Dauerwohnrecht

Dauerwohnrecht – Wohnen ohne Eigentümer zu sein

Das Dauerwohnrecht nach § 31 WEG berechtigt eine Person, eine bestimmte Wohnung dauerhaft zu nutzen, ohne Eigentümer zu sein. Es wird im Grundbuch eingetragen und übersteht Eigentümerwechsel. Im Gegensatz zum einfachen Wohnrecht kann ein Dauerwohnrecht veräußert und vererbt werden, was es zu einem handelbaren Vermögenswert macht.

Warum ist das wichtig?

Das Dauerwohnrecht bietet eine Alternative zum Eigentumserwerb, insbesondere für ältere Menschen oder in Genossenschaftsmodellen. Der Inhaber zahlt ein einmaliges Entgelt (deutlich unter dem Kaufpreis) und ein laufendes monatliches Entgelt vergleichbar mit Miete. Für Investoren ist es relevant, weil eine mit einem Dauerwohnrecht belastete Immobilie im Wert gemindert ist – der Käufer kann die Wohnung nicht selbst nutzen oder frei vermieten, solange das Recht besteht.

Beispiel: Eine Seniorin in Flensburg verkauft ihre Eigentumswohnung (Wert: 210.000 Euro) an einen Investor und erhält ein Dauerwohnrecht. Der Kaufpreis beträgt 135.000 Euro – die Differenz zum Verkehrswert entspricht dem kapitalisierten Dauerwohnrecht. Die Seniorin wohnt bis an ihr Lebensende, der Investor erbt die lastenfrei werdende Wohnung.

Praxis-Tipp

Prüfen Sie beim Kauf einer belasteten Immobilie den Umfang des Dauerwohnrechts genau: Gilt es lebenslang oder zeitlich befristet? Ist es übertragbar? Enthält es ein Vermietungsrecht? Diese Details bestimmen den tatsächlichen Abschlag auf den Kaufpreis. Konsultieren Sie einen Notar, der beide Seiten neutral berät.

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Bauherrenmodell

Bauherrenmodell – Steueroptimierte Immobilienanlage

Beim Bauherrenmodell schließen sich mehrere Investoren zusammen, um als Bauherrengemeinschaft eine Immobilie zu errichten oder zu sanieren. Jeder Teilnehmer wird anteilig Eigentümer und kann die Herstellungskosten steuerlich absetzen. Besonders attraktiv ist das Modell bei denkmalgeschützten Gebäuden, wo bis zu 100 Prozent der Sanierungskosten über 12 Jahre abgeschrieben werden können.

Warum ist das wichtig?

Das Bauherrenmodell ermöglicht hohe Steuerersparnisse in der Entstehungsphase, weil Werbungskosten wie Bauzeitzinsen, Planungskosten und Herstellungskosten sofort oder über die AfA geltend gemacht werden. Allerdings sind die Risiken nicht zu unterschätzen: Baukostenüberschreitungen, ausbleibende Mieter oder sinkende Immobilienpreise treffen die Investoren direkt. Nach mehreren Skandalen in den 1990er Jahren schauen Finanzämter besonders genau auf die wirtschaftliche Substanz solcher Modelle.

Beispiel: Fünf Investoren sanieren ein denkmalgeschütztes Wohnhaus in Erfurt. Gesamtkosten: 2,4 Millionen Euro, davon 1,8 Millionen Sanierung. Anteil pro Person: 480.000 Euro (360.000 Euro Sanierung). Bei einem Spitzensteuersatz von 42 % spart jeder Investor über den Abschreibungszeitraum rund 151.000 Euro Steuern.

Praxis-Tipp

Prüfen Sie, ob die prognostizierte Miete realistisch und ortsüblich ist. Seriöse Anbieter legen ein unabhängiges Mietgutachten vor. Achten Sie auf die Gesamtrendite nach Steuern, nicht nur auf die Steuerersparnis. Lassen Sie den Prospekt von einem steuerlich versierten Anwalt prüfen, bevor Sie investieren.

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Deckungshypothek

Deckungshypothek – Sicherheit hinter dem Pfandbrief

Eine Deckungshypothek ist eine Hypothek, die als Sicherheit für die Emission von Pfandbriefen dient. Pfandbriefbanken vergeben Immobiliendarlehen und refinanzieren sich über Pfandbriefe am Kapitalmarkt. Die zugrunde liegenden Immobilienkredite – und damit die Hypotheken – bilden den Deckungsstock, der die Pfandbrief-Inhaber absichert.

Warum ist das wichtig?

Das Pfandbriefsystem ist eine tragende Säule der deutschen Immobilienfinanzierung. Deutschland hat den weltweit größten Pfandbriefmarkt mit einem ausstehenden Volumen von über 400 Milliarden Euro. Deckungshypotheken dürfen maximal 60 Prozent des Beleihungswerts einer Immobilie betragen. Diese konservative Begrenzung ist ein Grund, warum deutsche Pfandbriefe als besonders sicher gelten und niedrige Zinsen bieten.

Beispiel: Eine Pfandbriefbank vergibt ein Darlehen über 240.000 Euro für eine Eigentumswohnung in Mainz mit einem Beleihungswert von 280.000 Euro. Als Deckungshypothek für Pfandbriefe kann sie maximal 168.000 Euro (60 %) einsetzen. Die restlichen 72.000 Euro muss die Bank aus eigenen Mitteln oder über andere Refinanzierungsquellen finanzieren.

Praxis-Tipp

Für Darlehensnehmer ist die Deckungshypothek meist nicht direkt sichtbar. Sie profitieren indirekt, weil Pfandbriefbanken durch die günstige Refinanzierung oft attraktive Zinssätze anbieten. Vergleichen Sie Angebote von Pfandbriefbanken mit denen von Sparkassen und Direktbanken – häufig liegen die Konditionen der Pfandbriefbanken leicht unter dem Marktdurchschnitt.

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Abgeschlossenheitsbescheinigung

Abgeschlossenheitsbescheinigung – Voraussetzung für Wohnungseigentum

Bevor eine Immobilie in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt werden kann, verlangt das Wohnungseigentumsgesetz eine Abgeschlossenheitsbescheinigung. Dieses Dokument wird von der zuständigen Baubehörde ausgestellt und bestätigt, dass jede Wohneinheit baulich von den übrigen Einheiten abgetrennt ist und über einen eigenen Zugang verfügt.

Warum ist das wichtig?

Ohne Abgeschlossenheitsbescheinigung kann kein Grundbuchblatt für eine einzelne Eigentumswohnung angelegt werden. Wer ein Mehrfamilienhaus kauft und einzelne Wohnungen weiterverkaufen möchte, benötigt dieses Dokument zwingend. Es schützt zudem Käufer, weil es sicherstellt, dass die Wohnung tatsächlich eigenständig nutzbar ist – mit eigenem Eingang, Küche, Bad und WC.

Beispiel: Ein Investor erwirbt ein Gründerzeithaus in Leipzig mit 6 Wohnungen für 720.000 Euro. Um die Wohnungen einzeln für je 145.000 Euro zu verkaufen, beantragt er beim Bauordnungsamt die Abgeschlossenheitsbescheinigung. Kosten: ca. 50–200 Euro je nach Kommune. Der potenzielle Gesamterlös von 870.000 Euro steht und fällt mit diesem Dokument.

Praxis-Tipp

Prüfen Sie vor dem Kauf eines Mehrfamilienhauses zur Aufteilung, ob die baulichen Voraussetzungen für die Abgeschlossenheitsbescheinigung erfüllt sind. Fehlende separate Zugänge oder gemeinsam genutzte Bäder können die Aufteilung verhindern. Ein Architekt kann vorab klären, ob Umbauten nötig sind und was diese kosten.

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Baukindergeld

Baukindergeld – Staatliche Förderung für Familien mit Kindern

Das Baukindergeld war eine Zuschussförderung der KfW-Bank für Familien und Alleinerziehende, die erstmals Wohneigentum erworben haben. Pro Kind wurden 1.200 Euro jährlich über zehn Jahre gezahlt – insgesamt 12.000 Euro pro Kind. Das Programm lief offiziell von 2018 bis 2023 und wurde durch neue Förderprogramme ersetzt.

Warum ist das wichtig?

Obwohl das ursprüngliche Baukindergeld ausgelaufen ist, gibt es Nachfolgeprogramme wie das KfW-Wohneigentumsprogramm für Familien mit zinsgünstigen Darlehen. Die Grundidee bleibt relevant: Familien mit Kindern erhalten staatliche Unterstützung beim Erwerb von Wohneigentum, wenn das Haushaltseinkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet. Die Einkommensgrenzen lagen beim Baukindergeld bei 90.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen plus 15.000 Euro pro Kind.

Beispiel: Familie Richter mit zwei Kindern kaufte 2022 eine Doppelhaushälfte in Wolfsburg für 310.000 Euro. Haushaltseinkommen: 72.000 Euro. Sie erhielten 24.000 Euro Baukindergeld (2 × 12.000 Euro über 10 Jahre). Das entsprach einer monatlichen Entlastung von 200 Euro – fast die Hälfte ihrer Tilgungsrate.

Praxis-Tipp

Informieren Sie sich regelmäßig bei der KfW über aktuelle Förderprogramme für Familien. Prüfen Sie neben Bundesprogrammen auch Landesförderungen und kommunale Zuschüsse – viele Städte bieten eigene Familienbauförderung an. Stellen Sie Förderanträge immer vor dem Kauf oder rechtzeitig nach Kaufvertrag.

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Disagio

Disagio – Abschlag auf den Darlehensbetrag

Das Disagio (auch Damnum oder Abgeld) bezeichnet den prozentualen Abschlag zwischen dem Nennwert eines Darlehens und dem tatsächlich ausgezahlten Betrag. Es stellt wirtschaftlich eine Vorauszahlung auf die Zinsen dar. Im Gegenzug sinkt der Nominalzins für die gesamte Laufzeit. Das Gegenteil – eine Auszahlung über dem Nennwert – nennt man Agio.

Warum ist das wichtig?

Für Kapitalanleger kann ein Disagio steuerlich vorteilhaft sein: Bei vermieteten Immobilien lassen sich die vorausgezahlten Zinsen als Werbungskosten absetzen. Wenn die Zinsbindung mindestens fünf Jahre beträgt und das Disagio nicht mehr als 5 Prozent beträgt, ist der Sofortabzug im Zahlungsjahr möglich. Bei höherem Disagio muss über die Zinsbindungsdauer verteilt abgeschrieben werden. Selbstnutzer profitieren nicht, da Schuldzinsen für die eigene Wohnung steuerlich irrelevant sind.

Beispiel: Eine Ärztin kauft eine Praxisimmobilie in Heidelberg für 520.000 Euro und vereinbart ein Darlehen über 400.000 Euro mit 3 % Disagio. Ausgezahlt werden 388.000 Euro, einbehalten 12.000 Euro. Der Nominalzins sinkt von 3,6 % auf 3,2 %. Im Kaufjahr setzt sie 12.000 Euro als Werbungskosten ab und spart bei 42 % Grenzsteuersatz sofort 5.040 Euro.

Praxis-Tipp

Rechnen Sie genau nach, ob sich das Disagio über die Gesamtlaufzeit lohnt: Die Auszahlungsminderung muss durch die Zinsersparnis und den Steuervorteil überkompensiert werden. Sprechen Sie mit Ihrem Steuerberater über die optimale Höhe und achten Sie darauf, dass das Disagio marktüblich bleibt, um Probleme mit dem Finanzamt zu vermeiden.

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Ablösevereinbarung

Ablösevereinbarung – Übernahme von Einrichtungen beim Mieterwechsel

Bei einem Mieterwechsel bietet der ausziehende Mieter häufig Einbauten wie eine Einbauküche, Markisen oder Einbauschränke dem Nachmieter zum Kauf an. Die schriftliche Regelung dieser Übernahme nennt man Ablösevereinbarung. Sie regelt Gegenstand, Preis und Zustand der übernommenen Ausstattung.

Warum ist das wichtig?

Eine Ablösevereinbarung schützt beide Seiten: Der Vormieter erhält eine faire Entschädigung für getätigte Investitionen, der Nachmieter weiß genau, was er bekommt. Allerdings gibt es rechtliche Grenzen – verlangt der Vormieter einen Preis, der den Zeitwert der Gegenstände um mehr als 50 Prozent übersteigt, kann die Vereinbarung wegen Wucher anfechtbar sein. Auch darf der Vermieter keine Ablöse für Gegenstände verlangen, die zur Mietsache gehören.

Beispiel: In einer Altbauwohnung in München hat die Vormieterin eine hochwertige Küche für 8.500 Euro eingebaut. Nach drei Jahren Nutzung liegt der Zeitwert bei etwa 5.500 Euro. Sie vereinbart mit dem Nachmieter eine Ablöse von 5.000 Euro – das ist rechtlich einwandfrei und für beide Seiten fair.

Praxis-Tipp

Dokumentieren Sie den Zustand aller übernommenen Gegenstände mit Fotos und listen Sie jeden Posten einzeln mit Preis auf. Falls Mängel vorhanden sind, notieren Sie diese schriftlich in der Vereinbarung. Lassen Sie den Zeitwert im Zweifel von einem Sachverständigen schätzen, um spätere Streitigkeiten zu vermeiden.

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Baulasten

Baulasten – Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen am Grundstück

Eine Baulast ist eine freiwillige Verpflichtung eines Grundstückseigentümers gegenüber der Baubehörde, bestimmte Dinge zu tun, zu dulden oder zu unterlassen. Baulasten werden nicht im Grundbuch eingetragen, sondern im Baulastenverzeichnis der Gemeinde geführt. Sie binden auch alle späteren Eigentümer des Grundstücks.

Warum ist das wichtig?

Baulasten schränken die Nutzungsmöglichkeiten eines Grundstücks ein und können den Verkehrswert erheblich mindern. Häufige Baulasten sind Abstandsflächenbaulasten (der Nachbar darf näher an die Grenze bauen, weil Sie auf Ihrem Grundstück Abstand halten), Zufahrtsbaulasten (Ihr Grundstück muss als Zufahrt für ein Hinterliegergrundstück dienen) und Vereinigungsbaulasten. Da Baulasten nicht im Grundbuch stehen, werden sie beim Kauf leicht übersehen.

Beispiel: Ein Käufer erwirbt ein Eckgrundstück in Braunschweig für 185.000 Euro und plant einen Anbau. Die Einsicht ins Baulastenverzeichnis zeigt: Eine Abstandsflächenbaulast zugunsten des Nachbarn belegt genau den Bereich, wo der Anbau stehen sollte. Der geplante Anbau ist damit nicht genehmigungsfähig.

Praxis-Tipp

Bestehen Sie vor jedem Grundstückskauf auf einer aktuellen Auskunft aus dem Baulastenverzeichnis. In den meisten Bundesländern (Ausnahme: Bayern, das keine Baulasten kennt) kostet die Auskunft 20 bis 50 Euro. Notare prüfen Baulasten nicht automatisch – Sie müssen die Einsicht selbst beantragen.

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Drittverwendungsfähigkeit

Drittverwendungsfähigkeit – Universelle Nutzbarkeit als Wertfaktor

Die Drittverwendungsfähigkeit beschreibt, wie leicht eine Immobilie von einem anderen Nutzer als dem aktuellen verwendet werden kann. Eine Standard-Dreizimmerwohnung hat hohe Drittverwendungsfähigkeit – praktisch jeder kann sie nutzen. Ein Spezialgebäude wie eine Autowaschanlage oder ein Kirchengebäude hat dagegen eine sehr geringe Drittverwendungsfähigkeit, weil die Umnutzung aufwendig oder unmöglich ist.

Warum ist das wichtig?

Banken bewerten die Drittverwendungsfähigkeit bei der Kreditvergabe: Je flexibler ein Gebäude nutzbar ist, desto höher der Beleihungswert und desto günstiger die Finanzierungskonditionen. Spezialisierte Immobilien wie Bowlingbahnen, Kinos oder Seniorenheime erhalten deutlich niedrigere Beleihungsausläufe. Auch beim Wiederverkauf spielt die Drittverwendungsfähigkeit eine zentrale Rolle – eine universell nutzbare Immobilie findet schneller einen Käufer zu einem besseren Preis.

Beispiel: Ein Investor prüft zwei Gewerbeimmobilien in Dortmund: Ein Bürogebäude (320.000 Euro) und ein ehemaliges Autohaus mit Werkstatthalle (280.000 Euro). Die Bank bewertet das Bürogebäude mit 85 % Beleihungswert, das Autohaus nur mit 55 %. Grund: Das Bürogebäude kann sofort von jedem Unternehmen bezogen werden, das Autohaus erfordert kostspielige Umbauten.

Praxis-Tipp

Bevorzugen Sie bei Kapitalanlagen Immobilien mit hoher Drittverwendungsfähigkeit – flexible Grundrisse, Standard-Raumhöhen, ausreichend Stellplätze. Vermeiden Sie hochspezialisierte Umbauten, die den Nutzerkreis einschränken. Fragen Sie sich immer: Wie leicht finde ich einen neuen Mieter oder Käufer?

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Immobilien-Lexikon: Alle Begriffe von A bis Z

Das Immobilien-Lexikon von ImmobilienGuru: 230 Fachbegriffe rund um Kauf, Finanzierung, Vermietung und Steuern. Verständlich erklärt, mit Rechenbeispielen und Rechner-Links. Für Einsteiger und Profis.

A–Z: A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W Z Ü

Beim Hauskauf

Von der Grunderwerbsteuer bis zur Auflassungsvormerkung – beim Immobilienkauf begegnen Ihnen etliche Fachbegriffe. Hier die wichtigsten, verständlich erklärt.

Abgeschlossenheitsbescheinigung
Abgeschlossenheitsbescheinigung – Voraussetzung für Wohnungseigentum Bevor eine Immobilie in einzelne Eigentumswohnun…
Auflassungsvormerkung
Die Auflassungsvormerkung ist eine Eintragung im Grundbuch, die den Käufer einer Immobilie zwischen Kaufvertragsunterzeichnung und endgültiger Eigentumsumschreibung schützt.
Baulast
Eine Baulast ist eine öffentlich-rechtliche Verpflichtung eines Grundstückseigentümers gegenüber der Baubehörde.
Baulasten
Baulasten – Öffentlich-rechtliche Verpflichtungen am Grundstück Eine Baulast ist eine freiwillige Verpflichtung eine…
Bebauungsplan (B-Plan)
Der Bebauungsplan (B-Plan) ist ein verbindlicher Bauleitplan der Gemeinde, der festlegt, wie Grundstücke in einem bestimmten Gebiet bebaut werden dürfen.
Erbbaurecht (Erbpacht)
Das Erbbaurecht (umgangssprachlich Erbpacht) ist das vererbliche und veräußerliche Recht, auf einem fremden Grundstück ein Bauwerk zu errichten und zu nutzen.
Flurkarte (Liegenschaftskarte)
Die Flurkarte (auch Liegenschaftskarte oder Katasterkarte) ist die amtliche grafische Darstellung aller Flurstücke eines Bezirks.
Flurstück
Ein Flurstück (auch Parzelle) ist die kleinste katastermäßig erfasste Einheit der Erdoberfläche.
Flurstücknummer
Flurstücknummer – Die Personalausweisnummer Ihres Grundstücks Jedes Grundstück in Deutschland ist durch eine eindeutige Flurstücknummer im Liegenschaftskataster identifiziert.
Freistellungserklärung
Die Freistellungserklärung (auch Lastenfreistellungserklärung) ist eine Erklärung der Bank des Verkäufers, dass sie …
Geschossflächenzahl (GFZ)
Die Geschossflächenzahl (GFZ) bestimmt das Verhältnis der gesamten Geschossfläche aller Vollgeschosse zur Grundstücksfläche.
Grundbuch
Das Grundbuch ist ein öffentliches Register, das beim zuständigen Amtsgericht geführt wird und die Eigentumsverhältnisse, Belastungen und Rechte an Grundstücken dokumentiert.
Grundbuchauszug
Grundbuchauszug – Der Röntgenblick auf die Eigentumsverhältnisse Der Grundbuchauszug ist eine amtliche Abschrift des Grundbuchblatts einer Immobilie.
Grunddienstbarkeit
Eine Grunddienstbarkeit (§ 1018 BGB) ist ein dingliches Recht, das den Eigentümer eines „dienenden" Grundstücks zug…
Grunderwerbsteuer
Die Grunderwerbsteuer ist eine einmalige Steuer, die beim Kauf einer Immobilie oder eines Grundstücks anfällt.
Grundflächenzahl (GRZ)
Die Grundflächenzahl (GRZ) gibt an, wie viel Prozent eines Grundstücks maximal überbaut werden darf.
Immobilienmakler
Ein Immobilienmakler vermittelt den Kauf, Verkauf oder die Vermietung von Immobilien gegen Provision.
Kataster (Liegenschaftskataster)
Das Liegenschaftskataster ist das amtliche Verzeichnis aller Flurstücke (Grundstücke) und Gebäude in Deutschland.
Kaufnebenkosten
Kaufnebenkosten sind alle zusätzlichen Kosten, die beim Erwerb einer Immobilie neben dem Kaufpreis anfallen.
Maklercourtage (Provision)
Die Maklercourtage (Maklerprovision) ist die Vergütung für den Immobilienmakler bei erfolgreicher Vermittlung.
Maklerprovision (Teilung)
Seit dem 23. Dezember 2020 gilt in Deutschland das Gesetz zur Halbteilung der Maklerprovision bei Wohnimmobilien.
Notarkosten (Immobilienkauf)
Die Notarkosten beim Immobilienkauf betragen ca.
Notarvertrag Definition: Grundbuchänderungen, Immobilienkauf
Notarvertrag – Ein Notarvertrag ist eine notarielle Beurkundung darüber, dass ein Immobilienverkauf stattgefunden hat.
Rückauflassungsvormerkung
Rückauflassungsvormerkung – Sicherheit für den Veräußerer Die Rückauflassungsvormerkung ist eine im Grundbuch ein…
Vorkaufsrecht
Das Vorkaufsrecht gibt dem Berechtigten das Recht, bei einem Verkauf zu den gleichen Bedingungen wie der Erstkäufer in den Kaufvertrag einzutreten.
Zustandekommen Kaufvertrag
Zustandekommen Kaufvertrag – Vom Handschlag zur notariellen Urkunde Ein Immobilienkaufvertrag kommt in Deutschland nur…

Finanzierung & Kredit

Annuität, Tilgung, Zinsbindung – wer eine Immobilie finanziert, sollte diese Begriffe kennen. Manche klingen komplizierter, als sie sind.

Abtretung Grundschuld
Abtretung Grundschuld – Sicherheit an eine andere Bank übertragen Wechselt ein Immobilieneigentümer seinen Kreditgeb…
Annuität
Die Annuität bezeichnet die gleichbleibende jährliche (oder monatliche) Rate bei einem Immobiliendarlehen.
Anschlussfinanzierung
Anschlussfinanzierung – Weiterfinanzierung nach Zinsbindungsende Wenn die vereinbarte Zinsbindungsfrist eines Immobili…
Baufinanzierung
Baufinanzierung – Der Weg zur eigenen Immobilie Eine Baufinanzierung ist ein zweckgebundenes Darlehen zum Kauf, Bau oder zur Sanierung einer Immobilie.
Beleihungswert
Der Beleihungswert ist der Wert, den eine Bank einer Immobilie bei der Kreditvergabe zugrunde legt.
Cap-Darlehen
Cap-Darlehen – Flexibilität mit Sicherheitsnetz Ein Cap-Darlehen ist ein variabel verzinstes Immobiliendarlehen mit einer vertraglich vereinbarten Zinsobergrenze (Cap).
Darlehensarten (Immobilienfinanzierung)
Bei der Immobilienfinanzierung stehen verschiedene Darlehensarten zur Verfügung.
Deckungshypothek
Deckungshypothek – Sicherheit hinter dem Pfandbrief Eine Deckungshypothek ist eine Hypothek, die als Sicherheit für die Emission von Pfandbriefen dient.
Eigenkapitalquote
Die Eigenkapitalquote gibt an, welchen Anteil des Kaufpreises (inkl.
Eigentümergrundschuld
Eigentümergrundschuld – Rangstelle sichern für die Zukunft Eine Eigentümergrundschuld entsteht, wenn der Eigentüme…
Endfällige Tilgung
Endfällige Tilgung – Nur Zinsen zahlen, am Ende alles zurück Bei einem endfälligen Darlehen (auch Fälligkeitsdarle…
Finanzierungsbestätigung
Finanzierungsbestätigung – Nachweis Ihrer Zahlungsfähigkeit Eine Finanzierungsbestätigung ist ein Schreiben der Ban…
Forward-Darlehen
Forward-Darlehen – Heute die Zinsen von morgen sichern Ein Forward-Darlehen ist ein Annuitätendarlehen, bei dem der Z…
Grundschuld
Die Grundschuld ist ein Pfandrecht an einem Grundstück, das der Bank als Sicherheit für ein Darlehen dient.
Höchstbetragshypothek
Höchstbetragshypothek – Sicherheit bis zur Obergrenze Die Höchstbetragshypothek ist eine Sonderform der Hypothek, be…
Hypothek
Die Hypothek ist ein Grundpfandrecht, bei dem ein Grundstück als Sicherheit für ein Darlehen dient.
Immobilienfinanzierung
Die Immobilienfinanzierung umfasst alle Formen der Kapitalbeschaffung für den Kauf, Bau oder die Sanierung einer Immobilie.
KfW-Förderung
Die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bietet zinsgünstige Darlehen und Zuschüsse für energetische Sanierung, alte…
Muskelhypothek
Die Muskelhypothek bezeichnet Eigenleistungen des Bauherrn beim Hausbau oder bei der Renovierung, die von der Bank als Eigenkapitalersatz anerkannt werden können.
Nachfinanzierung
Nachfinanzierung – Wenn das Budget nicht reicht Eine Nachfinanzierung wird nötig, wenn die ursprünglich kalkulierten…
Nachrangdarlehen
Nachrangdarlehen – Kredit mit nachrangiger Absicherung Ein Nachrangdarlehen ist ein Kredit, der im Grundbuch hinter ei…
Prolongation (Anschlussfinanzierung)
Die Prolongation ist die Verlängerung eines bestehenden Immobiliendarlehens bei der gleichen Bank nach Ablauf der Zinsbindung.
Restschuld
Die Restschuld ist der noch offene Betrag eines Immobiliendarlehens zu einem bestimmten Zeitpunkt.
Sondertilgung
Die Sondertilgung ist eine außerplanmäßige Zahlung auf ein Immobiliendarlehen, die über die reguläre monatliche Rate hinausgeht.
Tilgung (Immobiliendarlehen)
Die Tilgung ist der Anteil der monatlichen Kreditrate, der zur tatsächlichen Rückzahlung des Darlehens verwendet wird.
Tilgungsaussetzung
Tilgungsaussetzung – Vorübergehend nur Zinsen zahlen Bei einer Tilgungsaussetzung wird die reguläre Tilgung eines Immobilienkredits für einen vereinbarten Zeitraum ausgesetzt.
Tilgungsträger
Tilgungsträger – Alternative zur direkten Darlehenstilgung Ein Tilgungsträger ist ein Sparprodukt, das parallel zu e…
Übergangsfinanzierung
Übergangsfinanzierung – Brücke zwischen Kauf und Verkauf Eine Übergangsfinanzierung (auch Brückenfinanzierung oder…
Umschuldung (Immobiliendarlehen)
Eine Umschuldung ist der Wechsel eines bestehenden Immobiliendarlehens zu einer anderen Bank – meist um von besseren Zinskonditionen zu profitieren.
Volltilgerdarlehen
Volltilgerdarlehen – In einem Rutsch schuldenfrei Bei einem Volltilgerdarlehen stimmt die Zinsbindungsdauer mit der Gesamtlaufzeit des Kredits überein.
Vorfälligkeitsentschädigung
Die Vorfälligkeitsentschädigung (VFE) ist eine Entschädigung, die der Kreditnehmer an die Bank zahlen muss, wenn er ein Darlehen vor Ende der Zinsbindung zurückzahlt.
Widerrufsrecht Darlehen
Widerrufsrecht Darlehen – 14 Tage Bedenkzeit bei Immobilienkrediten Verbraucher haben bei Immobiliendarlehensverträge…
Zinsbindung
Die Zinsbindung ist der Zeitraum, für den der Zinssatz eines Immobiliendarlehens festgeschrieben wird.
Zwischenfinanzierung
Die Zwischenfinanzierung ist ein kurzfristiges Darlehen, das die Zeit überbrückt, bis eine geplante Finanzierung (z.

Rendite & Investment

Für alle, die Immobilien als Kapitalanlage sehen. Was unterscheidet Brutto- von Nettorendite? Was sagt der Kaufpreisfaktor wirklich aus?

Bruttorendite
Die Bruttorendite ist die einfachste Kennzahl zur Bewertung einer Immobilie als Kapitalanlage.
Cashflow (Immobilien)
Der Cashflow einer Immobilie beschreibt den monatlichen oder jährlichen Überschuss (oder Fehlbetrag) nach Abzug aller Kosten und Finanzierungsraten von den Mieteinnahmen.
Eigenkapitalrendite
Die Eigenkapitalrendite misst, wie viel Rendite ein Investor auf sein tatsächlich eingesetztes Eigenkapital erzielt.
Ertragswertverfahren
Das Ertragswertverfahren ist eine der drei anerkannten Methoden zur Immobilienbewertung in Deutschland (neben Sachwert- und Vergleichswertverfahren).
Investition Definition: Wertsteigerung mit Kapitalanlagen
Investition – Eine Investition wird im vereinfachten Sinne als ein Aufwand finanzieller Mittel in Vermögensgegenstände, welche langfristig den eigenen Wert oder Gewinn steigern.
Kapitalanlage (Immobilien)
Eine Immobilie als Kapitalanlage bedeutet, eine Wohnung oder ein Haus zu kaufen, um sie zu vermieten und durch Mieteinnahmen, Steuervorteile und Wertsteigerung Vermögen aufzubauen.
Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger)
Der Kaufpreisfaktor (auch Vervielfältiger oder Multiplikator) gibt an, wie viele Jahreskaltmieten dem Kaufpreis einer Immobilie entsprechen.
Liegenschaftszins
Der Liegenschaftszins ist die marktübliche Verzinsung, die Käufer für eine bestimmte Immobilienart und Lage erwarten.
Mietausfallwagnis
Das Mietausfallwagnis ist ein kalkulatorischer Abzug bei der Nettorendite-Berechnung, der das Risiko von Leerstand, Mieterwechsel und Mietausfall berücksichtigt.
Mietrendite
Mietrendite – Die Kennzahl für Kapitalanleger Die Mietrendite setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum Kaufpreis der Immobilie.
Nettorendite (Immobilien)
Die Nettorendite berücksichtigt im Gegensatz zur Bruttorendite alle laufenden Kosten und die Kaufnebenkosten.
Objektrendite
Die Objektrendite misst die Rendite einer Immobilie unabhängig von der Finanzierungsstruktur – also so, als wäre sie komplett bar bezahlt worden.
Rendite (Immobilien)
Die Rendite gibt an, wie profitabel eine Immobilieninvestition ist.
Renditedreieck (Immobilien)
Das Renditedreieck beschreibt den Zusammenhang zwischen den drei wichtigsten Faktoren einer Immobilieninvestition: Kaufpreis, Miete und Standort.
Zinshaus
Ein Zinshaus (auch Renditeobjekt oder Anlageimmobilie) ist ein Mehrfamilienhaus, das primär zur Vermietung und Erzielung von Mieteinnahmen erworben wird.

Steuern & Abschreibung

Steuern sparen mit Immobilien – klingt verlockend, ist aber nicht trivial. AfA, Grundsteuer, Spekulationsfrist: Das sollten Sie wissen.

AfA (Absetzung für Abnutzung)
Die AfA (Absetzung für Abnutzung) ist die steuerliche Abschreibung auf den Wertverlust eines Gebäudes.
Arbeitszimmer Steuer
Arbeitszimmer Steuer – Häusliches Arbeitszimmer steuerlich nutzen Wer einen Raum in der eigenen Immobilie ausschließ…
Grundsteuer
Die Grundsteuer ist eine jährliche Steuer, die von der Gemeinde auf Grundbesitz erhoben wird.
Grundsteuermessbetrag
Der Grundsteuermessbetrag ist das Ergebnis der Multiplikation von Grundsteuerwert und Steuermesszahl.
Spekulationssteuer (Immobilien)
Die Spekulationssteuer fällt an, wenn eine Immobilie innerhalb von 10 Jahren nach Erwerb mit Gewinn verkauft wird (§ 23 EStG).
Steuerliche Absetzung
Steuerliche Absetzung – Immobilien als Steuersparmodell Vermieter können zahlreiche Kosten steuerlich geltend machen und so ihre Steuerlast erheblich senken.

Miete & Verwaltung

Ob Vermieter oder Mieter: Mietrecht, Nebenkosten und Hausverwaltung betreffen jeden. Die Begriffe hier helfen, den Durchblick zu behalten.

Baunebenkosten
Baunebenkosten – Die versteckten Kosten beim Hausbau Baunebenkosten umfassen sämtliche Ausgaben, die über den reinen Hauspreis hinaus beim Neubau anfallen.
Betriebskosten
Betriebskosten sind die laufenden Kosten, die durch den bestimmungsmäßigen Gebrauch einer Immobilie entstehen.
Eigenbedarfskündigung
Die Eigenbedarfskündigung ist das Recht des Vermieters, einen Mietvertrag zu kündigen, wenn er die Wohnung für sich s…
Hausgeld
Das Hausgeld ist die monatliche Vorauszahlung, die jeder Wohnungseigentümer an die WEG-Verwaltung zahlt.
Hausgeldabrechnung
Hausgeldabrechnung – Die Bilanz Ihrer Eigentumswohnung Die Hausgeldabrechnung (Jahresabrechnung nach WEG) ist die jäh…
Hausverwaltung (WEG-Verwaltung)
Die Hausverwaltung (WEG-Verwaltung) ist die professionelle Betreuung einer Wohnungseigentümergemeinschaft.
Indexmiete
Bei einer Indexmiete (§ 557b BGB) wird die Miete an den Verbraucherpreisindex (VPI) des Statistischen Bundesamtes gekoppelt.
Jahreskaltmiete
Die Jahreskaltmiete (auch Jahresnettokaltmiete) ist die Summe aller monatlichen Kaltmieten eines Jahres – also 12 × Kaltmiete.
Kaltmiete
Die Kaltmiete (auch Nettokaltmiete) ist die reine Miete für die Nutzung der Wohnfläche – ohne Nebenkosten, Heizung und sonstige Betriebskosten.
Kündigungssperrfrist
Die Kündigungssperrfrist schützt Mieter vor einer Eigenbedarfskündigung nach der Umwandlung einer Mietwohnung in eine Eigentumswohnung.
Mietpreisbremse
Die Mietpreisbremse (§ 556d BGB) begrenzt die Miethöhe bei Neuvermietungen in Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt.
Mietspiegel
Der Mietspiegel ist eine Übersicht über die ortsüblichen Vergleichsmieten in einer Gemeinde.
Nebenkostenabrechnung
Die Nebenkostenabrechnung (Betriebskostenabrechnung) ist die jährliche Abrechnung der tatsächlich angefallenen Betriebskosten gegenüber dem Mieter.
Qualifizierter Mietspiegel
Qualifizierter Mietspiegel – Der amtliche Mietpreiskompass Ein qualifizierter Mietspiegel wird nach anerkannten wissen…
Staffelmiete
Bei der Staffelmiete (§ 557a BGB) werden die Mieterhöhungen bereits bei Vertragsabschluss für die gesamte Laufzeit festgelegt.
Untermiete
Untermiete – Einen Teil der Wohnung weitervermieten Bei der Untermiete überlässt der Hauptmieter einen Teil seiner Wohnung an einen Dritten (Untermieter) gegen Zahlung.
Vermieterpfandrecht
Vermieterpfandrecht – Zugriff auf die Sachen des Mieters Das Vermieterpfandrecht nach §§ 562-562d BGB gibt dem Vermi…
Verwaltervertrag (WEG)
Der Verwaltervertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen der Wohnungseigentümergemeinschaft und dem Hausverwalter.
Warmmiete (Bruttowarmmiete)
Die Warmmiete (Bruttowarmmiete) ist der Gesamtbetrag, den ein Mieter monatlich zahlt.
Wirtschaftsplan (WEG)
Der Wirtschaftsplan ist die finanzielle Jahresplanung einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG).

WEG & Eigentum

Wer eine Eigentumswohnung kauft, wird automatisch Teil einer WEG. Sondereigentum, Hausgeld, Teilungserklärung – alles halb so wild.

Gemeinschaftseigentum
Gemeinschaftseigentum bezeichnet bei einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) alle Teile des Grundstücks und Gebäudes, die nicht zum Sondereigentum gehören.
Instandhaltungsrücklage
Die Instandhaltungsrücklage ist eine Pflicht-Rücklage der Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) für künftige Reparat…
Jahresabrechnung WEG
Jahresabrechnung WEG – Transparenz über die Gemeinschaftsfinanzen Die WEG-Jahresabrechnung ist die Pflichtabrechnung …
Miteigentumsanteil (MEA)
Der Miteigentumsanteil (MEA) ist ein rechnerischer Bruchteil am Gemeinschaftseigentum einer WEG.
Modernisierungsumlage
Die Modernisierungsumlage erlaubt es Vermietern, einen Teil der Kosten für wertsteigernde Maßnahmen auf die Miete umzulegen.
Nießbrauch Definition: Bewegliche Dinge, Grundstücke, Vermögen, Rechte
Nießbrauch – Ein Nießbrauch kann an beweglichen Dingen, Grundstücken, einem Vermögen und einzelnen Rechten gehandhabt werden.
Rücklagenkonto WEG
Rücklagenkonto WEG – Finanzpolster der Eigentümergemeinschaft Das Rücklagenkonto (Erhaltungsrücklage, ehemals Inst…
Sondereigentum
Sondereigentum ist der Teil einer Eigentumswohnung, der einem einzelnen Eigentümer gehört.
Sondernutzungsrecht
Das Sondernutzungsrecht gewährt einem einzelnen Eigentümer das exklusive Nutzungsrecht an einem Teil des Gemeinschaftseigentums.
Teilungserklärung
Die Teilungserklärung ist das Gründungsdokument einer Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG).
WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft)
Die WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft) entsteht automatisch, wenn ein Gebäude in einzelne Eigentumswohnungen aufgeteilt wird.

Bewertung & Markt

Was ist eine Immobilie wirklich wert? Ertragswert, Sachwert, Vergleichswert – drei Verfahren, drei Ergebnisse. Hier wird’s erklärt.

Bodenrichtwert
Der Bodenrichtwert gibt den durchschnittlichen Lagewert des Bodens pro Quadratmeter in einer bestimmten Zone an.
Immobilienbewertung
Die Immobilienbewertung ermittelt den Marktwert (Verkehrswert) einer Immobilie.
Immobilienblase
Eine Immobilienblase entsteht, wenn Immobilienpreise über einen längeren Zeitraum deutlich schneller steigen als Miete…
Sachwertverfahren
Das Sachwertverfahren ermittelt den Immobilienwert anhand der Herstellungskosten des Gebäudes minus Alterswertminderung, zuzüglich des Bodenwerts.
Vergleichswertverfahren
Das Vergleichswertverfahren ermittelt den Wert einer Immobilie durch Vergleich mit tatsächlich erzielten Kaufpreisen ähnlicher Objekte in der gleichen Region.
Verkehrswert (Marktwert)
Der Verkehrswert (Marktwert, § 194 BauGB) ist der Preis, der im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Ge…
Wertermittlung (Immobilien)
Die Wertermittlung ist der Prozess der Bestimmung des Verkehrswerts einer Immobilie.

Recht & Sonstiges

Nießbrauch, Erbbaurecht, Zwangsversteigerung – juristische Begriffe, die im Immobilienalltag überraschend oft vorkommen.

Beschränkt persönliche Dienstbarkeit
Beschränkt persönliche Dienstbarkeit – Nutzungsrecht für bestimmte Personen Die beschränkt persönliche Dienstbark…
Dauerwohnrecht
Dauerwohnrecht – Wohnen ohne Eigentümer zu sein Das Dauerwohnrecht nach § 31 WEG berechtigt eine Person, eine bestimmte Wohnung dauerhaft zu nutzen, ohne Eigentümer zu sein.
Denkmalschutz (Immobilien)
Denkmalgeschützte Immobilien unterliegen besonderen Auflagen bei Umbau und Sanierung, bieten dafür aber attraktive Steuervorteile.
Dienstbarkeit
Eine Dienstbarkeit ist ein beschränktes dingliches Recht an einem Grundstück, das im Grundbuch (Abteilung II) eingetragen wird.
Energieausweis
Der Energieausweis gibt Auskunft über die Energieeffizienz eines Gebäudes.
Leibrente (Immobilien)
Die Leibrente ist eine Möglichkeit, eine Immobilie zu verkaufen und trotzdem darin wohnen zu bleiben.
Nießbrauch
Der Nießbrauch (§ 1030 BGB) ist das umfassendste Nutzungsrecht an einer Immobilie.
Teilverkauf (Immobilien)
Beim Teilverkauf verkauft der Eigentümer einen prozentualen Anteil seiner Immobilie (meist 10–50 %) an einen Teilkauf-Anbieter und erhält dafür eine Einmalzahlung.
Wohnfläche (Berechnung)
Die Wohnfläche ist die tatsächlich nutzbare Fläche einer Wohnung nach der Wohnflächenverordnung (WoFlV).
Wohnrecht
Das Wohnrecht (§ 1093 BGB) ist eine persönliche Dienstbarkeit, die dem Berechtigten das Recht gibt, eine Wohnung unter Ausschluss des Eigentümers zu bewohnen.
Zwangsversteigerung
Die Zwangsversteigerung ist ein gerichtliches Verfahren, bei dem eine Immobilie öffentlich versteigert wird, um Gläubigeransprüche zu befriedigen.

Weitere Begriffe

Alles, was in keine Schublade passt – aber trotzdem wissenswert ist.

Ablösevereinbarung
Ablösevereinbarung – Übernahme von Einrichtungen beim Mieterwechsel Bei einem Mieterwechsel bietet der ausziehende M…
Abnahmeprotokoll
Abnahmeprotokoll – Dokumentation des Gebäudezustands Ein Abnahmeprotokoll hält den Zustand einer Immobilie zu einem bestimmten Zeitpunkt schriftlich fest.
Abstandszahlung
Abstandszahlung – Zahlung für den Verzicht auf Mietrechte Unter einer Abstandszahlung versteht man eine Geldzahlung, …
Altlastenverzeichnis
Altlastenverzeichnis – Bodenbelastungen vor dem Kauf erkennen Das Altlastenverzeichnis (auch Altlastenkataster) ist ei…
Amtlicher Lageplan
Amtlicher Lageplan – Grundlage für Bauanträge und Teilungen Der amtliche Lageplan ist eine maßstabsgetreue Darstell…
Anliegerkosten
Anliegerkosten – Wenn die Gemeinde Eigentümer zur Kasse bittet Als Anliegerkosten bezeichnet man die finanziellen Bei…
Aufteilungsplan
Der Aufteilungsplan ist eine von der Baubehörde mit Unterschrift und Siegel versehene Bauzeichnung, die die Aufteilung …
Aufzugskosten
Aufzugskosten – Umlagefähige Betriebskosten für den Fahrstuhl In Mehrfamilienhäusern mit Aufzug stellen die laufend…
Außenanlagen Kosten
Außenanlagen Kosten – Der unterschätzte Posten beim Hausbau Zu den Außenanlagen zählen alle baulichen Maßnahmen a…
Bauerwartungsland
Bauerwartungsland – Spekulation auf künftiges Baurecht Bauerwartungsland ist eine Fläche, die im Flächennutzungspla…
Baugenehmigung
Baugenehmigung – Behördliche Freigabe für Ihr Bauvorhaben Die Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis, ein Bauvorhaben durchzuführen.
Bauherrenmodell
Bauherrenmodell – Steueroptimierte Immobilienanlage Beim Bauherrenmodell schließen sich mehrere Investoren zusammen, …
Baukindergeld
Baukindergeld – Staatliche Förderung für Familien mit Kindern Das Baukindergeld war eine Zuschussförderung der KfW-…
Baumängel
Baumängel – Wenn die Bauqualität nicht stimmt Ein Baumangel liegt vor, wenn die ausgeführte Bauleistung von der ver…
Bausparvertrag
Ein Bausparvertrag ist ein Spar- und Darlehensvertrag mit einer Bausparkasse.
Bauträger
Bauträger – Schlüsselfertig vom Profi Ein Bauträger ist ein Unternehmen, das auf eigenem oder angekauftem Grundstü…
Bauvertrag
Bauvertrag – Rechtliche Grundlage Ihres Bauvorhabens Der Bauvertrag regelt die vertragliche Beziehung zwischen Bauherr und Bauunternehmer.
Bereitstellungszinsen
Bereitstellungszinsen – Gebühr für nicht abgerufenes Darlehen Bereitstellungszinsen fallen an, wenn ein vereinbartes…
Bestellerprinzip
Bestellerprinzip – Wer bestellt, bezahlt den Makler Das Bestellerprinzip legt fest, dass derjenige die Maklerprovision zahlt, der den Makler beauftragt hat.
Bewirtschaftungskosten
Bewirtschaftungskosten – Die laufenden Kosten Ihrer Immobilie Bewirtschaftungskosten umfassen sämtliche Ausgaben, die…
Bruchteilseigentum
Bruchteilseigentum – Gemeinsames Eigentum nach Bruchteilen Beim Bruchteilseigentum gehört eine Immobilie mehreren Per…
Bürge Definition
Bürge – Unter dem Begriff Bürge versteht man eine Person, die sich dazu bereit erklärt, für die Schulden bzw.
Courtage
Courtage – Die Maklervergütung beim Immobiliengeschäft Courtage ist der Fachbegriff für die Provision, die ein Immo…
Damnum
Damnum – Vorab-Zinszahlung bei Immobilienkrediten Das Damnum (auch Disagio oder Abgeld) ist die Differenz zwischen dem…
Disagio
Disagio – Abschlag auf den Darlehensbetrag Das Disagio (auch Damnum oder Abgeld) bezeichnet den prozentualen Abschlag …
Drittverwendungsfähigkeit
Drittverwendungsfähigkeit – Universelle Nutzbarkeit als Wertfaktor Die Drittverwendungsfähigkeit beschreibt, wie lei…
Effektivzins
Effektivzins – Die wahren Kosten Ihrer Finanzierung Der Effektivzins (effektiver Jahreszins) gibt die tatsächlichen jährlichen Kosten eines Kredits als Prozentsatz an.
Eigenleistung
Eigenleistung – Selber anpacken und Kosten sparen Eigenleistung (umgangssprachlich „Muskelhypothek") bezeichnet Arbe…
Eigentümergemeinschaft
Eigentümergemeinschaft – Gemeinsam Verantwortung tragen Die Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) entsteht automatisch, wenn ein Gebäude in Wohnungseigentum aufgeteilt wird.
Eigentümerversammlung
Eigentümerversammlung – Das Parlament der Wohnungseigentümer Die Eigentümerversammlung ist das zentrale Beschlussorgan einer Wohnungseigentümergemeinschaft.
Einheitswert
Einheitswert – Steuerliche Bewertungsgrundlage für Immobilien Der Einheitswert ist ein vom Finanzamt festgestellter W…
Einliegerwohnung
Einliegerwohnung – Zusatzeinnahmen im eigenen Haus Eine Einliegerwohnung ist eine abgeschlossene, eigenständig nutzbare Wohneinheit innerhalb eines Einfamilienhauses.
Erschließungskosten
Erschließungskosten – Das Grundstück ans Netz bringen Erschließungskosten entstehen durch die Anbindung eines Grund…
Fehlbelegungsabgabe
Fehlbelegungsabgabe – Ausgleichszahlung für Sozialwohnungen Die Fehlbelegungsabgabe ist eine Ausgleichszahlung, die M…
Fertigstellungsgarantie
Fertigstellungsgarantie – Schutz vor Bauträger-Insolvenz Die Fertigstellungsgarantie (auch Fertigstellungsbürgschaft…
Festzins
Festzins – Planungssicherheit über Jahre Ein Festzins (auch Festzinssatz oder gebundener Sollzins) ist ein Zinssatz, …
Fremdkapitalhebel
Fremdkapitalhebel – Mit wenig Eigenkapital viel bewegen Der Fremdkapitalhebel (Leverage-Effekt) beschreibt das Phänom…
Gebäudeversicherung
Gebäudeversicherung – Existenzieller Schutz für Ihre Immobilie Die Wohngebäudeversicherung schützt den Eigentümer…
Gemarkung
Gemarkung – Die übergeordnete Grundstückseinheit im Kataster Die Gemarkung ist die größte Flächeneinheit im deutschen Liegenschaftskataster.
Gewerbemietvertrag
Gewerbemietvertrag – Andere Regeln als bei Wohnraum Der Gewerbemietvertrag regelt die Vermietung von Räumen zu gewerb…
Globalurkunde
Globalurkunde – Sammelurkunde für Wertpapiere Eine Globalurkunde ist ein einzelnes Wertpapier, das eine Vielzahl glei…
Grenzbebauung
Grenzbebauung – Bauen an der Grundstücksgrenze Von Grenzbebauung spricht man, wenn ein Gebäude direkt an der Grundstücksgrenze ohne Abstandsfläche errichtet wird.
Grenzniederschrift Definition: Protokoll der Grundstücksgrenzen
Grenzniederschrift -In der Grenzniederschrift werden die Grundstücksgrenzen zwei benachbarter Grundstückseigentümer von einem Vermessungsingenieurs protokolliert.
Grundflächenzahl
Grundflächenzahl – Wie viel Fläche darf bebaut werden? Die Grundflächenzahl (GRZ) gibt an, welcher Anteil eines Grundstücks maximal überbaut werden darf.
Grundpfandrecht
Grundpfandrecht – So sichert die Bank ihren Kredit Ein Grundpfandrecht ist ein dingliches Recht an einem Grundstück, …
Grundstücksgleiche Rechte
Grundstücksgleiche Rechte – Eigentum ohne Grundstück Grundstücksgleiche Rechte sind Rechte, die zwar kein Eigentum …
Grundstücksteilung
Grundstücksteilung – Ein Grundstück, zwei Flurstücke Bei einer Grundstücksteilung wird ein Flurstück in zwei oder mehr eigenständige Flurstücke aufgeteilt.
Gutachterausschuss
Gutachterausschuss – Amtliche Marktdaten für Immobilien Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte ist ein unabhä…
Haftungsfreistellung
Haftungsfreistellung – Grünes Licht vom Kreditgeber Die Haftungsfreistellung (auch Freistellungserklärung oder Laste…
Herstellungskosten
Herstellungskosten – Was das Gebäude wirklich kostet Herstellungskosten einer Immobilie umfassen alle Aufwendungen, d…
Immobilien-AIF
Immobilien-AIF – Regulierter geschlossener Immobilienfonds Ein Immobilien-AIF (Alternativer Investmentfonds) ist ein g…
Immobilien-Lexikon: Alle Begriffe von A bis Z
Das Immobilien-Lexikon von ImmobilienGuru: 230 Fachbegriffe rund um Kauf, Finanzierung, Vermietung und Steuern.
Immobilienfonds
Immobilienfonds – Immobilien im Fondsmantel Immobilienfonds bündeln Kapital vieler Anleger, um in Immobilien zu investieren.
Immobilienindex
Immobilienindex – Das Fieberthermometer des Marktes Ein Immobilienindex misst die Preisentwicklung von Immobilien über einen bestimmten Zeitraum.
Immobilienkredit
Immobilienkredit – Die passende Finanzierung finden Ein Immobilienkredit ist ein langfristiges Darlehen, das durch eine Grundschuld auf die finanzierte Immobilie besichert wird.
Investitionsabzugsbetrag
Investitionsabzugsbetrag – Steuern sparen vor dem Kauf Der Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG erlaubt es V…
Kapitaldienstfähigkeit
Kapitaldienstfähigkeit – Können Sie sich den Kredit leisten? Die Kapitaldienstfähigkeit bezeichnet die nachhaltige …
Kaution
Kaution – Sicherheit für den Vermieter Die Mietkaution ist eine Sicherheitsleistung des Mieters an den Vermieter, die…
Kleinreparaturklausel
Kleinreparaturklausel – Wenn der Mieter den Handwerker zahlt Die Kleinreparaturklausel ist eine mietvertragliche Verei…
Kommunalabgaben
Kommunalabgaben – Was die Gemeinde von Eigentümern verlangt Kommunalabgaben sind alle finanziellen Leistungen, die Grundstückseigentümer an ihre Gemeinde zahlen müssen.
Kontaminierung Grundstück
Kontaminierung Grundstück – Wenn der Boden belastet ist Eine Grundstückskontaminierung liegt vor, wenn Schadstoffe den Boden oder das Grundwasser verunreinigen.
Kredit ohne Eigenkapital
Kredit ohne Eigenkapital – Die 100-Prozent-Finanzierung Bei einem Kredit ohne Eigenkapital (Vollfinanzierung) finanziert die Bank den kompletten Kaufpreis einer Immobilie.
Lastenfreistellung
Lastenfreistellung – Sauberes Grundbuch für den Käufer Die Lastenfreistellung ist der Vorgang, bei dem alle nicht ü…
Löschungsbewilligung
Löschungsbewilligung – Die Bank gibt die Grundschuld frei Die Löschungsbewilligung ist eine notariell beglaubigte Er…
Mietkauf
Mietkauf – Erst mieten, dann besitzen Beim Mietkauf erwirbt der Mieter das Recht, die gemietete Immobilie nach einer vereinbarten Zeit zu einem vorab festgelegten Preis zu kaufen.
Mietminderung
Mietminderung – Weniger zahlen bei Mängeln Das Recht zur Mietminderung nach § 536 BGB steht dem Mieter zu, wenn die …
Mietpool
Mietpool – Geteilte Mieteinnahmen, geteiltes Risiko? Ein Mietpool ist eine vertragliche Vereinbarung zwischen mehreren…
Mietsicherheit
Mietsicherheit – Welche Sicherungsformen es gibt Mietsicherheit ist der Oberbegriff für alle Sicherheitsleistungen, d…
Mietvertrag
Mietvertrag – Das Fundament des Mietverhältnisses Der Wohnraummietvertrag regelt die Rechte und Pflichten zwischen Mieter und Vermieter.
Negativbescheinigung
Negativbescheinigung – Kein Vorkaufsrecht der Gemeinde Die Negativbescheinigung (auch Negativzeugnis oder Vorkaufsrech…
Nichtabnahmeentschädigung
Nichtabnahmeentschädigung – Kredit zugesagt, aber nicht abgerufen Die Nichtabnahmeentschädigung ist eine Forderung d…
Nominalzins
Nominalzins – Der nackte Zinssatz ohne Nebenkosten Der Nominalzins (auch Sollzins) ist der reine Zinssatz, den die Ban…
Nutzungsentschädigung
Nutzungsentschädigung – Zahlung für Wohnen nach Vertragsende Die Nutzungsentschädigung nach § 546a BGB ist eine Za…
Objektverbrauch
Objektverbrauch – Steuerförderung nur einmal im Leben Der Objektverbrauch ist ein steuerrechtliches Prinzip, das besa…
Pacht
Pacht – Nutzen und Früchte ziehen Die Pacht unterscheidet sich von der Miete durch ein entscheidendes Merkmal: Der P�…
Pfandbrief
Pfandbrief – Das Rückgrat der Immobilienfinanzierung Der Pfandbrief ist ein von Pfandbriefbanken ausgegebenes Schuldv…
Preissteigerungsrate
Preissteigerungsrate – Wie schnell Immobilien im Wert steigen Die Preissteigerungsrate gibt an, um wie viel Prozent si…
Rangbescheinigung
Rangbescheinigung – Schnellere Kreditauszahlung durch Notar-Bestätigung Die Rangbescheinigung ist eine Erklärung des…
Realkredit
Realkredit – Der günstigste Immobilienkredit Ein Realkredit ist ein langfristiger Kredit, der durch ein erstrangiges …
Schönheitsreparaturen
Schönheitsreparaturen – Streichen, Tapezieren und die Rechtslage Schönheitsreparaturen umfassen das Tapezieren, Anst…
Selbstauskunft
Selbstauskunft – Der Fragebogen für Mietinteressenten Die Mieterselbstauskunft ist ein Fragebogen, den Vermieter von …
Sicherungsübereignung
Sicherungsübereignung – Eigentum übertragen zur Kreditsicherung Bei der Sicherungsübereignung überträgt der Kredi…
Sollzins
Sollzins – Der vereinbarte Darlehenszins Der Sollzins (früher: Nominalzins) ist der im Kreditvertrag vereinbarte Zins…
Stille Reserve
Stille Reserve – Verborgener Wert in Ihrer Immobilie Stille Reserven (auch stille Rücklagen) entstehen, wenn der tatsächliche Marktwert einer Immobilie über dem Buchwert liegt.
Stundungszinsen
Stundungszinsen – Aufschub hat seinen Preis Stundungszinsen fallen an, wenn eine fällige Zahlung auf Antrag oder kraft Gesetzes aufgeschoben wird.
Teileigentum
Teileigentum – Sondereigentum an nicht-wohnlichen Räumen Teileigentum ist nach § 1 Abs.
Textform Kündigung
Textform Kündigung – Formvorschriften bei der Mietvertragskündigung Die Kündigung eines Wohnraummietvertrags bedarf…
Treuhandkonto
Treuhandkonto – Sichere Kaufpreisabwicklung über den Notar Ein Treuhandkonto (Notaranderkonto) ist ein vom Notar verw…
Umzugskostenpauschale
Umzugskostenpauschale – Steuerersparnis beim Wohnungswechsel Die Umzugskostenpauschale ermöglicht es Arbeitnehmern, b…
Verbindlichkeit Definition
Verbindlichkeit – Unter dem Begriff Verbindlichkeit versteht man die Verpflichtung des Schuldners, dem Gläubiger gegenüber eine Leistung zu erbringen.
Verkaufsexposé
Verkaufsexposé – Die Visitenkarte Ihrer Immobilie Das Verkaufsexposé ist die zentrale Vermarktungsunterlage beim Immobilienverkauf.
Vermögensaufbau Immobilien
Vermögensaufbau Immobilien – Schritt für Schritt zum Immobilienvermögen Immobilien gehören zu den effektivsten Instrumenten für den langfristigen Vermögensaufbau.
Versicherungswert
Versicherungswert – Die richtige Versicherungssumme für Ihr Gebäude Der Versicherungswert einer Immobilie ist der Be…
Wertsteigerung
Wertsteigerung – Wenn Ihre Immobilie im Wert wächst Die Wertsteigerung einer Immobilie setzt sich aus Marktwertsteige…
Wohngeld
Wohngeld – Staatliche Hilfe für die Wohnkosten Wohngeld ist ein staatlicher Zuschuss zu den Wohnkosten für Haushalte mit geringem Einkommen.
Wohnungsbauprämie
Wohnungsbauprämie – Staatlicher Bonus fürs Bausparen Die Wohnungsbauprämie ist ein staatlicher Zuschuss auf Einzahlungen in Bausparverträge.
Wohnungseigentumsgesetz
Wohnungseigentumsgesetz – Das Grundgesetz der Eigentümer Das Wohnungseigentumsgesetz (WEG) regelt seit 1951 die Rechte und Pflichten von Wohnungseigentümern in Deutschland.
Zessionierung
Zessionierung – Forderungen an Dritte übertragen Zessionierung (Zession) ist der juristische Fachbegriff für die Abtretung einer Forderung an einen Dritten.
Zinsfestschreibung
Zinsfestschreibung – Wie lange sollte der Zins feststehen? Die Zinsfestschreibung (Zinsbindungsfrist) ist der Zeitraum…
Zinssicherung
Zinssicherung – Schutz vor steigenden Kreditkosten Zinssicherung umfasst alle Strategien, mit denen Immobilieneigentümer sich gegen steigende Zinsen absichern.

Alle Begriffe A–Z

A

Abgeschlossenheitsbescheinigung
Ablösevereinbarung
Abnahmeprotokoll
Abstandszahlung
Abtretung Grundschuld
AfA (Absetzung für Abnutzung)
Altlastenverzeichnis
Amtlicher Lageplan
Anliegerkosten
Annuität
Anschlussfinanzierung
Arbeitszimmer Steuer
Auflassungsvormerkung
Aufteilungsplan
Aufzugskosten
Außenanlagen Kosten

B

Bauerwartungsland
Baufinanzierung
Baugenehmigung
Bauherrenmodell
Baukindergeld
Baulast
Baulasten
Baumängel
Baunebenkosten
Bausparvertrag
Bauträger
Bauvertrag
Bebauungsplan (B-Plan)
Beleihungswert
Bereitstellungszinsen
Beschränkt persönliche Dienstbarkeit
Bestellerprinzip
Betriebskosten
Bewirtschaftungskosten
Bodenrichtwert
Bruchteilseigentum
Bruttorendite
Bürge Definition

C

Cap-Darlehen
Cashflow (Immobilien)
Courtage

D

Damnum
Darlehensarten (Immobilienfinanzierung)
Dauerwohnrecht
Deckungshypothek
Denkmalschutz (Immobilien)
Dienstbarkeit
Disagio
Drittverwendungsfähigkeit

E

Effektivzins
Eigenbedarfskündigung
Eigenkapitalquote
Eigenkapitalrendite
Eigenleistung
Eigentümergemeinschaft
Eigentümergrundschuld
Eigentümerversammlung
Einheitswert
Einliegerwohnung
Endfällige Tilgung
Energieausweis
Erbbaurecht (Erbpacht)
Erschließungskosten
Ertragswertverfahren

F

Fehlbelegungsabgabe
Fertigstellungsgarantie
Festzins
Finanzierungsbestätigung
Flurkarte (Liegenschaftskarte)
Flurstück
Flurstücknummer
Forward-Darlehen
Freistellungserklärung
Fremdkapitalhebel

G

Gebäudeversicherung
Gemarkung
Gemeinschaftseigentum
Geschossflächenzahl (GFZ)
Gewerbemietvertrag
Globalurkunde
Grenzbebauung
Grenzniederschrift Definition: Protokoll der Grundstücksgrenzen
Grundbuch
Grundbuchauszug
Grunddienstbarkeit
Grunderwerbsteuer
Grundflächenzahl
Grundflächenzahl (GRZ)
Grundpfandrecht
Grundschuld
Grundsteuer
Grundsteuermessbetrag
Grundstücksgleiche Rechte
Grundstücksteilung
Gutachterausschuss

H

Haftungsfreistellung
Hausgeld
Hausgeldabrechnung
Hausverwaltung (WEG-Verwaltung)
Herstellungskosten
Höchstbetragshypothek
Hypothek

I

Immobilien-AIF
Immobilien-Lexikon: Alle Begriffe von A bis Z
Immobilienbewertung
Immobilienblase
Immobilienfinanzierung
Immobilienfonds
Immobilienindex
Immobilienkredit
Immobilienmakler
Indexmiete
Instandhaltungsrücklage
Investition Definition: Wertsteigerung mit Kapitalanlagen
Investitionsabzugsbetrag

J

Jahresabrechnung WEG
Jahreskaltmiete

K

Kaltmiete
Kapitalanlage (Immobilien)
Kapitaldienstfähigkeit
Kataster (Liegenschaftskataster)
Kaufnebenkosten
Kaufpreisfaktor (Vervielfältiger)
Kaution
KfW-Förderung
Kleinreparaturklausel
Kommunalabgaben
Kontaminierung Grundstück
Kredit ohne Eigenkapital
Kündigungssperrfrist

L

Lastenfreistellung
Leibrente (Immobilien)
Liegenschaftszins
Löschungsbewilligung

M

Maklercourtage (Provision)
Maklerprovision (Teilung)
Mietausfallwagnis
Mietkauf
Mietminderung
Mietpool
Mietpreisbremse
Mietrendite
Mietsicherheit
Mietspiegel
Mietvertrag
Miteigentumsanteil (MEA)
Modernisierungsumlage
Muskelhypothek

N

Nachfinanzierung
Nachrangdarlehen
Nebenkostenabrechnung
Negativbescheinigung
Nettorendite (Immobilien)
Nichtabnahmeentschädigung
Nießbrauch
Nießbrauch Definition: Bewegliche Dinge, Grundstücke, Vermögen, Rechte
Nominalzins
Notarkosten (Immobilienkauf)
Notarvertrag Definition: Grundbuchänderungen, Immobilienkauf
Nutzungsentschädigung

O

Objektrendite
Objektverbrauch

P

Pacht
Pfandbrief
Preissteigerungsrate
Prolongation (Anschlussfinanzierung)

Q

Qualifizierter Mietspiegel

R

Rangbescheinigung
Realkredit
Rendite (Immobilien)
Renditedreieck (Immobilien)
Restschuld
Rückauflassungsvormerkung
Rücklagenkonto WEG

S

Sachwertverfahren
Schönheitsreparaturen
Selbstauskunft
Sicherungsübereignung
Sollzins
Sondereigentum
Sondernutzungsrecht
Sondertilgung
Spekulationssteuer (Immobilien)
Staffelmiete
Steuerliche Absetzung
Stille Reserve
Stundungszinsen

T

Teileigentum
Teilungserklärung
Teilverkauf (Immobilien)
Textform Kündigung
Tilgung (Immobiliendarlehen)
Tilgungsaussetzung
Tilgungsträger
Treuhandkonto

Ü

Übergangsfinanzierung

U

Umschuldung (Immobiliendarlehen)
Umzugskostenpauschale
Untermiete

V

Verbindlichkeit Definition
Vergleichswertverfahren
Verkaufsexposé
Verkehrswert (Marktwert)
Vermieterpfandrecht
Vermögensaufbau Immobilien
Versicherungswert
Verwaltervertrag (WEG)
Volltilgerdarlehen
Vorfälligkeitsentschädigung
Vorkaufsrecht

W

Warmmiete (Bruttowarmmiete)
WEG (Wohnungseigentümergemeinschaft)
Wertermittlung (Immobilien)
Wertsteigerung
Widerrufsrecht Darlehen
Wirtschaftsplan (WEG)
Wohnfläche (Berechnung)
Wohngeld
Wohnrecht
Wohnungsbauprämie
Wohnungseigentumsgesetz

Z

Zessionierung
Zinsbindung
Zinsfestschreibung
Zinshaus
Zinssicherung
Zustandekommen Kaufvertrag
Zwangsversteigerung
Zwischenfinanzierung