidung, die Sie zum Streichen tragen können
  • Plastiktüte, um die Farbrollen verpacken zu können

Tipp 3 – bereiten Sie Ihre Arbeitsfläche vor

Sobald alle Utensilien eingekauft sind, sollten Sie sich mit der Beschaffenheit der zu streichenden Wände beschäftigen. Denn nicht jede Oberfläche ist gleich und es gibt unterschiedliche Dinge zu beachten. Zuerst einmal sollte der Untergrund immer fest, trocken und nicht kreidend sein. Sollte dies nicht der Fall sein, sorgen Sie dafür, indem Sie alte Farbe abtragen oder eventuell eine vorhandene Tapete entfernen. Ist Ihr Untergrund also in der richtigen Verfassung, entfernen Sie alle Nägel, Schrauben und Dübel die Sie nicht mehr benötigen aus der Wand und füllen Sie vorhandene Löcher mit Spachtelmasse auf. Risse in der Wand sollten ebenfalls aufgekratzt, ausgebürstet und aufgefüllt werden. Kreidende Oberflächen erkennen Sie, wenn Sie mit der Hand über die Wand streichen und ein kreidende abrieb an Ihrer Hand verbleibt. Ist dies der Fall, reiben Sie die Fläche mit einem feuchten Schwamm ab. Bei ungleichmäßigen Untergründen empfiehlt sich generell ein Grundierungsanstrich bevor die eigentliche Farbe aufgetragen wird, da der Untergrund sonst das Bindemittel reduziert und der Anstrich an Festigkeit verliert. Ist der Untergrund also gut vorbereitet, sollte er zudem noch sauber sein. Typische Renovierungsspuren sind Sägestaub oder Gipspartikel aber auf einer älteren Raufasertapete sammelt sich über die Jahre einiges an Staub, der beim Anstrich schwarze Flecken verursachen kann, genauso wie Spinnweben, die vorab entfernt werden sollten. Schützen Sie sich gegen solche Missgeschicke, indem sie die Wand mit einem sauberen bzw. neuen Besen abwischen und diese Reste entfernen.

Tipp 4 – Kleben Sie alles ab inkl. Steckdosen & Türrahmen

Der letzte Schritt, bevor das Malern beginnen kann ist das Abkleben. Das schützt nicht nur Ihren Fußboden, sondern auch Ihre Möbel. Verwenden Sie hierfür die im Baumarkt gekaufte Folie und belästigen Sie diese mit Kreppband. Gehen Sie die Fußleiste entlang und befestigen Sie hier die Folie mit Kreppband einmal im gesamten Raum. Die Möbel sollten am besten in der Mitte des Raumes untergebracht werden, über die Sie dann ein weiteres Stück Folie werfen können. Aber auch Tür und Fensterrahmen sollten gründlichst angeklebt werden, damit sich dort keine Farbe hinverirrt. Denken Sie in diesem Zuge aber auch an Steckdosen und Lichtschalter. Diese sollten ebenfalls mit Kreppband angeklebt oder ganz abgenommen werden. Hier müssen Sie aber Vorsicht walten lassen. Wenn Sie die Steckdosen und Lichtschalter abnehmen, erst einmal Strom ausschalten, indem Sie die Sicherung raus machen und dann mit einem Phasenprüfer testen, ob wirklich kein Strom mehr fliest. Nehmen Sie erst dann die Dosen ab und verpacken Sie das Innenleben in ein wenig Zeitungspapier oder Klebeband, damit Sie darüber streichen können.

Tipp 5 – die richtige Farbrolle & das Anrühren der Farbe

Jetzt ist es auch schon soweit das große Streichen kann beginnen. Am gleichmäßigsten streichen Sie mit einer Farbrolle. Je nach gegebenem Untergrund gibt es verschiedene die sich am besten eignen. Dabei gibt es Kurz- und Langflorrollen. Die Kurzflorrollen sind für glatte Untergründer mehr geeignet, während Langflorrollen für Untergründe wie Raufasertapeten ideal sind, da Sie die Farbe in jede Pore bekommen.

Rühren Sie vor dem Streichen die Farbe nochmals gut durch am besten mit einem Rührstab aus Holz, damit die Konsistenz richtig wird und sich abgesetzte Elemente vermischen. Das Bindemittel wird durch das Rühren gut eingebracht, weshalb es zu keinen Schlieren an der Wand kommt.

Tipp 6 – Kanten und Ecken zuerst streichen

Jetzt kann das Streichen auch schon beginnen. Fangen Sie mit den schwierigen kleinen Stellen an. Dazu gehören vor allem Ecken, Kanten zu Decke und Fußleisten, Flächen um abgeklebte Steckdosen, Fenster- und Türrahmen oder Heizkörper. Streichen Sie diese Flächen nicht mit einer Farbrolle, da es sonst unregelmäßig wird. Gut für diese Flächen eignet sich ein Flachpinsel oder speziell einwickelte Eckenrollen. Diese Eckenrollen, auch Maus genannt, sind kleine Farbrollen, die perfekt für solche schwierigen Stellen geeignet sind. Arbeiten Sie an diesen Stellen von Oben nach unten. Streichen Sie diese Stellen nur so weit, dass sie nicht trocknen bevor Sie mit dem Streichen der großen Wandflächen beginnen, da sich sonst Ansätze oder Unregelmäßigkeiten bilden.

Tipp 7 – Farbrolle anfeuchten mit Abstreichgitter und Farbschale

Bevor Sie mit der Rolle einfach in den Farbeimer gehen, bedenken Sie, dass Sie durch Anfeuchten der Rolle ein gleichmäßigeres Ergebnis erzielen können, als mit einer trockenen. Halten Sie die Rolle dafür unter Wasser und durchnässen Sie diese gleichmäßig. Anschließend muss die Rolle gründlich ausgewrungen werden. Wickeln Sie die Rolle in ein Handtuch und schlagen Sie die rolle Mehrmahls kräftig, damit nicht zu viel Feuchtigkeit in dieser überbleibt. Ist die Rolle zu nass, kann ihnen die Farbe die Wand herunterlaufen, da sie zu stark verdünnt ist und das Ergebnis wird unregelmäßig und wässrig. Das Anfeuchten sorgt für eine regelmäßige Farbaufnahme der Rolle und somit für ein konstantes Streichergebnis.

Nach dem Anfeuchten der Rolle tauchen Sie diese in den Farbeimer ein. Vergessen Sie nicht die Rolle danach am Abstreichgitter entlangzurollen. Die Farbe verteilt sich so nicht nur besser auf dem Roller, sondern überschüssige Farbe wird entfernt. Für Sie ist es dann einfacher zu streichen, da die Rolle sich besser verwenden lässt und nicht Unmengen an Farbe auf einmal an die Wand geraten. Ein gleichmäßiger Farbauftrag ist ihnen somit sicher. Für kleinere Arbeiten und schwer erreichbare stellen bietet sich eine Farbwanne an, in die Sie eine kleine Menge an Farbe füllen können und Sie einfacher verwenden können.

Tipp 8 – fangen Sie an zu streichen

Beim Streichen ist es sehr wichtig wie genau sie streichen. Arbeiten Sie immer mit dem Lichteinfall und beginnen Sie den Farbauftrag immer am Fenster. Somit wird verhindert, dass Ansätze im Nachhinein sichtbar werden und das Wandbild stören. Genügend Farbe auf der Rolle und ein Streichen, dass immer nass in nass geht, vermeiden Ansätze, die normalerweise bei schrägem Lichteinfall sichtbar gewesen wären. Streichen Sie die Farbe immer in zwei- bis dreifacher Rollenbreite senkrecht mit M- oder W-Bewegungen auf die Wand auf und verteilen sie die Farbe gleichmäßig und rollen sie ohne großen Druck horizontal nach. Denken Sie daran immer in ein Stück feuchte Wand hineinzustreichen, um Übergänge regelmäßig zu machen. Zeigen sich unregelmäßige Stellen oder Flecken auf, bessern Sie diese aus oder streichen Sie ein zweites Mal drüber.

Tipp 9 – achten Sie auf eine saubere Arbeit

Auch beim besten Malermeister geht mal ein Klecks Farbe daneben. Wichtig ist es, den Fleck dann so schnell es geht zu entfernen, denn ist Farbe erstmal getrocknet, wird es schwierig diese wieder zu entfernen. Im Idealfall haben Sie alles ordentlich mit Folie abgedeckt und der Fleck ist nur auf der Folie. Landet er aber doch auf Teppich- oder Paketboden heißt es schnell sein. Bei einem Teppich sollten Sie den Fleck schnell mit einem feuchten Tuch entfernen. Dabei am besten tupfen und nicht wischen, da es dadurch nur noch schlimmer werden könnte. Auf Parkett lässt sich Farbe meist schnell abwischen. Sollte Ihnen der Fleck erst im Nachhinein auffallen, entfernen Sie ihn vom Parkett am besten mit einem flachen Werkzeug wie einem Spaten, dann platzt die Farbe meist einfach ab. Sollte ein Klecks auf die Folie gehen, achten Sie darauf, bevor Sie die Folie verlassen, ob sie an Ihren Schuhen / Socken / Füßen nicht Farbe haben, weil sie aus Versehen hineingetreten sind. Solche Farbe kann sich nämlich in anderen Räumen durch Ihre Schritte schnell verteilen und das wollen Sie ja nicht.

Tipp 10 – Farbe trocknen lassen

Sobald Sie fertig mit dem Streichen sind, sollten Sie die Farbe in Ruhe trocknen lassen. Öffnen Sie dafür am besten die Fenster und geben Sie der Farbe genug Zeit. Im Normalfall dauert es circa 24 Stunden, bis Farbe vollständig trocknet. Das Stoßlüften hilft dabei, dass die Farbe schneller trocknet und hat den positiven Nebeneffekt, dass die Düfte der Farbe schnell den Raum verlassen und ihnen keine Kopfschmerzen bereitet.

Tipp 11 – Restfarbe richtig aufbewahren

Sollte Farbe übrig geblieben sein, können Sie diese für spätere Verbesserungen aufbewahren. Machen Sie dies am besten nicht in der Originalverpackung, sondern füllen Sie die Farbe in saubere Einmachgläser um, verschließen Sie dies gut und lagern Sie diese an einem dunklen Ort. Wandfarbe ist aber nicht unbegrenzt haltbar. Auch Farbe verdirbt nach einiger Zeit und kann dann nicht weiter verwendet werden. Auf der Verpackung der Farbe ist die allgemeine Haltbarkeit aber immer angeben. Verdorbene Farbe können sie bei Ihrer örtlichen Sondermüll-Sammelstelle abgeben und angetrocknete Farbreste können Sie einfach im Restmüll entsorgen. Entsorgungshinweise finden Sie aber ebenfalls auf den Produktverpackungen der verwendeten Produkte.